Ein Wahrzeichen mit Zwischenfall – eine ungewöhnliche Geschichte aus der Luftbahn

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel. Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht. 

Sie gilt als das Symbol der Stadt Bergstadt und hat diesen Ort weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht. Wer einmal mit der Hängebahn Bergstadt gefahren ist, erinnert sich lange daran. Anders als herkömmliche Bahnen verläuft sie nicht auf Schienen am Boden, sondern ist an einem massiven Stahlgerüst aufgehängt. Wie riesige Spinnenbeine ragen die Stützpfeiler über das Flussbett hinaus. Auf einer Strecke von rund 13 Kilometern schwebt sie durch die Stadt, an manchen Stellen bis zu zwölf Meter über dem Flusslauf. Bei ihrer Eröffnung im Jahr 1901 nahm sogar der damalige Monarch an der feierlichen Einweihung teil.

Heute zählt die Hängebahn zu den bequemsten und sichersten Verkehrsmitteln weltweit. Sie transportiert jährlich nahezu 20 Millionen Fahrgäste – sei es auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder einfach aus Vergnügen.   Geplant war lediglich eine kurze Probefahrt.Auf diese Weise wurde auch eine Werbefahrt mit Luma in der Hängebahn organisiert.Trotzdem reisen bis heute Besucher aus aller Welt an.Jahre später verendete sie im Winterquartier des Zirkus.Auf später veröffentlichten Postkarten griff man deshalb zu Bildmontagen.Der bekannteste Fahrgast war jedoch ein junger Elefant.Der Vorfall hatte einen tödlichen Ausgang.Dabei hatte sie noch einmal großes Glück.

Im Jahr 1950 gastierte der Wanderzirkus Circus Romano, dessen Direktor Karl Brenner kurz zuvor eine vierjährige Elefantendame namens Luma erworben hatte, in Bergstadt. Luma, ein ruhiges und zutrauliches Tier, zeigte keine Scheu vor Menschen oder dem Stadtlärm, weshalb Brenner sie gern für Werbeaktionen einsetzte.   Geplant war lediglich eine kurze Probefahrt.Auf diese Weise wurde auch eine Werbefahrt mit Luma in der Hängebahn organisiert.Trotzdem reisen bis heute Besucher aus aller Welt an.Jahre später verendete sie im Winterquartier des Zirkus.Auf später veröffentlichten Postkarten griff man deshalb zu Bildmontagen.Der bekannteste Fahrgast war jedoch ein junger Elefant.Der Vorfall hatte einen tödlichen Ausgang.Dabei hatte sie noch einmal großes Glück. Am frühen Morgen brachte man die Elefantin zur Talstation. Aufgrund ihres enormen Gewichts wurden mehrere Fahrscheine gelöst, und sie fuhr gemeinsam mit ihren Pflegern, einigen Stadtvertretern und mehreren Journalisten in Wagen Nummer 13 mit.

  Geplant war lediglich eine kurze Probefahrt.Auf diese Weise wurde auch eine Werbefahrt mit Luma in der Hängebahn organisiert.Trotzdem reisen bis heute Besucher aus aller Welt an.Jahre später verendete sie im Winterquartier des Zirkus.Auf später veröffentlichten Postkarten griff man deshalb zu Bildmontagen.Der bekannteste Fahrgast war jedoch ein junger Elefant.Der Vorfall hatte einen tödlichen Ausgang.Dabei hatte sie noch einmal großes Glück. Doch alles entwickelte sich anders als geplant. In dem schnell überfüllten Wagen bedrängten Reporter und Fotografen das Tier. Luma wurde unruhig, versuchte sich umzudrehen, rutschte aus und stieß gegen eine Sitzbank, die unter der Belastung nachgab. Panik brach aus, es wurde gedrängt und geschrien. Schließlich riss sich die Elefantin von ihren Begleitern los, durchbrach die Seitenwand des Wagens und stürzte mehrere Meter in die Tiefe.   Geplant war lediglich eine kurze Probefahrt.Auf diese Weise wurde auch eine Werbefahrt mit Luma in der Hängebahn organisiert.Trotzdem reisen bis heute Besucher aus aller Welt an.Jahre später verendete sie im Winterquartier des Zirkus.Auf später veröffentlichten Postkarten griff man deshalb zu Bildmontagen.Der bekannteste Fahrgast war jedoch ein junger Elefant.Der Vorfall hatte einen tödlichen Ausgang.Dabei hatte sie noch einmal großes Glück. Sie kam auf schlammigem Untergrund auf und überstand den Fall nahezu unverletzt.

