Einem Freund beim Deutschlernen für die B1-Prüfung helfen
Sprechen Sie über die Punkte unten, machen Sie Vorschläge und reagieren Sie auf die Vorschläge Ihres Gesprächspartners.
Planen und entscheiden Sie gemeinsam, was Sie tun möchten.
Ihr Freund Mehmet macht bald die B1-Prüfung, aber er hat noch Probleme mit Deutsch. Sie möchten ihm zusammen mit einer Freundin/einem Freund beim Lernen helfen. Planen Sie gemeinsam, was Sie tun können.
Hilfe beim Deutschlernen planen: 💬
- Was üben?
- Wo lernen? Wann?
- Wie oft?
- Bücher? Apps?
- Wer kann noch helfen?
- Prüfungstag?
- …?
Beispiel
TN A: Mein Freund Mehmet macht in sechs Wochen die B1-Prüfung. Er hat große Angst, weil er beim Sprechen oft Fehler macht. Das finde ich wirklich schade, weil er schon so lange Deutsch lernt. Wollen wir ihm zusammen helfen?
TN B: Oh, das verstehe ich gut, vor einer Prüfung ist man immer nervös. Natürlich helfe ich gern. Was können wir mit ihm üben?
TN A: Mein Vorschlag ist, vor allem Sprechen zu üben, weil das für ihn am schwierigsten ist. Was meinst du?
TN B: Das klingt wirklich gut, weil man ohne Sprechen die Prüfung nicht bestehen kann. Wir könnten auch Briefe schreiben, denn das ist auch ein wichtiger Teil. Wie findest du das?
TN A: Da hast du völlig recht, weil er beim Schreiben auch noch unsicher ist. Prima, so machen wir es. Wir üben Sprechen und Briefe schreiben. Wo können wir lernen?
TN B: Gute Frage, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich schlage vor, in einem Café zu lernen, weil es dort gemütlich ist. Passt dir das?
TN A: Das ist eine gute Idee, aber das geht leider nicht, weil es im Café zu laut ist. Ich schlage die Stadtbibliothek vor, weil es dort kleine Räume für Gruppen gibt. Ist das okay für dich?
TN B: Kein Problem, das verstehe ich gut. Die Stadtbibliothek passt mir auch. Super, dann ist das abgemacht. Wir lernen in der Bibliothek. Wann können wir uns treffen?
TN A: Mein Vorschlag ist, uns am Dienstag um 18 Uhr zu treffen, weil wir dann alle schon mit der Arbeit fertig sind. Was denkst du?
TN B: Damit bin ich einverstanden, weil die Bibliothek bis 20 Uhr offen ist. Gut, dann machen wir das so. Wir treffen uns am Dienstag um 18 Uhr. Wie oft können wir lernen?
TN A: Ich schlage vor, jeden Tag zu lernen, weil Mehmet nur noch sechs Wochen Zeit hat. Bist du einverstanden?
TN B: Das finde ich nicht so gut, weil das für uns alle zu viel ist. Ich finde zweimal pro Woche besser, weil wir dann auch Zeit für die Familie haben. Zu Hause kann Mehmet jeden Tag allein ein bisschen lernen. Wie siehst du das?
TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Zweimal pro Woche passt mir auch. Alles klar, das ist ein guter Plan. Wir lernen am Dienstag und am Freitag zusammen. Welche Bücher können wir benutzen?
TN B: Daran habe ich gar nicht gedacht! Mein Vorschlag ist, ein Übungsbuch mit Modelltests zu kaufen, weil die Aufgaben dann genau wie in der Prüfung sind. Ist das für dich in Ordnung?
TN A: Oh, das ist eine tolle Idee, weil Mehmet die Prüfung dann schon gut kennt. Einverstanden, so machen wir es. Wir kaufen ein Buch mit Modelltests. Können wir auch eine App benutzen?
TN B: Wir könnten eine Lern-App für Wörter benutzen, denn dann kann Mehmet auch im Bus lernen. Was sagst du dazu?
TN A: Super, das ist wirklich praktisch, weil er jeden Tag eine Stunde mit dem Bus zur Arbeit fährt. Prima, dann ist das abgemacht. Mehmet lernt im Bus mit einer App. Wer kann noch helfen?
TN B: Ich schlage vor, meine Nachbarin zu fragen, weil sie Österreicherin ist und gern mit Leuten spricht. Hast du eine Idee?
TN A: Hmm, ich bin mir nicht sicher, weil sie Mehmet gar nicht kennt. Ich habe da eine andere Idee. Wir fragen seine Kollegin Anna, denn sie arbeitet jeden Tag mit ihm zusammen. Geht das bei dir?
TN B: Kein Problem, das verstehe ich gut. Die Kollegin passt mir auch. Gut, dann ist das klar. Wir fragen Anna. Was können wir am Prüfungstag machen?
TN A: Mein Vorschlag ist, Mehmet zur Prüfung zu bringen, weil er dann ruhiger ist. Hast du eine andere Idee?
TN B: Ja, das ist sehr vernünftig. Ich kann ihn mit dem Auto abholen, weil die Prüfung schon um acht Uhr beginnt. Danach gehen wir zusammen Kaffee trinken, denn dann hat er eine Pause. Findest du das gut?
TN A: Das ist eine wunderbare Idee, weil er sich dann auf etwas Schönes freuen kann. Super, so machen wir es. Du bringst Mehmet mit dem Auto hin, und danach trinken wir Kaffee. Müssen wir noch an etwas denken?
TN B: Ja, eine Frage habe ich noch. Was machen wir eigentlich, wenn Mehmet keine Lust mehr zum Lernen hat?
TN A: Da hast du recht, das ist ein wichtiger Punkt. Was hältst du davon, ihm jede Woche ein kleines Ziel zu geben? Dann sieht er, was er schon kann, weil kleine Erfolge Mut machen.
TN B: Gut, dass du daran denkst, weil man ohne Lust nicht gut lernt. Also, ich fasse kurz zusammen. Wir üben mit Mehmet Sprechen und Briefe schreiben. Wir lernen zweimal pro Woche in der Stadtbibliothek, am Dienstag und am Freitag um 18 Uhr. Wir kaufen ein Buch mit Modelltests, und Mehmet lernt im Bus mit einer App. Wir fragen seine Kollegin Anna. Am Prüfungstag bringe ich ihn mit dem Auto hin, und danach trinken wir Kaffee. Jede Woche bekommt Mehmet ein kleines Ziel. Sollen wir das so machen?
TN A: Genau, das ist unser Plan!
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