Studienalltag, Erwartungen und Erfahrungen

In einem Forum wird diskutiert, was junge Leute über ihr Studium denken. 
Welche Aussagen passen zu welchen der vier Personen? Eine Person kann mehrmals genannt werden.

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a) Lukas 
Mit meinem Studienfach Chemietechnik bin ich rundum zufrieden. Besonders schätze ich die intensive Betreuung durch Professorinnen und Professoren sowie durch die Dozentinnen und Dozenten. Sie haben stets ein offenes Ohr für Studierende, und man fühlt sich hier nicht wie eine anonyme Matrikelnummer.
Unsere Fakultät ist in einem modernen Neubau untergebracht, und die Labore sind mit sehr aktueller technischer Ausstattung versehen. Das einzige größere Problem stellt für mich die Anwesenheitspflicht in den Laborpraktika dar. Fehlt man auch nur einmal, kann das Konsequenzen haben und im schlimmsten Fall dazu führen, dass das gesamte Semester nicht anerkannt wird.
Neben dem Studium gefällt mir besonders, dass das Studentenleben hier in Münster etwas ganz Besonderes ist. Die Atmosphäre ist sehr lebendig, überall trifft man Studierende. Außerdem gibt es unzählige Freizeitangebote und Orte, an denen man gemeinsam etwas unternehmen kann. Ich habe hier viele offene und interessante Menschen kennengelernt, wie ich es sonst nirgendwo erlebt habe.

b) Miriam 
Mit den Inhalten und Lehrveranstaltungen meines Studiums der Medienwissenschaften bin ich insgesamt zufrieden. Bei einigen Vorlesungen habe ich jedoch den Eindruck, dass sie für das spätere Berufsleben wenig hilfreich sind. Etwa die Hälfte der Professorinnen und Professoren ist sehr engagiert, während die andere Hälfte leider das genaue Gegenteil zeigt.
Wir Studierenden müssen Fristen strikt einhalten, während Lehrende ihre Noten oft erst im darauffolgenden Semester bekannt geben. Leider ist es in meinem Studiengang notwendig, sehr viele Inhalte auswendig zu lernen, um die Prüfungen erfolgreich zu bestehen. Hinzu kommt ein starkes Multiple-Choice-System, das kaum tatsächliches Verständnis überprüft.
Teilweise erhält man dadurch schlechte Noten, obwohl man den Stoff eigentlich verstanden hat. Insgesamt würde ich mir deutlich mehr Praxisbezug wünschen. Trotzdem finde ich das Studium sehr interessant und freue mich deshalb schon jetzt auf das Praktikum bei einem Radiosender, das ich in der vorlesungsfreien Zeit machen werde.

c) Gregor
Ich studiere seit zwei Semestern Philosophie an der Freien Universität Berlin. In meinem Fach habe ich große Freiheit und kann genau die Inhalte wählen, die mich wirklich interessieren. Zusätzlich arbeite ich an zwei Nachmittagen pro Woche in einer Buchhandlung, um mir etwas Geld dazuzuverdienen.
Der Lernaufwand an der Universität ist allerdings sehr hoch. Die Stundenpläne sind dicht gefüllt, und auch der Arbeitsaufwand außerhalb der Veranstaltungen ist entsprechend groß. Ausgehen und Feiern ist daher höchstens am Wochenende möglich.
Man hört zwar oft, dass das Studentenleben besonders entspannt sei, doch das trifft nicht immer zu. Ein großes Problem für Studierende ist außerdem die Wohnsituation. Bezahlbare Wohnungen sind kaum zu finden, und wenn doch einmal etwas auf den Markt kommt, sind die Wartelisten extrem lang. Als Studierender hat man daher nur geringe Chancen und erhält häufig eine Absage vom Vermieter.

