Iris
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Guten Tag, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer! Heute melden wir uns aus dem Herzen von Rheinland-Pfalz – genauer gesagt aus der Stadt Eberfeld, die direkt an der Nahe liegt. Mit ihrer langen Geschichte, malerischen Altstadt und dem Schloss Eichental zieht Eberfeld jährlich viele Gäste aus dem In- und Ausland an. Von hier, wo ich gerade stehe, sieht man gut die Kapelle im Schlossgarten, die einst im Jahr 1550 von Reformator Johannes Reuchlin zur ersten evangelischen Kirche des Ortes erklärt wurde. Geschichte ist hier also überall spürbar!
Bei mir ist jetzt Frau Meier – sie betreut ein neues Projekt für Kinder.
– Guten Tag, Frau Meier!
– Hallo!
– Erzählen Sie uns doch, worum es bei Ihrem Angebot geht.
– Ja, gerne. Viele Kinder bleiben in den Ferien zu Hause, entweder weil die Eltern arbeiten oder eine Reise nicht möglich ist. In Eberfeld gab es bisher kaum Freizeitangebote. Deshalb haben wir letztes Jahr den „Erlebnispark Eichental“ eröffnet – auf dem alten Gelände hinter dem Schloss. Dort können die Kinder viel entdecken.
– Was genau bietet der Park?
– Zunächst einmal natürlich normale Spielgeräte wie Schaukeln, Klettergerüste und eine große Rutsche. Aber besonders ist unser Werkbereich: Dort dürfen die Kinder mit Holz und Werkzeugen arbeiten. Sie dürfen sich auch mal richtig schmutzig machen, was viele zu Hause ja nicht dürfen. Außerdem gibt es einen kleinen Wasserlauf, in dem sie planschen und spielen können.
– Und wer passt auf die Kinder auf?
– Es sind immer zwei Betreuer vor Ort, die den Kindern helfen und auf die Sicherheit achten. Dadurch können auch kleinere Kinder gut allein kommen.
– Und wann ist geöffnet?
– Der Park ist täglich von 10 bis 19 Uhr offen – in dieser Zeit sind die Kinder durchgehend betreut.
– Und kostet das etwas?
– Im Moment übernimmt die Stadt Eberfeld alle Kosten. Doch es ist nicht sicher, ob das so bleibt. Vielleicht müssen wir in Zukunft eine kleine Gebühr verlangen.
– Dürfen nur Kinder aus Eberfeld kommen?
– Nein, natürlich nicht. Alle Kinder sind herzlich willkommen – auch Gäste aus anderen Städten.
– Klingt super! Und was machen die Eltern in der Zwischenzeit?
– Viele gehen auf eine Schlossführung oder genießen die Cafés in der Altstadt.
Vielen Dank, Frau Meier!
– Sehr gerne.
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