Mein erstes eigenes Zuhause

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken. Welche Lösung ist jeweils richtig?

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Liebe Nadine,

ich habe tolle Neuigkeiten für dich, und zwar wohne ich   überseitab zwei Wochen in meiner ersten eigenen Wohnung. Deine Tipps bei der Wohnungssuche haben mir sehr geholfen, und   darüberdarumdafür möchte ich dir noch einmal danken.

Die Wohnung liegt in der Nähe vom Stadtzentrum und ist gut   an denan demauf dem öffentlichen Verkehr angebunden. Vor dem Haus gibt es einen kleinen Park, in dem man sich entspannen kann. Als ich den Mietvertrag unterschrieben habe, konnte ich es kaum glauben,   dassdenndeshalb alles so schnell geklappt hat.

Am Anfang war es nicht leicht,   obwohldadenn ich hatte keine Möbel und keinen richtigen Plan, wie ich alles organisieren soll. Deshalb musste ich mir zuerst überlegen, was wirklich wichtig ist. Ich habe versucht, alles Schritt für Schritt zu machen,   damitwomitwobei ich nicht den Überblick verliere.

Bei der Einrichtung habe ich   mirmichdir gefragt, ob es möglich ist, auch mit wenig Geld eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Wahrscheinlich braucht man dafür vor allem Geduld und Kreativität. Vielleicht besuchst du mich bald und sagst mir ehrlich, wie dir   meinmeinemeiner neue Wohnung gefällt.

Es fühlt sich gut an, unabhängig zu sein, aber gleichzeitig merke ich, dass ich mich jetzt selbst   umfürüber alles kümmern muss. Seit ich alleine wohne, habe ich gelernt, besser zu planen und Verantwortung zu übernehmen.

Ich freue mich schon   dafürdarüberdarauf, dich bald einzuladen, damit wir gemeinsam kochen und einen schönen Abend verbringen können.

Liebe Grüße
Elisa

Kapat

Erklärungen zur Übung

Lücke 1: „… wohne ich seit zwei Wochen …“

  • seit – richtig: „seit“ benutzt man für einen Zeitraum, der in der Vergangenheit begonnen hat und bis jetzt dauert. → Ich wohne seit zwei Wochen hier. (Ich wohne noch immer hier.)
  • über – falsch: „über zwei Wochen“ beschreibt nur die Dauer, aber nicht, dass die Handlung noch andauert.
  • ab – falsch: „ab“ zeigt einen Startpunkt in der Zukunft oder ab einem bestimmten Moment, aber keine Dauer bis jetzt.

Lücke 2: „… und dafür möchte ich dir danken.“

  • dafür – richtig: Das Verb heißt „für etwas danken“. Wenn wir nicht wieder „für deine Tipps“ sagen wollen, benutzen wir das Pronominaladverb „dafür“. → danken + für + Akkusativ → dafür danken.
  • darüber – falsch: „darüber“ gehört zu „über“. Man sagt nicht „über etwas danken“.
  • darum – falsch: „darum“ gehört zu „um“. „um etwas danken“ gibt es im Deutschen nicht.

Lücke 3: „… ist gut an den öffentlichen Verkehr angebunden.“

  • an den – richtig: Die feste Verbindung lautet „an den Verkehr angebunden sein“. „Der Verkehr“ ist maskulin → Akkusativ: „den Verkehr“. Deshalb: an + den.
  • an dem – falsch: Das wäre Dativ. Hier brauchen wir Akkusativ.
  • auf dem – falsch: „auf“ passt nicht zu dieser festen Verbindung.

Lücke 4: „… glauben, dass alles so schnell geklappt hat.“

  • dass – richtig: „dass“ leitet einen Nebensatz ein, der den Inhalt von „glauben“ erklärt. Wichtig: Im Nebensatz steht das Verb am Ende → „geklappt hat“.
  • denn – falsch: „denn“ verbindet zwei Hauptsätze. Das Verb bleibt an Position 2.
  • deshalb – falsch: „deshalb“ steht im Hauptsatz und zeigt eine Folge, nicht einen Inhalt.

Lücke 5: „… nicht leicht, denn ich hatte keine Möbel …“

  • denn – richtig: „denn“ erklärt einen Grund, bleibt aber ein Hauptsatz. Das Verb steht direkt an zweiter Position: „denn ich hatte …“.
  • obwohl – falsch: „obwohl“ zeigt einen Gegensatz und verlangt Verb am Ende.
  • da – falsch: „da“ ist wie „weil“ ein Nebensatz. Das Verb müsste am Ende stehen.

Lücke 6: „… zu machen, damit ich nicht den Überblick verliere.“

  • damit – richtig: „damit“ drückt ein Ziel aus (Wozu?). → Ziel: Ich möchte den Überblick nicht verlieren. Im Nebensatz steht das Verb am Ende.
  • womit – falsch: „womit“ fragt nach einem Mittel (Mit was?).
  • wobei – falsch: „wobei“ bedeutet „währenddessen“ oder „bei welcher Sache“.

Lücke 7: „… habe ich mich gefragt …“

  • mich – richtig: „sich fragen“ ist reflexiv. Bei „ich“ heißt es „mich“ (Akkusativ).
  • mir – falsch: Das Verb verlangt hier kein Dativ.
  • dir – falsch: Falsche Person.

Lücke 8: „… wie dir meine neue Wohnung gefällt.“

  • meine – richtig: „die Wohnung“ ist feminin. Im Nominativ heißt es „meine Wohnung“.
  • mein – falsch: Das wäre neutral oder maskulin.
  • meiner – falsch: Das wäre Dativ oder Genitiv.

Lücke 9: „… mich jetzt selbst um alles kümmern muss.“

  • um – richtig: Die feste Verbindung lautet „sich um etwas kümmern“ + Akkusativ.
  • für – falsch: „für“ benutzt man z.B. bei „Verantwortung für etwas“, aber nicht bei „kümmern“.
  • über – falsch: „über“ passt nicht zu diesem Verb.

Lücke 10: „Ich freue mich schon darauf, dich bald einzuladen …“

  • darauf – richtig: Das Verb heißt „sich auf etwas freuen“ → für zukünftige Ereignisse. Beispiel: Ich freue mich auf morgen. (Morgen ist Zukunft.)
  • darüber – falsch: „sich über etwas freuen“ benutzt man für etwas, das schon passiert ist. Beispiel: Ich freue mich über dein Geschenk. (Das Geschenk habe ich schon bekommen.)
  • dafür – falsch: „für“ gehört nicht zu „freuen“. Man sagt nicht „sich für etwas freuen“.

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