d) Anna 
Am meisten freue ich mich darüber, dass die Studiengebühren wieder abgeschafft wurden und meine Eltern dadurch finanziell entlastet sind. Ich wohne weiterhin bei ihnen zu Hause und studiere Human- und Molekularbiologie an der Universität Saarbrücken, die sich in meinem Heimatort befindet und einen sehr guten Ruf genießt.
Allerdings spielte bei der Wahl meines Studienortes nicht die Universität selbst die entscheidende Rolle. Bei meiner Bewerbung habe ich vor allem darauf geachtet, möglichst in der Nähe meiner Familie zu bleiben und nicht auf einen Hochschulranglistenplatz.
Da die Universität relativ klein ist, kennt man sich hier schnell untereinander. Bisher hatte ich jedoch häufig das Problem, in Vorlesungen keinen Sitzplatz mehr zu bekommen. In vielen Veranstaltungen sitzen Studierende nicht nur im Hörsaal, sondern auch draußen vor der Tür. Unter solchen Bedingungen frage ich mich manchmal, wie man effektiv lernen und dem Studium gerecht werden soll.

Welche Person ist darauf angewiesen, neben dem Studium zu arbeiten, um sich finanziell abzusichern?

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Aufgabe 1: Welche Person ist darauf angewiesen, neben dem Studium zu arbeiten, um sich finanziell abzusichern?

  • a) Lukas
    Er erwähnt keine berufliche Tätigkeit neben dem Studium und äußert sich nicht zu finanziellen Zwängen.
  • b) Miriam
    Sie spricht über Inhalte, Prüfungen und Praxisbezug, nicht über finanzielle Absicherung.
  • c) Gregor
    Er arbeitet an zwei Nachmittagen pro Woche in einer Buchhandlung, um sich zusätzliches Geld zu verdienen.
  • d) Anna
    Sie lebt bei ihren Eltern und thematisiert keine Notwendigkeit, neben dem Studium zu arbeiten.

a) Lukas b) Miriam c) Gregor d) Anna

 

Wer wünscht sich ein anderes oder gerechteres Bewertungssystem für Prüfungen und Leistungen?

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Aufgabe 2: Wer wünscht sich ein anderes oder gerechteres Bewertungssystem für Prüfungen und Leistungen?

  • a) Lukas
    Er kritisiert die Anwesenheitspflicht, nicht jedoch das Bewertungssystem.
  • b) Miriam
    Sie bemängelt das starke Multiple-Choice-System und findet, dass Noten nicht immer das tatsächliche Verständnis widerspiegeln.
  • c) Gregor
    Er beschreibt den hohen Arbeitsaufwand, äußert sich aber nicht zu Prüfungsformen.
  • d) Anna
    Sie spricht über organisatorische Probleme, nicht über Bewertungen.

a) Lukas b) Miriam c) Gregor d) Anna

 

Welche Person zeigt sich besonders zufrieden mit der Betreuung und dem Engagement der Lehrenden?

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Aufgabe 3: Welche Person zeigt sich besonders zufrieden mit der Betreuung und dem Engagement der Lehrenden?

  • a) Lukas
    Er hebt ausdrücklich hervor, dass Professorinnen, Professoren und Dozierende sehr engagiert sind und sich persönlich um Studierende kümmern.
  • b) Miriam
    Sie beschreibt ein gemischtes Bild und kritisiert fehlendes Engagement eines Teils der Lehrenden.
  • c) Gregor
    Er betont die inhaltliche Freiheit, nicht die Betreuung durch Lehrende.
  • d) Anna
    Sie äußert sich nicht zur Qualität der Betreuung.

a) Lukas b) Miriam c) Gregor d) Anna

 

Wer würde sich wünschen, neben dem Studium häufiger Zeit für Freizeitaktivitäten oder Feiern zu haben?

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Aufgabe 4: Wer würde sich wünschen, neben dem Studium häufiger Zeit für Freizeitaktivitäten oder Feiern zu haben?

