Täuschungsversuche bei Prüfungen

In einem Forum wird diskutiert, was junge Leute über Täuschungsversuche bei Klausuren oder Klassenarbeiten denken.
Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.

14% (1 из 7 человек правильно ответили с первого раза)

a) Felix 
Ich persönlich halte es nicht für besonders schlimm, während Klassenarbeiten kleine Notizzettel oder eigene Aufzeichnungen zu benutzen. Schließlich greift man auch im späteren Leben manchmal auf Hilfsmittel zurück. Wenn ich etwas nicht weiß oder unsicher bin, kann ich im Alltag schließlich ebenfalls im Internet nachschauen oder ein Buch zur Hand nehmen.
Früher musste man vieles auswendig lernen, denn wenn man etwas nicht wusste, hatte man keine Möglichkeit, schnell nachzuschlagen. Ganz anders sehe ich jedoch das Abschreiben bei anderen. Dabei verlässt man sich ausschließlich auf das Wissen anderer und täuscht bewusst. Man hat es nicht einmal selbst versucht, die Aufgabe zu lösen.

b) Sophie 
Spicken ist auf der einen Seite extrem unfair gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern, die lange gelernt haben. Auf der anderen Seite kann man es manchmal kaum verhindern, dass jemand versucht, sich dadurch einen Vorteil zu verschaffen – unabhängig davon, ob das fair ist oder nicht.
Grundsätzlich mindert Spicken jedoch die eigene Leistung, denn man sitzt in der Klassenarbeit oft völlig planlos da und bekommt leicht einen Blackout. Ich selbst fühle mich deutlich sicherer, wenn ich einen kleinen Spickzettel in der Tasche habe, selbst wenn ich ihn kaum benutze. Ähnlich wie bei einem Wörterbuch beruhigt es mich, jedes Wort notfalls nachschauen zu können, auch wenn ich es meist im Kopf habe.
Für mich kann ein Spickzettel in manchen Situationen sogar hilfreich sein. Der größte Vorteil besteht darin, dass man beim Erstellen gezwungen ist, den Stoff kurz und präzise zusammenzufassen. Dadurch merkt man sich viele Inhalte ganz automatisch.

c) Jonas 
Möglicherweise sind Spickzettel für mich eher eine mentale Unterstützung als ein echter Täuschungsversuch. In diesem Zusammenhang halte ich sie noch für vertretbar. Werden sie jedoch eingesetzt, um fehlendes Wissen auszugleichen oder mangelnde Vorbereitung zu ersetzen, habe ich dafür keinerlei Verständnis.
Für mich bedeutet Spicken immer eine Form von Selbstbetrug. Entweder man beherrscht den Stoff, oder eben nicht – dann bekommt man auch die entsprechende Note. In meinem Umfeld gibt es viele Freunde, die mir Inhalte erklären können oder mit mir gemeinsam lernen. Was mich allerdings ärgert, ist, wenn jemand von mir abschreibt, während ich mir große Mühe gebe und mich selbst an meine Leistungsgrenzen bringe. Irgendwo muss es eine Grenze geben, selbst wenn der Abschreibende ein guter Freund ist.

d) Roman 
Ich bin der Ansicht, dass es nahezu unmöglich ist, in allen Fächern so gut zu sein, dass man überall sehr gute Noten bekommt. Das gelingt immer nur wenigen, der Großteil der Schülerinnen und Schüler schafft das nicht. Ich selbst denke, dass es normal ist, bestimmte Fächer einfach nicht zu mögen.
Nehmen wir Französisch als Beispiel: Ich lerne diese Sprache seit zwei Jahren in der Schule, aber sie interessiert mich überhaupt nicht. Später möchte ich Informatik studieren, und dafür werde ich Französisch vermutlich nie brauchen. Momentan habe ich Englisch-, Mathematik- und auch Französischunterricht.
Warum sollte ich mir also große Mühe für ein Fach geben, das für meine Zukunft kaum Bedeutung hat? In Französisch benutze ich deshalb manchmal einen Spickzettel, um keine schlechte Note im Zeugnis zu bekommen. Wieso sollte ich mich selbst betrügen und so tun, als würde ich dieses Fach ernsthaft lernen wollen?

Welche Person möchte nicht, dass andere von ihrer eigenen Arbeit abschreiben?

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Aufgabe 1: Welche Person möchte nicht, dass andere von ihrer eigenen Arbeit abschreiben?

  • a) Felix
    Er kritisiert zwar das Abschreiben allgemein, äußert sich aber nicht konkret dazu, dass andere von ihm selbst abschreiben.
  • b) Sophie
    Sie spricht über Fairness und eigene Sicherheit, nicht darüber, dass andere von ihr abschreiben.
  • c) Jonas
    Er sagt ausdrücklich, dass es ihn ärgert, wenn jemand von ihm abschreibt, während er selbst viel Zeit und Mühe investiert.
  • d) Roman
    Er rechtfertigt eigenes Spicken, spricht aber nicht über Abschreiben bei anderen.

a) Felix b) Sophie c) Jonas d) Roman

 

Wer beschäftigt sich im Lernen ausschließlich mit Themen, die sie oder ihn wirklich interessieren?

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Aufgabe 2: Wer beschäftigt sich im Lernen ausschließlich mit Themen, die sie oder ihn wirklich interessieren?

  • a) Felix
    Er äußert sich nicht zur Auswahl von Lerninhalten nach persönlichem Interesse.
  • b) Sophie
    Sie beschreibt Lernstrategien, nicht die bewusste Konzentration auf Interessensgebiete.
  • c) Jonas
    Er betont Eigenleistung und Fairness, nicht Interessensteuerung.
  • d) Roman
    Er erklärt ausdrücklich, dass er sich kaum Mühe für Fächer gibt, die für seine Zukunft keine Bedeutung haben.

a) Felix b) Sophie c) Jonas d) Roman

 

Welche Person greift bei Verständnisschwierigkeiten auf Unterstützung durch Mitschülerinnen oder Mitschüler zurück?