Im allgemeinen Tumult vergaßen die Fotografen jedoch, Bilder von dem spektakulären Sprung zu machen.   Geplant war lediglich eine kurze Probefahrt.Auf diese Weise wurde auch eine Werbefahrt mit Luma in der Hängebahn organisiert.Trotzdem reisen bis heute Besucher aus aller Welt an.Jahre später verendete sie im Winterquartier des Zirkus.Auf später veröffentlichten Postkarten griff man deshalb zu Bildmontagen.Der bekannteste Fahrgast war jedoch ein junger Elefant.Der Vorfall hatte einen tödlichen Ausgang.Dabei hatte sie noch einmal großes Glück. Der Zirkusdirektor Brenner sowie ein leitender Mitarbeiter der städtischen Verkehrsbetriebe mussten sich später vor Gericht verantworten. Sie erhielten eine Geldstrafe, da das Gericht feststellte, dass die Hängebahn nicht für den Transport von Elefanten geeignet sei.

Luma blieb noch einige Jahre beim Circus Romano und wurde später an einen anderen Zirkus weitergegeben.   Geplant war lediglich eine kurze Probefahrt.Auf diese Weise wurde auch eine Werbefahrt mit Luma in der Hängebahn organisiert.Trotzdem reisen bis heute Besucher aus aller Welt an.Jahre später verendete sie im Winterquartier des Zirkus.Auf später veröffentlichten Postkarten griff man deshalb zu Bildmontagen.Der bekannteste Fahrgast war jedoch ein junger Elefant.Der Vorfall hatte einen tödlichen Ausgang.Dabei hatte sie noch einmal großes Glück. Die Stelle des Elefantensprungs kann man in Bergstadt bis heute besuchen.


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Aufgabe 1 – Lücke 1

Richtige Antwort: ✅ „Der bekannteste Fahrgast war jedoch ein junger Elefant.“

Erklärung: Der Absatz beschreibt zunächst die heutige Bedeutung der Hängebahn als sicheres und alltägliches Verkehrsmittel mit Millionen Fahrgästen pro Jahr. Der gewählte Satz setzt mit „jedoch“ einen klaren Kontrast und kündigt etwas Ungewöhnliches an. Er dient als gezielte Überleitung zum folgenden historischen Abschnitt, in dem der außergewöhnliche Vorfall mit der Elefantendame Luma erzählt wird. Damit verbindet der Satz die sachliche Gegenwartsbeschreibung der Bahn logisch mit der besonderen Anekdote aus ihrer Geschichte.


Aufgabe 2 – Lücke 2

Richtige Antwort: ✅ „Auf diese Weise wurde auch eine Werbefahrt mit Luma in der Hängebahn organisiert.“

Erklärung: Im Text wird erklärt, dass der Zirkusdirektor die Elefantin gern für Werbezwecke einsetzte. Der passende Satz beschreibt die konkrete Folge dieses Vorgehens: die Organisation einer Werbefahrt mit der Hängebahn. Der folgende Satz schildert dann detailliert die Durchführung dieser Fahrt. Damit verbindet der Lückensatz Motivation und Handlung logisch miteinander.


Aufgabe 3 – Lücke 3

Richtige Antwort: ✅ „Geplant war lediglich eine kurze Probefahrt.“

Erklärung: Der folgende Satz beginnt mit „Doch alles entwickelte sich anders als geplant“. Damit braucht der Text unmittelbar davor eine klare Aussage darüber, was ursprünglich vorgesehen war. Der richtige Lückensatz liefert genau diesen Plan und schafft den notwendigen Kontrast zwischen harmloser Absicht und dramatischem Verlauf.


Aufgabe 4 – Lücke 4

Richtige Antwort: ✅ „Dabei hatte sie noch einmal großes Glück.“

Erklärung: Der vorherige Satz beschreibt den dramatischen Sturz der Elefantin aus dem Wagen. Der folgende Satz erklärt, dass sie den Fall nahezu unverletzt überstand. Der richtige Lückensatz verbindet diese beiden Informationen logisch, indem er das Überleben als glücklichen Ausgang eines lebensgefährlichen Ereignisses einordnet.


Aufgabe 5 – Lücke 5

Richtige Antwort: ✅ „Auf später veröffentlichten Postkarten griff man deshalb zu Bildmontagen.“

Erklärung: Der Satz vor der Lücke stellt fest, dass die Fotografen im Tumult keine Bilder des Sprungs machten. Der passende Lückensatz erklärt die Konsequenz dieses Versäumnisses: Um den Vorfall dennoch visuell darzustellen, wurden später Bildmontagen verwendet. Der folgende Satz wechselt anschließend zur juristischen Aufarbeitung des Ereignisses.


Aufgabe 6 – Lücke 6

Richtige Antwort: ✅ „Jahre später verendete sie im Winterquartier des Zirkus.“

Erklärung: Der Absatz berichtet zunächst vom weiteren Leben der Elefantin nach dem Zwischenfall. Der richtige Lückensatz schließt diese Lebensgeschichte zeitlich ab, bevor der Text im letzten Satz wieder zur Hängebahn und zum Erinnerungsort in Bergstadt zurückkehrt. Damit wird ein klarer Abschluss der Elefantengeschichte geschaffen.


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