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Deutsch
Aufgabe:
Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin möchten zusammen mit einer Kindergruppe ein gemeinsames Projekt zum Thema Umweltschutz organisieren. Sie wollen die Kinder aktiv einbeziehen und ihnen praktisch zeigen, wie wichtig der Schutz unserer Natur ist. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.
Umweltschutz-Projekt:
1. Welches Thema?
2. Welche Zielgruppe?
3. Wo machen wir das Projekt?
4. Welche Aktivitäten?
5. Abschlussaktion?
TN1: Hast du gehört, dass die Stadt unser Viertel zu einem der schmutzigsten in der ganzen Region erklärt hat?
TN2: Ja, ich habe das gestern auch in der Lokalzeitung gelesen – das ist wirklich traurig für unser schönes Viertel. Ich finde, wir sollen ein gemeinsames Umweltschutz-Projekt mit den Kindern aus unserem Viertel organisieren – so lernen die Kinder Verantwortung für die Natur und unser Viertel wird wieder sauberer. Was meinst du?
TN1: Ja, ein Projekt zum Umweltschutz ist eine perfekte Idee – die Kinder lernen praktisch und gleichzeitig helfen wir der Umwelt. Außerdem sind die Kinder die Zukunft und ihre Aktion zeigt auch den Erwachsenen ein gutes Beispiel. Welches Thema sollen wir denn für das Projekt wählen?
TN2: Ich denke, wir machen ein großes Recycling- und Upcycling-Projekt – die Kinder bringen alte Plastik-Flaschen und Kartons von zu Hause mit und wir basteln daraus neue Sachen wie Spielzeug oder Vasen. So lernen sie kreativ über Wiederverwertung und alte Materialien. Außerdem ist Basteln immer beliebt bei Kindern. Was hältst du davon?
TN1: Da bin ich anderer Meinung. Recycling und Upcycling sind ziemlich abstrakt für junge Kinder – sie sehen das Resultat erst am Ende. Ich schlage vor, wir machen eine konkrete Aktion zum Müllsammeln im Park – die Kinder gehen mit uns durch den Park, sammeln Plastik und Abfall in Müllsäcke und sehen sofort das Ergebnis ihrer Arbeit. So verstehen sie das Problem direkt und sind richtig aktiv. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, Müllsammeln ist viel praktischer und konkreter für die Kinder als Basteln – sie sehen sofort den Effekt ihrer Arbeit und sind stolz auf das saubere Resultat. Außerdem ist es Bewegung an der frischen Luft und das ist gesund für die Kinder. Und welche Zielgruppe wollen wir denn einladen?
TN1: Ich würde sagen, wir laden eine sehr große Gruppe ein – mindestens 30 oder 40 Kinder zwischen 4 und 14 Jahren. So machen wir wirklich einen großen Unterschied im Park und das Projekt hat mehr Effekt. Außerdem lernen sich die Kinder aus verschiedenen Altersgruppen gegenseitig kennen. Was meinst du dazu?
TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. 30 oder 40 Kinder sind viel zu viele für uns beide – wir können nicht alle gleichzeitig kontrollieren und die Sicherheit garantieren. Außerdem sind 4-Jährige zu klein für Müll-Aktionen, das ist riskant mit scharfen Gegenständen. Ich schlage vor, wir laden eine kleinere Gruppe von 12 bis 15 Kindern zwischen 8 und 12 Jahren ein – das ist eine sichere Größe und das Alter ist perfekt für solche Aktivitäten. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, eine kleinere Gruppe von 12 bis 15 Kindern ist viel realistischer und sicherer für uns – mit 8- bis 12-Jährigen können wir auch ernste Themen besprechen. Diese Altersgruppe versteht das Problem schon und kann verantwortungsvoll mit den Materialien arbeiten. Und wo machen wir denn das Projekt?
TN2: Ich denke, wir machen die ganze Aktion direkt in unserem Stadtpark hinter der Schule – der Park ist der schmutzigste Ort in der Region und die Kinder sehen sofort den Effekt. Im Park gibt es auch Bänke für Pausen und einen Spielplatz für Aktivitäten zwischendurch. Außerdem ist der Park zu Fuß für alle Kinder erreichbar. Was hältst du davon?
TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Im Park sind manche Ecken wirklich gefährlich – Glasscherben, manchmal sogar gebrauchte Spritzen, und wir haben keine offizielle Erlaubnis dort zu arbeiten. Ich schlage vor, wir machen das Projekt erst in der Schule – wir starten im Klassenzimmer mit einer Erklärung über Umweltschutz und gehen dann in den sicheren Schulgarten. Außerdem unterstützt die Schule mit Materialien und einem offiziellen Rahmen. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, in der Schule starten und im Schulgarten arbeiten ist viel sicherer und besser organisiert für die Kinder – mit offizieller Unterstützung von Lehrern und der Direktorin. Im Schulgarten können die Kinder auch Bäume und Blumen pflanzen, das ist eine super Ergänzung zum Müllsammeln. Und welche konkreten Aktivitäten machen wir denn mit den Kindern?
TN1: Ich würde sagen, wir machen nur eine einzige Aktivität – nur Müllsammeln den ganzen Vormittag, drei oder vier Stunden lang. So konzentrieren sich die Kinder auf eine Aufgabe und das Resultat wird viel größer. Außerdem ist die Organisation einfacher mit nur einer Aktivität. Was meinst du dazu?
TN2: Da bin ich anderer Meinung. Drei oder vier Stunden nur Müllsammeln ist zu monoton und zu lang für Kinder – sie verlieren schnell die Motivation und Spaß. Ich schlage vor, wir machen einen Mix aus Aktivitäten: erst eine kleine Erklärung mit Bildern über Umweltschutz, dann Müllsammeln im Schulgarten mit Handschuhen und Müllsäcken, danach Bäume oder Blumen pflanzen und am Ende ein kreatives Spiel über Recycling. Hast du eine andere Idee?
TN1: Ja, ein Mix aus verschiedenen Aktivitäten ist viel motivierender und abwechslungsreicher für die Kinder – Erklärung, Müllsammeln, Pflanzen und kreatives Spiel ist ein tolles Programm. Du übernimmst die Materialien wie Handschuhe, Müllsäcke und die Pflanzen, ich kümmere mich um die Erklärung mit Bildern und das kreative Abschluss-Spiel. Und wie planen wir denn die Abschlussaktion?
TN2: Ich denke, wir machen am Ende einfach ein gemeinsames Foto und die Kinder gehen nach Hause – das ist schnell und unkompliziert. Außerdem haben die Kinder schon den ganzen Vormittag gearbeitet und sind müde. Mit einem Foto haben wir auch eine schöne Erinnerung für alle. Was hältst du davon?
TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Nur ein Foto ist zu wenig für so ein wichtiges Projekt – die Kinder haben hart gearbeitet und verdienen eine richtige Anerkennung. Ich schlage vor, wir machen ein kleines Abschluss-Fest mit einer offiziellen Urkunde für jedes Kind und einer kleinen Ausstellung mit Fotos und Texten von den Kindern. Außerdem sind die Eltern eingeladen und sehen, was ihre Kinder geschafft haben. Bist du damit einverstanden?
TN2: Ja, ein Abschluss-Fest mit Urkunden und Ausstellung ist viel schöner und respektvoller für die ganze Aktion der Kinder – sie fühlen sich richtig stolz und motiviert für weitere Projekte. Mit den Eltern dabei wird das Projekt auch in der Familie diskutiert und der Effekt ist viel größer. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!
TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?
TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Thema: Müllsammeln und Pflanzen im Schulgarten – konkrete Umweltschutz-Aktion.
Zielgruppe: 12 bis 15 Kinder zwischen 8 und 12 Jahren – sichere und passende Größe.
Ort: in der Schule und im Schulgarten – mit offizieller Unterstützung von Lehrern und Direktorin.
Aktivitäten: Mix aus Erklärung mit Bildern, Müllsammeln mit Handschuhen, Pflanzen und kreativem Spiel.
Abschlussaktion: kleines Abschluss-Fest mit offizieller Urkunde für jedes Kind und Ausstellung mit Fotos – Eltern eingeladen.
Aufgaben: du übernimmst Handschuhe, Müllsäcke und Pflanzen, ich kümmere mich um Erklärung mit Bildern und das kreative Abschluss-Spiel.
TN1: Super, so machen wir das! Das Umweltschutz-Projekt wird ein wundervoller Tag für die Kinder – aktiv, lehrreich und mit echtem Effekt für unsere Umwelt. Ich freue mich schon!

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