Das Verschwinden der Insekten – ein unterschätztes Risiko

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Viele Menschen bemerken es im Alltag: Auf Autofahrten bleiben die Scheiben sauber, im eigenen Garten sind kaum noch summende Insekten zu sehen, und bunte Falter werden immer seltener. Was auf den ersten Blick angenehm erscheinen mag, stellt in Wirklichkeit eine ernsthafte Bedrohung für natürliche Kreisläufe dar.

Fachleute weisen darauf hin, dass die Gesamtmenge der Insekten in den vergangenen Jahrzehnten drastisch zurückgegangen ist. Dennoch ist dieses Problem in der Bevölkerung vielen nicht bewusst. Ein Naturschutzexperte erklärt, dass der Rückgang lange unterschätzt wurde und manche Menschen erst langsam erkennen, wie gravierend die Folgen sind. Auch der Klimawandel spiele dabei eine Rolle, sei aber nicht der einzige Auslöser.

Verschwinden Insekten, bleibt das nicht ohne Folgen für andere Lebewesen. Zahlreiche Vogelarten, Fledermäuse und Amphibien sind auf sie als Nahrungsquelle angewiesen. Nimmt die Zahl der Insekten ab, fehlen diesen Tieren lebenswichtige Ressourcen. Darüber hinaus erfüllen Insekten wichtige Aufgaben im Ökosystem, etwa beim Abbau organischer Reste.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Bestäubung von Pflanzen. Ein Großteil der Kultur- und Wildpflanzen ist auf Insekten angewiesen, um sich fortzupflanzen. Geht ihre Zahl zurück, wirkt sich das nicht nur auf die Natur, sondern auch auf die Nahrungsmittelproduktion aus. Aus wirtschaftlicher Sicht hat ein funktionierendes Ökosystem daher einen hohen Wert.

Die Ursachen für den Insektenrückgang sind vielfältig. Besonders häufig wird die moderne Landwirtschaft genannt. Auf großen Feldern wachsen oft nur wenige Pflanzenarten, was die Lebensbedingungen für Insekten stark einschränkt. Zudem werden Pflanzenschutzmittel eingesetzt, die für Insekten giftig sind. Auch der Verlust von Lebensräumen durch Straßenbau und Bebauung sowie steigende Temperaturen verschärfen die Situation.

Was kann man dem entgegenstellen? Fachleute empfehlen, in privaten Gärten eine große Vielfalt an Pflanzen anzubauen und auf chemische Mittel zu verzichten. Gleichzeitig betonen sie, dass dies allein nicht ausreicht. Da ein erheblicher Teil der Fläche landwirtschaftlich genutzt wird, sind auch strukturelle Veränderungen in der Landwirtschaft notwendig, um den Insekten langfristig zu helfen.

Ein Naturschutzexperte ist der Meinung, dass …

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Aufgabe 1

Ein Naturschutzexperte ist der Meinung, dass …

Richtige Antwort: ✅ vielen Menschen das Ausmaß des Insektenrückgangs nicht bewusst ist.

Erklärung: Im Text steht, dass das Problem in der Bevölkerung vielen nicht bewusst ist und der Rückgang lange unterschätzt wurde. Manche Menschen erkennen erst langsam, wie gravierend die Folgen sind.

Warum die anderen Antworten falsch sind:
der Klimawandel die einzige Ursache für das Insektensterben ist – Der Text sagt ausdrücklich, dass der Klimawandel eine Rolle spielt, aber nicht der einzige Auslöser ist.
das Insektensterben öffentlich stark überschätzt wird – Es wird nicht überschätzt, sondern eher unterschätzt.

a) vielen Menschen das Ausmaß des Insektenrückgangs nicht bewusst ist. b) der Klimawandel die einzige Ursache für das Insektensterben ist. c) das Insektensterben öffentlich stark überschätzt wird.

 

Beim Thema Insektensterben sollte man …

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Aufgabe 2

Beim Thema Insektensterben sollte man …

Richtige Antwort: ✅ auch die wirtschaftlichen Folgen berücksichtigen.

Erklärung: Im Text wird erklärt, dass ein großer Teil der Kulturpflanzen auf Bestäubung angewiesen ist und ein Rückgang der Insekten auch die Nahrungsmittelproduktion betrifft. Deshalb hat ein funktionierendes Ökosystem auch aus wirtschaftlicher Sicht einen hohen Wert.

