Einem Freund bei der Jobsuche helfen
Sprechen Sie über die Punkte unten, machen Sie Vorschläge und reagieren Sie auf die Vorschläge Ihres Gesprächspartners.
Planen und entscheiden Sie gemeinsam, was Sie tun möchten.
Ihr Freund Ahmad sucht schon lange eine Arbeit als Elektriker, aber er findet keine Stelle. Sie möchten ihm zusammen mit einer Freundin/einem Freund helfen. Planen Sie gemeinsam, was Sie tun können.
Hilfe bei der Jobsuche planen: 💬
- Wo Stellen suchen?
- Lebenslauf? Foto?
- Vorstellungsgespräch üben? Wann?
- Was anziehen?
- Wie zum Termin fahren?
- Wer kann noch helfen?
- …?
Beispiel
TN A: Ich habe gestern mit Ahmad telefoniert. Er sucht schon seit vier Monaten eine Stelle als Elektriker und ist wirklich traurig. Das finde ich echt schade, weil er so fleißig ist. Wollen wir ihm bei der Jobsuche helfen?
TN B: Oh, das tut mir wirklich leid für ihn! Natürlich helfe ich gern. Wo können wir für ihn Stellen suchen?
TN A: Mein Vorschlag ist, im Internet auf Jobportalen zu suchen, weil es dort sehr viele Angebote gibt. Was meinst du?
TN B: Das klingt wirklich gut, weil man dort auch nach Städten suchen kann. Wir könnten außerdem mit ihm zum AMS gehen, denn dort gibt es eine kostenlose Beratung. Wie findest du das?
TN A: Oh, das ist eine tolle Idee, weil die Berater viele Firmen kennen. Prima, so machen wir es. Wir suchen auf Jobportalen und gehen mit ihm zum AMS. Können wir auch seinen Lebenslauf verbessern?
TN B: Gute Frage, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich schlage vor, dass ich den Lebenslauf am Computer neu schreibe, weil ich das in meinem Job oft mache. Passt dir das?
TN A: Da hast du völlig recht, weil sein Lebenslauf jetzt noch handgeschrieben ist. Gut, dann machen wir das so. Du schreibst den Lebenslauf neu. Können wir auch ein neues Foto machen?
TN B: Mein Vorschlag ist, zu einem Fotografen zu gehen, weil die Fotos dort sehr professionell sind. Ist das okay für dich?
TN A: Das ist eine gute Idee, aber das geht leider nicht, weil ein Fotograf ziemlich teuer ist und Ahmad gerade wenig Geld hat. Ich habe eine gute Kamera und kann das Foto selbst machen, weil es dann nichts kostet. Was denkst du?
TN B: Kein Problem, das verstehe ich gut. Deine Kamera passt mir auch. Super, dann ist das abgemacht. Du machst das Bewerbungsfoto. Können wir mit ihm das Vorstellungsgespräch üben?
TN A: Natürlich! Was hältst du davon, ein richtiges Gespräch zu spielen? Ich bin der Chef und stelle typische Fragen, weil Ahmad dann keine Angst mehr hat.
TN B: Damit bin ich einverstanden, weil man so am besten lernt. Ich kann auch ein Video davon machen, denn dann sieht er seine Fehler. Ist das für dich in Ordnung?
TN A: Super, das ist wirklich praktisch, weil er dann auch an seiner Aussprache arbeiten kann. Alles klar, das ist ein guter Plan. Wir spielen das Gespräch und machen ein Video. Wann können wir üben?
TN B: Ich schlage Sonntagnachmittag vor, weil wir dann alle frei haben. Geht das bei dir?
TN A: Hmm, ich bin mir nicht sicher, weil Ahmad am Sonntag oft bei seiner Familie in Linz ist. Ich finde Samstagvormittag besser, weil er da sicher zu Hause ist. Wie siehst du das?
TN B: Kein Problem, das verstehe ich gut. Samstagvormittag passt mir auch. Prima, dann ist das abgemacht. Wir üben am Samstag um zehn Uhr. Was kann er zum Gespräch anziehen?
TN A: Mein Vorschlag ist, einen Anzug zu kaufen, weil man dann sehr seriös aussieht. Hast du eine Idee?
TN B: Das finde ich nicht so gut, weil ein Elektriker im Anzug fast ein bisschen komisch aussieht. Ich finde eine dunkle Hose und ein sauberes Hemd besser, weil das ordentlich und nicht zu elegant ist. Was sagst du dazu?
TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Hose und Hemd passen mir auch. Gut, dann ist das klar. Ahmad zieht eine dunkle Hose und ein Hemd an. Wie kann er zum Termin fahren?
TN B: Daran habe ich gar nicht gedacht! Ich schlage vor, dass wir vorher die Verbindung mit der Straßenbahn heraussuchen, weil er dann pünktlich ist. Hast du eine andere Idee?
TN A: Das ist eine wunderbare Idee, weil man zu einem Vorstellungsgespräch nie zu spät kommen darf. Ich fahre den Weg einen Tag vorher mit ihm, denn dann kennt er ihn schon. Einverstanden, so machen wir es. Wer kann ihm noch helfen?
TN B: Wir könnten meinen Onkel fragen, weil er eine kleine Elektrofirma hat und viele Kollegen kennt. Vielleicht weiß er von einer freien Stelle. Soll ich ihn anrufen?
TN A: Ja, das ist sehr vernünftig, weil viele Stellen über Kontakte vergeben werden. Super, so machen wir es. Du rufst deinen Onkel an. Müssen wir noch an etwas denken?
TN B: Ja, eine Frage habe ich noch. Was machen wir eigentlich, wenn Ahmad eine Absage bekommt?
TN A: Da hast du recht, das ist ein wichtiger Punkt. Ich schlage vor, dass wir ihn dann zum Essen einladen und ihm Mut machen, weil man nach einer Absage oft traurig ist. Danach schreiben wir einfach die nächste Bewerbung. Siehst du das auch so?
TN B: Gut, dass du daran denkst, weil Ahmad dann nicht aufgibt. Also, ich fasse kurz zusammen. Wir suchen Stellen auf Jobportalen und gehen mit Ahmad zum AMS. Ich schreibe seinen Lebenslauf neu, und du machst das Bewerbungsfoto mit deiner Kamera. Am Samstag um zehn Uhr üben wir das Vorstellungsgespräch und machen ein Video. Ahmad zieht eine dunkle Hose und ein Hemd an. Wir suchen die Verbindung mit der Straßenbahn heraus, und du fährst den Weg vorher mit ihm. Ich rufe meinen Onkel an. Wenn Ahmad eine Absage bekommt, laden wir ihn zum Essen ein und schreiben die nächste Bewerbung. Sollen wir das so machen?
TN A: Genau, das ist unser Plan!
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