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Einem Freund nach dem Verlust seiner Geldbörse helfen

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Sprechen Sie über die Punkte unten, machen Sie Vorschläge und reagieren Sie auf die Vorschläge Ihres Gesprächspartners.
Planen und entscheiden Sie gemeinsam, was Sie tun möchten.

Ihr Freund Daniel hat im Bus seine Geldbörse mit Bankkarte, Ausweis, e-card und Bargeld verloren. Sie möchten ihm zusammen mit einer Freundin/einem Freund helfen. Planen Sie gemeinsam, was Sie tun können.

Hilfe nach dem Verlust planen: 💬

- Bankkarte sperren? Wie?
- Wo suchen?
- Polizei?
- Neue Dokumente? Wo?
- Geld für die nächsten Tage?
- Wer kommt mit? Wann?
- …?

Beispiel

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TN A: Stell dir vor, Daniel hat heute im Bus seine Geldbörse verloren! Da waren seine Bankkarte, sein Ausweis, die e-card und hundert Euro drin. Er ist total verzweifelt, und das tut mir wirklich leid. Wollen wir ihm zusammen helfen?

TN B: Oh nein, das ist ja schrecklich! Natürlich helfe ich ihm. Können wir zuerst seine Bankkarte sperren?

TN A: Ja, mein Vorschlag ist, die Karte sofort heute zu sperren, weil sonst jemand mit seinem Geld einkaufen kann. Was meinst du?

TN B: Da hast du völlig recht, weil das wirklich am wichtigsten ist. Gut, dann machen wir das so. Wir sperren die Karte noch heute. Wie können wir sie sperren?

TN A: Ich schlage vor, mit ihm zur Bank­filiale zu gehen, weil man dort alles persönlich erklären kann. Passt dir das?

TN B: Das ist eine gute Idee, aber das geht leider nicht, weil es schon 19 Uhr ist und die Bank geschlossen hat. Wir könnten die Sperr-Hotline anrufen, denn die ist rund um die Uhr erreichbar. Ist das okay für dich?

TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Die Sperr-Hotline passt mir auch. Super, dann ist das abge­macht. Daniel ruft gleich die Sperr-Hotline an. Wo können wir die Geldbörse suchen?

TN B: Gute Frage, darüber habe ich auch schon nach­gedacht. Mein Vorschlag ist, beim Fundamt nachzufragen, weil man dort alle gefundenen Sachen abgibt. Was denkst du?

TN A: Das klingt wirklich gut, weil viele ehrliche Leute ihre Funde dort abgeben. Wir könnten auch bei den Wiener Linien anrufen, denn er hat die Geldbörse ja im Bus verloren. Bist du einver­standen?

TN B: Oh, das ist eine tolle Idee, weil der Busfahrer sie vielleicht gefunden hat. Prima, so machen wir es. Wir fragen beim Fundamt und bei den Wiener Linien nach. Können wir auch zur Polizei gehen?

TN A: Mein Vorschlag ist, bei der Polizei eine Verlust­anzeige zu machen, weil Daniel die Bestätigung für den neuen Ausweis braucht. Wie findest du das?

TN B: Damit bin ich einver­standen, weil man mit der Bestätigung beim Amt weniger Probleme hat. Alles klar, das ist ein guter Plan. Wir machen eine Verlust­anzeige. Wo können wir neue Dokumente beantragen?

TN A: Daran habe ich gar nicht gedacht! Ich schlage vor, den Ausweis beim Magistrat zu beantragen, weil das Amt nicht weit von seiner Wohnung ist. Ist das für dich in Ordnung?

TN B: Ja, das ist sehr ver­nünftig. Die neue e-card kann er einfach bei seiner Kranken­kasse bestellen, weil es dann schneller geht. Was sagst du dazu?

TN A: Super, das ist wirklich praktisch, weil er dafür nicht extra hinfahren muss. Gut, dann ist das klar. Den Ausweis beantragen wir beim Magistrat, und die e-card bestellt er bei der Kranken­kasse. Wie können wir ihm mit Geld für die nächsten Tage helfen?

TN B: Mein Vorschlag ist, dass jeder von uns ihm 50 Euro leiht, weil er dann einkaufen kann. Wie siehst du das?

TN A: Ich bin leider dagegen, weil Daniel sich nicht gern Geld von Freunden leiht. Ich habe da eine andere Idee. Wir laden ihn ein paar Tage zum Essen ein, weil er dann kein Geld braucht, bis die neue Karte da ist. Geht das bei dir?

TN B: Kein Problem, das verstehe ich gut. Das Essen bei uns passt mir auch. Super, so machen wir es. Daniel isst diese Woche abwechselnd bei uns. Wer kann mit ihm zur Polizei und zum Magistrat gehen?

TN A: Ich schlage vor, dass ich mitkomme, weil ich diese Woche Urlaub habe. Hast du eine andere Idee?

TN B: Nein, das passt perfekt, weil ich bis Freitag lange arbeiten muss. Prima, dann ist das abge­macht. Du gehst mit ihm. Wann könnt ihr hingehen?

TN A: Mein Vorschlag ist, morgen Nachmittag zu gehen, weil wir dann ausschlafen können. Hast du eine Idee?

TN B: Hmm, ich weiß nicht so recht, weil man am Nachmittag oft sehr lange warten muss. Ich finde morgen früh um acht Uhr besser, weil es dann schneller geht. Findest du das gut?

TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Morgen um acht Uhr passt mir auch. Alles klar, wir gehen morgen um acht Uhr. Müssen wir noch an etwas denken?

TN B: Ja, eine Frage habe ich noch. Wie können wir so etwas in Zukunft verhindern?

TN A: Da hast du recht, das ist ein wichtiger Punkt. Was hältst du davon, dass Daniel von allen Dokumenten Fotos auf dem Handy macht? Dann hat er alle Nummern sofort, weil das Handy immer dabei ist.

TN B: Gut, dass du daran denkst, weil das beim nächsten Mal viel Stress spart. Also, ich fasse kurz zusammen. Daniel ruft gleich die Sperr-Hotline an. Wir fragen beim Fundamt und bei den Wiener Linien nach. Wir machen eine Verlust­anzeige bei der Polizei. Den Ausweis beantragen wir beim Magistrat, und die e-card bestellt er bei der Kranken­kasse. Daniel isst diese Woche bei uns. Du gehst morgen um acht Uhr mit ihm zur Polizei und zum Magistrat. Außerdem macht Daniel Fotos von allen Dokumenten. Sollen wir das so machen?

TN A: Genau, das ist unser Plan!

Audio in dieser Übung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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