Warum die anderen Antworten falsch sind:
Landwirte finanziell stärker unterstützen – Finanzielle Unterstützung wird nicht als Maßnahme genannt.
sich nur auf Nutzpflanzen konzentrieren – Es geht sowohl um Kultur- als auch um Wildpflanzen und das gesamte Ökosystem.

a) Landwirte finanziell stärker unterstützen. b) sich nur auf Nutzpflanzen konzentrieren. c) auch die wirtschaftlichen Folgen berücksichtigen.

 

Wenn die Zahl der Insekten stark sinkt, …

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Aufgabe 3

Wenn die Zahl der Insekten stark sinkt, …

Richtige Antwort: ✅ kann es zu Problemen bei der Lebensmittelversorgung kommen.

Erklärung: Da viele Kulturpflanzen auf Insektenbestäubung angewiesen sind, wirkt sich der Rückgang der Insekten auf die Nahrungsmittelproduktion aus. Deshalb können langfristig auch Versorgung und Angebot beeinträchtigt werden.

Warum die anderen Antworten falsch sind:
müssen andere Tiere tote Insekten beseitigen – Der Text spricht vom Fehlen der Insekten als Nahrung, nicht davon, dass Tiere Insekten „beseitigen“ müssten.
sterben ausschließlich Pflanzenarten aus – Betroffen wären nicht nur Pflanzen, sondern auch Tiere, die Insekten als Nahrung brauchen.

a) kann es zu Problemen bei der Lebensmittelversorgung kommen. b) müssen andere Tiere tote Insekten beseitigen. c) sterben ausschließlich Pflanzenarten aus.

 

Eine Ursache für den Insektenrückgang sieht der Experte …

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Aufgabe 4

Eine Ursache für den Insektenrückgang sieht der Experte …

Richtige Antwort: ✅ in heutigen landwirtschaftlichen Anbaumethoden.

Erklärung: Der Text nennt die moderne Landwirtschaft als häufige Ursache: große Felder mit wenigen Pflanzenarten und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verschlechtern die Lebensbedingungen von Insekten.

Warum die anderen Antworten falsch sind:
in der Auswahl ungeeigneter Pflanzen – Das wird nicht als Ursache genannt; vielmehr geht es um Monokulturen und fehlende Vielfalt.
in der Ausdehnung privater Gärten – Private Gärten werden eher als Teil der Lösung erwähnt, wenn dort Vielfalt gefördert wird.

a) in der Auswahl ungeeigneter Pflanzen. b) in heutigen landwirtschaftlichen Anbaumethoden. c) in der Ausdehnung privater Gärten.

 

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hat dazu geführt, dass …

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Aufgabe 5

Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hat dazu geführt, dass …

Richtige Antwort: ✅ viele Insekten nicht überleben.

Erklärung: Im Text steht, dass Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, die für Insekten giftig sind. Das bedeutet, dass viele Insekten dadurch sterben oder geschädigt werden.

Warum die anderen Antworten falsch sind:
landwirtschaftliche Flächen größer wurden – Flächengröße wird nicht als direkte Folge der Mittel beschrieben.
Lebensmittel stärker belastet sind – Eine Belastung der Lebensmittel wird nicht thematisiert.

a) landwirtschaftliche Flächen größer wurden. b) viele Insekten nicht überleben. c) Lebensmittel stärker belastet sind.

 

Um dem Insektenrückgang entgegenzuwirken, sollten …

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Aufgabe 6

Um dem Insektenrückgang entgegenzuwirken, sollten …

Richtige Antwort: ✅ sowohl Privatpersonen als auch Landwirte aktiv werden.

Erklärung: Fachleute empfehlen Maßnahmen in privaten Gärten (Pflanzenvielfalt, Verzicht auf Chemie). Gleichzeitig betonen sie, dass das allein nicht reicht und auch strukturelle Veränderungen in der Landwirtschaft nötig sind. Das bedeutet: Beide Seiten müssen handeln.

Warum die anderen Antworten falsch sind:
landwirtschaftliche Flächen deutlich verkleinert werden – Davon ist nicht die Rede; es geht um Veränderungen in der Nutzung und Praxis.
Gartenbesitzer weniger pflanzen – Empfohlen wird das Gegenteil: mehr Vielfalt im Garten.

a) landwirtschaftliche Flächen deutlich verkleinert werden. b) Gartenbesitzer weniger pflanzen. c) sowohl Privatpersonen als auch Landwirte aktiv werden.

 


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