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Aufgabe 3: Welche Person greift bei Verständnisschwierigkeiten auf Unterstützung durch Mitschülerinnen oder Mitschüler zurück?

  • a) Felix
    Er spricht über Hilfsmittel wie Notizzettel oder Internet, nicht über Mitschüler.
  • b) Sophie
    Sie beschreibt vor allem ihre eigene Lernstrategie.
  • c) Jonas
    Er sagt ausdrücklich, dass er Freunde hat, die ihm Inhalte erklären oder mit ihm gemeinsam lernen.
  • d) Roman
    Er verlässt sich eher auf Spickzettel als auf Mitschüler.

a) Felix b) Sophie c) Jonas d) Roman

 

Wer empfindet Spicken als unfair gegenüber denjenigen, die sich gründlich vorbereitet haben?

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Aufgabe 4: Wer empfindet Spicken als unfair gegenüber denjenigen, die sich gründlich vorbereitet haben?

  • a) Felix
    Er relativiert den Einsatz von Spickzetteln und kritisiert vor allem Abschreiben.
  • b) Sophie
    Sie bezeichnet Spicken ausdrücklich als unfair gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern, die lange gelernt haben.
  • c) Jonas
    Er spricht von Selbstbetrug, nicht von Unfairness gegenüber anderen.
  • d) Roman
    Er rechtfertigt Spicken mit mangelndem Interesse am Fach.

a) Felix b) Sophie c) Jonas d) Roman

 

Welche Person hat keinerlei Verständnis für Menschen, die aus Bequemlichkeit oder mangelndem Einsatz spicken?

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Aufgabe 5: Welche Person hat keinerlei Verständnis für Menschen, die aus Bequemlichkeit oder mangelndem Einsatz spicken?

  • a) Felix
    Er unterscheidet zwischen erlaubten Hilfsmitteln und Abschreiben, zeigt aber Verständnis für Spickzettel.
  • b) Sophie
    Sie sieht Spicken kritisch, erkennt aber auch dessen psychologische Funktion.
  • c) Jonas
    Er sagt klar, dass er kein Verständnis dafür hat, Spickzettel zu nutzen, um fehlendes Wissen oder mangelnde Vorbereitung zu ersetzen.
  • d) Roman
    Er hält eigenes Spicken für legitim.

a) Felix b) Sophie c) Jonas d) Roman

 

Für wen besteht ein deutlicher Unterschied zwischen dem Nutzen eines Spickzettels und dem Abschreiben bei anderen?

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Aufgabe 6: Für wen besteht ein deutlicher Unterschied zwischen dem Nutzen eines Spickzettels und dem Abschreiben bei anderen?

  • a) Felix
    Er sagt ausdrücklich, dass er den Einsatz eigener Notizen anders bewertet als das Abschreiben bei Mitschülern.
  • b) Sophie
    Sie unterscheidet eher zwischen Vorbereitung und psychologischer Sicherheit.
  • c) Jonas
    Er lehnt Täuschung grundsätzlich ab.
  • d) Roman
    Er thematisiert diesen Unterschied nicht.

a) Felix b) Sophie c) Jonas d) Roman

 

Wer ist der Meinung, dass es heutzutage nicht mehr notwendig ist, möglichst viele Informationen auswendig zu lernen?

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Aufgabe 7: Wer ist der Meinung, dass es heutzutage nicht mehr notwendig ist, möglichst viele Informationen auswendig zu lernen?

  • a) Felix
    Er argumentiert, dass man im Alltag jederzeit auf Informationen zugreifen kann und deshalb nicht alles auswendig wissen muss.
  • b) Sophie
    Sie äußert sich nicht zur Bedeutung von Auswendiglernen im heutigen Alltag.
  • c) Jonas
    Er betont Leistungsprinzipien, nicht den Wandel des Lernens.
  • d) Roman
    Er spricht über Interessen, nicht über Auswendiglernen.

a) Felix b) Sophie c) Jonas d) Roman

 

Welche Person glaubt, dass man sich Lerninhalte besser merkt, wenn man Spickzettel selbst erstellt?

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Aufgabe 8: Welche Person glaubt, dass man sich Lerninhalte besser merkt, wenn man Spickzettel selbst erstellt?

  • a) Felix
    Er beschreibt Spickzettel als Hilfsmittel, nicht als Lernstrategie.
  • b) Sophie
    Sie erklärt, dass man sich beim Erstellen eines Spickzettels gezwungen sieht, Inhalte zusammenzufassen, wodurch man sie besser behält.
  • c) Jonas
    Er lehnt diese Nutzung eher ab.
  • d) Roman
    Er nutzt Spickzettel nur zur Notenverbesserung.

a) Felix b) Sophie c) Jonas d) Roman

 

Für wen dient ein Spickzettel vor allem dazu, Nervosität und Prüfungsstress zu reduzieren?

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Aufgabe 9: Für wen dient ein Spickzettel vor allem dazu, Nervosität und Prüfungsstress zu reduzieren?

  • a) Felix
    Er sieht Spickzettel eher als praktische Hilfsmittel.
  • b) Sophie
    Sie beschreibt, dass allein das Mitführen eines Spickzettels ihr Sicherheit gibt, selbst wenn sie ihn kaum benutzt.
  • c) Jonas
    Er bewertet Spickzettel eher moralisch.
  • d) Roman
    Er nutzt Spickzettel strategisch für Noten, nicht zur Stressreduktion.

a) Felix b) Sophie c) Jonas d) Roman

 


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