Spielemesse im Kulturzentrum organisieren

Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner, was zu tun ist. Tauschen Sie Ideen aus und diskutieren Sie darüber. Einigen Sie sich zum Schluss. Sie haben sich schon einen Zettel mit Notizen gemacht:

Aufgabe:
In einem Kulturzentrum in Ihrer Stadt soll bald eine große Spielemesse für alle Bewohner stattfinden. Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin sollen bei der Organisation helfen. Sie möchten zusammen ein gutes Programm planen, das viele Familien und Kinder erreicht. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.

Spielemesse:
1. Datum, Uhrzeit und Zielgruppe?
2. Welche Spiele und Mitmachaktionen?
3. Werbung und Informationsmaterial?
4. Verpflegung?
5. Eintritt – kostenlos oder mit Spende?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass das Kulturzentrum in unserer Stadt eine richtig große Spielemesse organisieren möchte?

TN2: Ja, der Direktor hat es uns gestern in der Pause angekündigt. Ich finde, wir sollen bei der Organisation der Messe zusammen helfen. So bekommen viele Familien aus der Stadt ein gutes Programm. Was meinst du?

TN1: Ja, eine Spielemesse zu organisieren ist eine perfekte Idee für unsere Stadt. So haben Familien einen schönen Tag mit Spielen und Spaß. Wann genau und für welche Zielgruppe sollen wir die Messe organisieren?

TN2: Ich denke, wir machen die Messe nur für junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren am Donnerstagabend. So haben wir eine kompakte Zielgruppe. Außerdem ist Donnerstag ein ruhiger Tag. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Nur eine Zielgruppe ist viel zu eng für eine richtige Messe im Kulturzentrum. Ich schlage vor, wir machen die Messe am Samstag von 10 bis 18 Uhr für alle – Kinder, Familien, Jugendliche und Erwachsene. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, am Samstag für alle Zielgruppen ist viel besser für eine echte Messe. So kommen wirklich viele Personen aus der ganzen Stadt zusammen. Und welche Spiele und welche Mitmachaktionen sollen wir denn anbieten?

TN1: Ich würde sagen, wir bieten nur klassische Brettspiele wie Schach und Mensch-ärgere-dich-nicht an. So ist alles traditionell und einfach. Außerdem brauchen wir keine moderne Technik. Was meinst du dazu?

TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Nur Brettspiele sind viel zu langweilig für junge Personen und Kinder. Ich schlage vor, wir machen einen Mix aus Brettspielen, Videospielen mit Konsolen, Lernspielen für Kinder plus Mitmachaktionen wie Quiz und ein großes Memory-Spiel. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, ein Mix aus Brettspielen, Videospielen, Lernspielen und Mitmachaktionen ist viel interessanter und attraktiver für alle Zielgruppen. So kommt jeder Besucher auf seine Kosten. Und wie organisieren wir denn die Werbung und das Informationsmaterial?

TN2: Ich denke, wir machen einfach nur einen kleinen Post auf Facebook. Das reicht für die Bewohner unserer Stadt. Außerdem ist Online-Werbung modern und kostet nichts. Was hältst du davon?

TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Nur Facebook erreicht nicht alle Generationen, besonders nicht die Familien mit Kindern und ältere Personen. Ich schlage vor, wir machen bunte Plakate in der Stadt, Online-Werbung in sozialen Medien plus detaillierte Flyer in Schulen und Bibliotheken. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, mit Plakaten, Online-Werbung und Flyern in Schulen und Bibliotheken erreichen wir wirklich alle Generationen aus der Stadt. So wird die Messe auch professioneller und größer. Und wie organisieren wir denn die Verpflegung?

TN1: Ich würde sagen, wir bieten den Besuchern einfach gar nichts an. Sie können selbst etwas mitbringen oder kaufen. Außerdem ist die Verpflegung einfacher und billiger. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Eine ganze Messe von 8 Stunden ohne Verpflegung ist nicht angenehm für die Familien. Ich schlage vor, wir machen einen kleinen Imbiss-Stand mit Sandwiches, Pizza-Stücken, Obst, Saft, Wasser und Kaffee. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, ein Imbiss-Stand mit Sandwiches, Pizza-Stücken, Obst und Getränken ist viel praktischer und angenehmer für die Besucher. So bleiben sie auch länger auf der Messe. Du übernimmst die Spiele und die Mitmachaktionen. Ich kümmere mich um Werbung, Flyer und den Imbiss-Stand. Und wie regeln wir denn den Eintritt – kostenlos oder mit Spende?

TN2: Ich denke, wir machen einen festen Eintritt von 15 Euro pro Person. So haben wir garantierte Einnahmen. Außerdem schätzen die Besucher die Veranstaltung dann mehr. Was hältst du davon?

TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. 15 Euro pro Person ist viel zu teuer für eine öffentliche Messe und exkludiert ärmere Familien. Ich schlage vor, der Eintritt ist kostenlos für alle, aber wir machen eine offene Spendenbox am Eingang für freiwillige Beiträge. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, kostenloser Eintritt mit einer offenen Spendenbox ist viel sozialer und fairer für alle Familien. So können wirklich alle Personen an unserer Messe teilnehmen. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt: Datum und Zielgruppe: am Samstag von 10 bis 18 Uhr für alle – Kinder, Familien, Jugendliche und Erwachsene. Welche Spiele und Mitmachaktionen: Mix aus Brettspielen, Videospielen, Lernspielen plus Quiz und großes Memory-Spiel. Werbung und Informationsmaterial: bunte Plakate, Online-Werbung in sozialen Medien plus Flyer in Schulen und Bibliotheken. Verpflegung: kleiner Imbiss-Stand mit Sandwiches, Pizza-Stücken, Obst, Saft, Wasser und Kaffee. Eintritt: kostenlos für alle plus offene Spendenbox am Eingang für freiwillige Beiträge. Aufgaben: du übernimmst Spiele und Mitmachaktionen, ich kümmere mich um Werbung, Flyer und Imbiss-Stand.

TN1: Super, so machen wir das! Die Spielemesse wird ein wundervoller Tag für unsere Stadt – Spiele für alle, gute Verpflegung und kostenlos für alle Familien. Ich freue mich schon!

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