Ein Straßenfest im Viertel organisieren
Sprechen Sie über die Punkte unten, machen Sie Vorschläge und reagieren Sie auf die Vorschläge Ihres Gesprächspartners.
Planen und entscheiden Sie gemeinsam, was Sie tun möchten.
In Ihrem Viertel wohnen Menschen aus vielen Ländern, aber sie kennen sich kaum. Sie möchten zusammen mit einer Nachbarin/einem Nachbarn ein Straßenfest organisieren. Planen Sie gemeinsam das Fest.
Ein Straßenfest planen: 💬
- Wann?
- Genehmigung? Wo?
- Stände? (Essen, Geschäfte …)
- Programm für Kinder?
- Musik?
- Werbung?
- …?
Beispiel
TN A: In unserem Viertel wohnen Menschen aus vielen Ländern, aber jeder lebt nur für sich. Das finde ich sehr schade. Ich möchte gern ein Straßenfest organisieren, damit sich alle kennenlernen. Bist du dabei?
TN B: Oh ja, das ist eine wunderbare Idee, so ein Fest fehlt hier wirklich! Wann können wir das Fest machen?
TN A: Mein Vorschlag ist, das Fest im Juli zu machen, weil das Wetter dann sicher schön ist. Was meinst du?
TN B: Das ist eine gute Idee, aber das geht leider nicht, weil es im Juli oft sehr heiß ist und das für ein Fest auf der Straße zu anstrengend ist. Ich schlage Ende Mai vor, weil es dann warm, aber nicht zu heiß ist. Passt dir das?
TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Ende Mai passt mir auch. Super, dann ist das abgemacht. Wir feiern am letzten Samstag im Mai. Wo können wir eine Genehmigung bekommen?
TN B: Gute Frage, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich schlage vor, beim Magistrat eine Genehmigung zu beantragen, weil man die Straße für ein Fest sperren muss. Wie findest du das?
TN A: Da hast du völlig recht, weil man ohne Genehmigung kein Fest auf der Straße machen darf. Wir könnten auch die Bezirksvorstehung fragen, denn sie unterstützt solche Feste manchmal mit Geld. Was denkst du?
TN B: Oh, das ist eine tolle Idee, weil das Fest dann für uns billiger ist. Prima, so machen wir es. Ich beantrage die Genehmigung beim Magistrat, und du fragst die Bezirksvorstehung. Welche Stände können wir machen?
TN A: Ich schlage vor, nur Stände mit Essen und Getränken zu machen, weil die Leute auf einem Fest vor allem essen wollen. Ist das okay für dich?
TN B: Hmm, ich bin mir nicht sicher, weil das ein bisschen langweilig ist. Ich habe da eine andere Idee. Wir fragen auch die Geschäfte und Vereine im Viertel, ob sie einen Stand machen möchten, denn so lernen die Leute die Geschäfte kennen. Bist du einverstanden?
TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Die Geschäfte und Vereine passen mir auch. Gut, dann machen wir das so. Wir fragen die Geschäfte und Vereine im Viertel. Was können wir für die Kinder anbieten?
TN B: Daran habe ich gar nicht gedacht! Mein Vorschlag ist, eine Hüpfburg zu mieten, weil Kinder Hüpfburgen lieben. Wie siehst du das?
TN A: Das finde ich nicht so gut, weil eine Hüpfburg sehr teuer ist. Ich finde Kinderschminken und Malen mit Straßenkreide besser, weil das fast nichts kostet und die Kinder trotzdem viel Spaß haben. Ist das für dich in Ordnung?
TN B: Kein Problem, das verstehe ich gut. Kinderschminken und Straßenkreide passen mir auch. Alles klar, das ist ein guter Plan. Für die Kinder gibt es Kinderschminken und Malen mit Straßenkreide. Können wir auch Musik machen?
TN A: Ich schlage vor, einen DJ zu buchen, weil er Musik für alle Leute spielen kann. Was sagst du dazu?
TN B: Ich bin leider dagegen, weil ein DJ für ein kleines Fest zu laut ist. Ich finde es besser, die Musikschule im Viertel zu fragen, weil die Schüler gern vor Publikum spielen. Geht das bei dir?
TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Die Musikschule passt mir auch. Prima, dann ist das abgemacht. Die Schüler von der Musikschule spielen live. Wie können wir Werbung machen?
TN B: Ich schlage vor, einen kurzen Artikel für die Bezirkszeitung zu schreiben, weil fast alle Leute im Bezirk die Zeitung lesen. Hast du eine Idee?
TN A: Super, das ist wirklich praktisch, weil die Bezirkszeitung gratis ist und in jeden Briefkasten kommt. Wir könnten auch ein Banner über die Straße hängen, denn das sieht jeder, der vorbeigeht. Findest du das gut?
TN B: Ja, das ist sehr vernünftig, weil dann auch Leute aus anderen Straßen kommen. Einverstanden, so machen wir es. Wir schreiben einen Artikel für die Bezirkszeitung und hängen ein Banner auf. Müssen wir noch an etwas denken?
TN A: Ja, eine Frage habe ich noch. Wo können die Leute eigentlich auf die Toilette gehen?
TN B: Da hast du recht, das ist ein wichtiger Punkt. Was hältst du davon, die Lokale in der Straße zu fragen, ob die Gäste ihre Toiletten benutzen dürfen? Das ist eine gute Lösung, weil wir dann keine teuren Toiletten mieten müssen.
TN A: Gut, dass du daran denkst, weil man so etwas leicht vergisst. Also, ich fasse kurz zusammen. Wir feiern am letzten Samstag im Mai. Du beantragst die Genehmigung beim Magistrat, und ich frage die Bezirksvorstehung. Die Geschäfte und Vereine im Viertel machen Stände. Für die Kinder gibt es Kinderschminken und Malen mit Straßenkreide. Die Schüler von der Musikschule spielen live. Wir schreiben einen Artikel für die Bezirkszeitung und hängen ein Banner auf. Wir fragen die Lokale wegen der Toiletten. Sollen wir das so machen?
TN B: Genau, das ist unser Plan! Ich freue mich schon sehr darauf.
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