Einen kranken Freund zu Hause besuchen und helfen

Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner, was zu tun ist. Tauschen Sie Ideen aus und diskutieren Sie darüber. Einigen Sie sich zum Schluss. Sie haben sich schon einen Zettel mit Notizen gemacht:

Aufgabe:
Ihr guter Freund ist krank und liegt schon einige Tage zu Hause im Bett. Er kann nicht selbst einkaufen oder zum Arzt gehen. Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin möchten ihn zusammen besuchen und ihm konkret helfen. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.

Kranken Freund besuchen:
1. Wer besucht wann?
2. Essen mitbringen?
3. Etwas einkaufen?
4. Medikamente holen und zum Arzt gehen?
5. Haushalt helfen?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass unser guter Freund Marc seit drei Tagen krank zu Hause im Bett liegt?

TN2: Ja, seine Schwester hat es mir gestern beim Telefonieren erzählt. Ich finde, wir sollen ihn unbedingt zusammen besuchen und konkret helfen. So fühlt er sich nicht allein und wird schneller gesund. Was meinst du?

TN1: Ja, einen kranken Freund zu helfen ist eine perfekte Idee in dieser schweren Zeit. Marc ist ein sehr guter Freund und braucht jetzt unsere Unterstützung. Wann sollen wir ihn denn besuchen?

TN2: Ich denke, wir besuchen Marc nur einmal am Wochenende zusammen für eine Stunde. So sehen wir ihn intensiv ohne Stress. Außerdem haben wir wenig Zeit nach der Arbeit. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Nur einmal am Wochenende ist viel zu wenig für einen kranken Freund allein zu Hause. Ich schlage vor, wir besuchen ihn täglich abwechselnd – du Montag, Mittwoch und Freitag, ich Dienstag und Donnerstag. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, abwechselnd jeden Tag ist viel besser für Marc und seine Stimmung. So bekommt er konkrete Hilfe und fühlt sich nie allein. Und sollen wir denn auch Essen für ihn mitbringen?

TN1: Ich würde sagen, Marc kocht einfach selbst zu Hause. Er ist ja zu Hause und nicht im Krankenhaus. Außerdem soll er aktiv bleiben. Was meinst du dazu?

TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Marc ist krank und hat keine Energie für das Kochen. Ich schlage vor, wir bringen ihm jeden Tag eine warme Suppe, frisches Obst, Tee und Zitronen mit Honig für die Erkältung. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, eine warme Suppe mit Obst, Tee und Honig ist wirklich gesund und praktisch für einen kranken Freund. So hat er auch ohne Stress sein Essen. Und wer geht denn für ihn einkaufen?

TN2: Ich denke, Marc bestellt einfach alles online im Internet. So muss niemand für ihn einkaufen gehen. Außerdem ist Online-Shopping schnell und einfach. Was hältst du davon?

TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Online-Shopping dauert manchmal 2 Tage und ist sehr teuer mit Versand. Ich schlage vor, wir gehen abwechselnd in den Supermarkt und bringen frische Sachen wie Brot, Milch, Eier und Gemüse mit. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, frische Sachen direkt aus dem Supermarkt sind viel besser und günstiger als Online-Shopping. So bekommt Marc auch immer schnell, was er wirklich braucht. Und wer holt denn die Medikamente und geht zum Arzt mit ihm?

TN1: Ich würde sagen, Marc soll einfach selbst zur Apotheke und zum Arzt gehen. Frische Luft ist gut für die Gesundheit. Außerdem ist das seine Verantwortung. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Marc ist sehr schwach und Frische Luft ist kontraproduktiv bei Erkältung mit Fieber. Ich schlage vor, wir holen für ihn die Medikamente in der Apotheke und begleiten ihn zum Arzt-Termin am Mittwoch. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, Medikamente holen und zum Arzt begleiten ist viel besser für Marcs schnelle Genesung. So bekommt er auch professionelle Hilfe ohne Stress. Du übernimmst Essen, Einkäufe und Medikamente. Ich kümmere mich um den Arzt-Termin und den Haushalt. Und wie helfen wir denn im Haushalt?

TN2: Ich denke, wir machen den ganzen Haushalt komplett für Marc. So muss er gar nichts machen. Außerdem ist alles schnell sauber. Was hältst du davon?

TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Den ganzen Haushalt machen ist zu viel Arbeit für uns beide nach unserer Arbeit. Ich schlage vor, wir helfen nur bei den wichtigsten Aufgaben – Wäsche waschen, Müll runterbringen und einmal pro Woche Staubsaugen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, nur die wichtigsten Aufgaben sind viel realistischer für unseren Zeitplan und unsere Energie. So hat Marc trotzdem ein sauberes Zuhause. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wer besucht wann: täglich abwechselnd – du Montag, Mittwoch, Freitag – ich Dienstag und Donnerstag.
Essen mitbringen: warme Suppe, frisches Obst, Tee und Zitronen mit Honig für die Erkältung.
Etwas einkaufen: abwechselnd im Supermarkt – frische Sachen wie Brot, Milch, Eier und Gemüse.
Medikamente und Arzt: wir holen Medikamente in der Apotheke und begleiten Marc zum Arzt-Termin am Mittwoch.
Haushalt helfen: nur Wäsche, Müll und einmal pro Woche Staubsaugen.
Aufgaben: du übernimmst Essen, Einkäufe und Medikamente, ich kümmere mich um den Arzt-Termin und den Haushalt.

TN1: Super, so machen wir das! Marc bekommt eine wundervolle Unterstützung – tägliche Besuche, gesundes Essen und konkrete Hilfe für seine schnelle Genesung. Ich freue mich schon!

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