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Deutsch
Sie haben in einer Zeitschrift etwas zum Thema gelesen. Berichten Sie Ihrer Gesprächs- partnerin/Ihrem Gesprächspartner darüber. Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner hat eine andere Meinung dazu gelesen und berichtet Ihnen auch darüber.
Unterhalten Sie sich dann mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner über das Thema. Sagen Sie Ihre Meinung und erzählen Sie von eigenen Erfahrungen.
Susanne Behrens, 28 Jahre, Krankenpflegerin
Ich bin wirklich sehr beschäftigt im Krankenhaus. Die Arbeit wächst mir langsam über den Kopf und ich kann nachts kaum noch schlafen. Aus diesem Grund bin ich immer sehr erschöpft und nervös. Für meine eigenen Interessen und zum Entspannen will ich endlich mehr Zeit verbringen. Außerdem möchte ich auch viel mehr mit meinem Mann und unseren beiden Kindern unternehmen. Aber leider habe ich kaum freie Stunden in der Woche. Stress ist für mich wirklich ein großes Problem geworden. Ich möchte gerne mehr Yoga oder Meditation machen, aber bisher schaffe ich das nicht. So kann es einfach nicht weitergehen.
Dieter Lautenschläger, 50 Jahre, Journalist
Ich bin wirklich eine sehr lebhafte und neugierige Person. Für mich ist die Abwechslung im Leben wirklich sehr wichtig. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was Stress überhaupt bedeutet. Ich bin als Journalist immer unterwegs zu Interviews und Pressekonferenzen, und das macht mir großen Spaß. Außerdem fühle ich mich richtig wohl, wenn ich viel zu tun habe. Langeweile ist mein größtes Problem, nicht der Stress. Für mich ist ein voller Tag mit vielen Terminen und Aufgaben einfach das beste Leben. Ohne diese Tätigkeit würde ich mich richtig leer und unzufrieden fühlen.
TN 1: Ich habe hier einen Text über das Thema Stress gelesen. Darin geht es um eine Krankenpflegerin, die Susanne Behrens heißt. Sie ist 28 Jahre alt. Da steht, dass sie wirklich sehr beschäftigt im Krankenhaus ist. Sie ist der Meinung, dass Stress ein großes Problem in ihrem Leben geworden ist. Außerdem sagt sie, dass die Arbeit ihr langsam über den Kopf wächst und sie nachts kaum noch schlafen kann. Sie ist deshalb immer sehr erschöpft und nervös. Zum Beispiel will sie für ihre eigenen Interessen und zum Entspannen mehr Zeit verbringen. Außerdem möchte sie viel mehr mit ihrem Mann und den beiden Kindern unternehmen. Sie sagt auch, dass sie gerne mehr Yoga oder Meditation machen möchte. Und worum geht es in deinem Text?
TN 2: Ah, das ist ja interessant! In meinem Text geht es auch um das Thema Stress, aber die Meinung ist ganz anders. Da geht es um einen Journalisten, der Dieter Lautenschläger heißt. Er ist 50 Jahre alt. Da steht, dass er eine sehr lebhafte und neugierige Person ist. Er ist der Meinung, dass die Abwechslung im Leben wirklich sehr wichtig ist. Außerdem sagt er, dass er ehrlich gesagt keine Ahnung hat, was Stress überhaupt bedeutet. Zum Beispiel ist er als Journalist immer unterwegs zu Interviews und Pressekonferenzen. Das macht ihm großen Spaß. Außerdem fühlt er sich richtig wohl, wenn er viel zu tun hat. Langeweile ist sein größtes Problem, nicht der Stress. Und was meinst du persönlich dazu?
TN 1: Aha, verstehe. Also, meiner Meinung nach ist Stress wirklich ein ernstes Problem für viele Menschen. Ich bin eher der Meinung von Susanne. Bei mir ist es so, dass ich auch oft gestresst bin. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass zu viel Arbeit krank macht. Zum Beispiel hatte ich letztes Jahr starke Kopfschmerzen, weil ich ständig Überstunden gemacht habe. Außerdem konnte ich kaum noch entspannen, auch am Wochenende war ich nervös. Ich finde auch, dass viele Menschen in unserer Zeit unter Stress leiden. Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Burnouts in den letzten Jahren stark gestiegen ist. Und wie ist das bei dir? Hast du oft Stress?
TN 2: Hmm, das verstehe ich gut. Da stimme ich dir teilweise zu, weil zu viel Stress wirklich krank machen kann. Aber meiner Meinung nach kann ein bisschen Stress auch motivieren. Ich bin eher der Meinung von Dieter. Bei mir ist es so, dass ich gerne viel zu tun habe. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass mich Aufgaben energisch machen. Zum Beispiel arbeite ich als Eventmanagerin und liebe meinen vollen Terminkalender. Außerdem fühle ich mich nach einem produktiven Tag wirklich glücklich. Ich finde auch, dass es wichtig ist, zwischen positivem und negativem Stress zu unterscheiden. Positiver Stress ist Motivation, negativer Stress ist die Belastung. Wie zeigt sich Stress bei dir?
TN 1: Das finde ich auch spannend. Da stimme ich dir voll zu, weil positiver Stress wirklich gut sein kann. Aber meiner Meinung nach gibt es eine Grenze. Bei mir ist es so, dass Stress sich oft körperlich zeigt. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass mein Körper Signale sendet. Zum Beispiel bekomme ich Kopfschmerzen, schlafe schlecht oder werde unkonzentriert. Außerdem werde ich auch reizbar gegenüber meiner Familie. Ich finde auch, dass man auf solche Zeichen achten muss. Letztes Jahr habe ich endlich angefangen, regelmäßig Yoga zu machen. Das hat mir sehr geholfen. Was meinst du, sind Yoga oder Meditation gute Mittel gegen Stress?
TN 2: Ja, da stimme ich dir voll zu. Yoga und Meditation können wirklich helfen. Meiner Meinung nach hat aber jeder Mensch seine eigene Methode. Bei mir ist es so, dass ich keinen Stress empfinde, deshalb brauche ich nichts gegen ihn. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass mir Sport sehr gut tut. Zum Beispiel jogge ich dreimal pro Woche im Park. Außerdem finde ich, dass meine Arbeit selbst schon entspannend ist, weil sie mir Freude bringt. Aber ich verstehe, dass für andere Menschen Methoden zur Entspannung wichtig sind. Ich finde auch, dass man zur richtigen Balance zwischen Arbeit und Pause finden muss. Und was machst du am Wochenende, um Stress abzubauen?
TN 1: Bei mir ist es so, dass ich am Wochenende viel an die frische Luft gehe. Meiner Meinung nach hilft die Natur sehr gegen Stress. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass mich lange Spaziergänge im Wald sehr beruhigen. Zum Beispiel gehe ich am Samstag immer mit meinem Hund im Park spazieren. Außerdem koche ich am Sonntag mit meiner Familie und schaue keinen Computer an. Diese kleine Routine hat mir das Leben verändert. Aber ich verstehe auch, dass nicht jeder Mensch unter Stress leidet. Also, ich denke, das Thema Stress ist wirklich interessant.
TN 2: Da stimme ich dir voll zu. Meiner Meinung nach hat jeder Mensch eine andere Beziehung zum Stress. Bei mir ist es so, dass viel Aktivität für mich perfekt ist, aber bei dir ist Ruhe und Erholung wichtiger. Beide Wege sind richtig. Ich denke, jeder muss selbst herausfinden, wie er mit Stress umgeht. Vielen Dank für das nette Gespräch!

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