Freundin mit neuem Baby helfen

Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner, was zu tun ist. Tauschen Sie Ideen aus und diskutieren Sie darüber. Einigen Sie sich zum Schluss. Sie haben sich schon einen Zettel mit Notizen gemacht:

Aufgabe:
Ihre gute Freundin hat vor einer Woche ihr erstes Baby bekommen. Sie ist noch sehr müde und hat wenig Zeit für den Haushalt und die Einkäufe. Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin möchten ihr in der nächsten Woche zusammen helfen. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.

Plan für unsere Freundin:
1. Wer besucht sie wann?
2. Haushaltshilfe (Putzen, Wäsche, Kochen)?
3. Einkäufe?
4. Geschenk für das Baby?
5. Wochenende und Spaziergang?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass unsere Freundin Lisa vor einer Woche ihr erstes Baby bekommen hat?

TN2: Ja, ihre Mutter hat es mir gestern beim Telefonieren erzählt. Ich finde, wir sollen Lisa in der nächsten Woche zusammen helfen. Sie ist noch sehr müde und hat keine Zeit für alles. Was meinst du?

TN1: Ja, Lisa nach der Geburt zu helfen ist eine perfekte Idee. Sie ist eine gute Freundin und braucht jetzt unsere Unterstützung. Wann sollen wir sie denn besuchen?

TN2: Ich denke, wir besuchen Lisa nur einmal pro Woche zusammen am Samstagabend. So sehen wir das Baby und sie hat genug Zeit allein. Außerdem ist es entspannt für uns. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Nur einmal pro Woche ist viel zu wenig für eine junge Mutter mit Baby. Ich schlage vor, wir besuchen sie täglich abwechselnd – du Montag, Mittwoch und Freitag, ich Dienstag und Donnerstag. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, abwechselnd jeden Tag ist viel besser für Lisa und das Baby. So fühlt sie sich nie allein und hat immer praktische Hilfe. Und wie organisieren wir denn die Haushaltshilfe?

TN1: Ich würde sagen, wir reden bei Lisa nur nett und trinken Kaffee. Sie soll alles im Haushalt allein machen. Außerdem ist das ihre eigene Wohnung. Was meinst du dazu?

TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Lisa ist müde nach der Geburt und kann nicht alles selbst machen. Ich schlage vor, wir helfen konkret beim Putzen, Wäsche waschen und Kochen. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, konkrete Hilfe im Haushalt ist viel praktischer und nützlicher für Lisa. So hat sie wirklich Zeit für das Baby und ein bisschen Pause. Und wer macht denn die Einkäufe?

TN2: Ich denke, Lisa schreibt eine Einkaufsliste und wir gehen einmal pro Woche zusammen einkaufen. Das ist effizient und einfach. Außerdem haben wir den Überblick. Was hältst du davon?

TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Einmal pro Woche reicht nicht für eine junge Mutter mit Baby. Ich schlage vor, wir gehen zweimal pro Woche einkaufen plus organisieren einen Online-Liefer-Service für Windeln und Babynahrung. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, zweimal pro Woche plus Online-Liefer-Service ist viel besser für Lisas Bedürfnisse. So bekommt sie immer frische Sachen und alles ist schnell da. Und sollen wir denn auch ein Geschenk für das Baby kaufen?

TN1: Ich würde sagen, wir kaufen ein einziges teures Designer-Spielzeug von einer berühmten Marke. So ist das Geschenk besonders elegant. Außerdem schätzt Lisa das. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Eine teure Designer-Marke ist nicht so wichtig für ein Baby. Ich schlage vor, wir kaufen ein praktisches Set – schöne Babykleidung, kleine Bücher und Hygiene-Produkte wie Windeln und Cremes. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, ein praktisches Set ist viel nützlicher für Lisa und das Baby. Du übernimmst die Haushaltshilfe und die Einkäufe. Ich kümmere mich um das Geschenk-Set für das Baby. Und wie helfen wir denn am Wochenende?

TN2: Ich denke, am Wochenende lassen wir Lisa einfach allein mit dem Baby. So hat sie Zeit mit ihrer Familie. Außerdem brauchen wir auch Pause. Was hältst du davon?

TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Lisa braucht am Wochenende auch frische Luft und ein bisschen Pause. Ich schlage vor, am Samstag gehen wir zwei Stunden mit dem Baby spazieren. So kann Lisa schlafen oder ein Bad nehmen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, ein Spaziergang mit dem Baby am Samstag ist eine wundervolle Idee für Lisa. So bekommt sie zwei Stunden für sich selbst und das Baby frische Luft. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wer besucht wann: täglich abwechselnd – du Montag, Mittwoch, Freitag – ich Dienstag und Donnerstag.
Haushaltshilfe: konkret beim Putzen, Wäsche waschen und Kochen – nicht nur reden.
Einkäufe: zweimal pro Woche plus Online-Liefer-Service für Windeln und Babynahrung.
Geschenk: praktisches Set – Babykleidung, Bücher und Hygiene-Produkte.
Wochenende: am Samstag zwei Stunden spazieren mit dem Baby – Lisa kann schlafen.
Aufgaben: du übernimmst Haushalt und Einkäufe, ich kümmere mich um Geschenk und Spaziergang.

TN1: Super, so machen wir das! Lisa wird eine viel entspanntere Woche haben – konkrete Hilfe, ein schönes Geschenk und Zeit für sich selbst. Ich freue mich schon!

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