  • a) Lukas
    Er beschreibt das Studentenleben als lebendig und positiv.
  • b) Miriam
    Sie thematisiert Prüfungen und Inhalte, nicht Freizeit.
  • c) Gregor
    Er erklärt, dass Ausgehen und Feiern wegen des hohen Arbeitsaufwands meist nur am Wochenende möglich sind.
  • d) Anna
    Sie spricht über organisatorische Probleme im Studium, nicht über Freizeitmangel.

a) Lukas b) Miriam c) Gregor d) Anna

 

Für wen ist die allgemeine Studien- und Lernatmosphäre an der Hochschule besonders positiv?

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Aufgabe 5: Für wen ist die allgemeine Studien- und Lernatmosphäre an der Hochschule besonders positiv?

  • a) Lukas
    Er beschreibt die Atmosphäre in Münster als lebendig und hebt das besondere Studentenleben sowie viele soziale Kontakte hervor.
  • b) Miriam
    Sie äußert sich eher kritisch zur Studienorganisation.
  • c) Gregor
    Er betont Belastungen und Wohnprobleme.
  • d) Anna
    Sie schildert überfüllte Hörsäle als Problem.

a) Lukas b) Miriam c) Gregor d) Anna

 

Welche Person hätte gern mehr Freiheit hinsichtlich der Teilnahme an Lehrveranstaltungen?

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Aufgabe 6: Welche Person hätte gern mehr Freiheit hinsichtlich der Teilnahme an Lehrveranstaltungen?

  • a) Lukas
    Er kritisiert die strenge Anwesenheitspflicht in den Laborpraktika, da bereits einmaliges Fehlen schwerwiegende Folgen haben kann.
  • b) Miriam
    Sie kritisiert Prüfungsformen, nicht die Teilnahme an Veranstaltungen.
  • c) Gregor
    Er beschreibt hohe Arbeitsbelastung, nicht Anwesenheitspflichten.
  • d) Anna
    Sie thematisiert Platzmangel, nicht Teilnahmefreiheit.

a) Lukas b) Miriam c) Gregor d) Anna

 

Wer empfindet sein Studium als besonders zeitaufwendig und arbeitsintensiv?

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Aufgabe 7: Wer empfindet sein Studium als besonders zeitaufwendig und arbeitsintensiv?

  • a) Lukas
    Er ist insgesamt sehr zufrieden und beschreibt keine Überlastung.
  • b) Miriam
    Sie kritisiert Inhalte und Prüfungen, nicht den Zeitaufwand.
  • c) Gregor
    Er betont den hohen Lern- und Arbeitsaufwand sowohl innerhalb als auch außerhalb der Veranstaltungen.
  • d) Anna
    Sie beschreibt organisatorische Schwierigkeiten, nicht den Arbeitsumfang.

a) Lukas b) Miriam c) Gregor d) Anna

 

Für welche Person war die räumliche Nähe der Universität bei der Studienentscheidung entscheidend?

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Aufgabe 8: Für welche Person war die räumliche Nähe der Universität bei der Studienentscheidung entscheidend?

  • a) Lukas
    Er nennt Betreuung und Atmosphäre als Gründe für seine Zufriedenheit.
  • b) Miriam
    Sie äußert sich nicht zur Studienortwahl.
  • c) Gregor
    Er thematisiert Wohnprobleme, nicht die Nähe zur Familie.
  • d) Anna
    Sie betont ausdrücklich, dass sie bewusst in der Nähe ihrer Familie bleiben wollte und deshalb den Studienort gewählt hat.

a) Lukas b) Miriam c) Gregor d) Anna

 

Welche Person findet, dass viele Inhalte ihres Studiums zu wenig praxisnah sind?

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Aufgabe 9: Welche Person findet, dass viele Inhalte ihres Studiums zu wenig praxisnah sind?

  • a) Lukas
    Er äußert sich sehr positiv zu seinem Studium.
  • b) Miriam
    Sie kritisiert, dass viele Vorlesungen wenig hilfreich für das spätere Berufsleben sind und wünscht sich mehr Praxisbezug.
  • c) Gregor
    Er spricht über Arbeitsaufwand und Wohnsituation.
  • d) Anna
    Sie thematisiert organisatorische Probleme, nicht Praxisnähe.

a) Lukas b) Miriam c) Gregor d) Anna

 


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