Austauschprogramm mit deutschen Schülern organisieren

Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner, was zu tun ist. Tauschen Sie Ideen aus und diskutieren Sie darüber. Einigen Sie sich zum Schluss. Sie haben sich schon einen Zettel mit Notizen gemacht:

Aufgabe:
Ihre Schule nimmt an einem großen Austauschprogramm mit deutschen Schülern teil. Die ausländischen Gastschüler bleiben vier Wochen in Ihrem Land. Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin sollen den ganzen Aufenthalt mit guten Programmvorschlägen organisieren. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.

Austauschprogramm:
1. Unterkunft (Gastfamilien oder Internat)?
2. Schulbesuch?
3. Freizeitprogramm und Kultur?
4. Wochenenden?
5. Abschlussveranstaltung?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass unsere Schule ein großes Austauschprogramm mit deutschen Schülern für 4 Wochen organisiert?

TN2: Ja, der Direktor hat es uns gestern in der Schule angekündigt. Ich finde, wir sollen für die deutschen Gastschüler ein gutes Programm zusammen organisieren. So haben sie eine wundervolle Zeit bei uns. Was meinst du?

TN1: Ja, ein professionelles Austauschprogramm ist eine perfekte Idee für unsere Schule. So lernen unsere Schüler auch deutsche Mitschüler kennen. Wo sollen die deutschen Gastschüler denn wohnen?

TN2: Ich denke, wir machen ein großes Internat direkt in der Schule für alle deutschen Schüler. So sind alle zusammen und einfach zu organisieren. Außerdem brauchen wir keine Familien. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Ein Internat ist sehr unpersönlich und nicht authentisch für einen echten Austausch. Ich schlage vor, wir wählen Gastfamilien aus unserem Schul-Komitee für jeden deutschen Schüler. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, Gastfamilien sind viel persönlicher und authentischer für ein richtiges Austauschprogramm. So lernen die Gastschüler auch unsere Kultur und Traditionen kennen. Und welche Fächer sollen sie denn in unserer Schule besuchen?

TN1: Ich würde sagen, die deutschen Gastschüler haben ganz frei und müssen gar nicht in den Unterricht gehen. So haben sie maximale Freizeit. Außerdem ist unser System anders. Was meinst du dazu?

TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Ein Austausch ohne Schulbesuch hat keinen pädagogischen Sinn. Ich schlage vor, wir machen gemeinsamen Unterricht in Mathematik, Sport, Musik, Geographie plus einen Sprachkurs für unsere Gastschüler. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, gemeinsamer Unterricht in vielen Fächern plus Sprachkurs ist viel sinnvoller und authentischer. So lernen die Gastschüler aktiv mit uns zusammen. Und wie organisieren wir denn das Freizeitprogramm und die Kultur?

TN2: Ich denke, die deutschen Gastschüler haben einfach freie Zeit nach der Schule. Sie können allein machen, was sie wollen. Außerdem ist es billiger ohne Programm. Was hältst du davon?

TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. 4 Wochen ohne Programm sind sehr langweilig für junge Schüler in einem fremden Land. Ich schlage vor, wir organisieren Sport-Aktivitäten, Stadtbesichtigung, Museum, Kino plus lokale Feste und Traditionen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, ein Mix aus Sport, Stadt, Museum, Kino und lokalen Festen ist viel besser für die Gastschüler. So lernen sie wirklich unsere Kultur kennen und langweilen sich nicht. Und wie organisieren wir denn die Wochenenden?

TN1: Ich würde sagen, alle Gastschüler bleiben jedes Wochenende einfach bei der Gastfamilie in unserer Stadt. So haben sie Zeit für Familie und Routine. Außerdem ist die Logistik einfacher. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Vier Wochenenden nur in einer Stadt sind monoton für junge Schüler. Ich schlage vor, am 1. und 2. Wochenende mit Gastfamilie, am 3. ein großer Ausflug in eine andere Stadt, am 4. echte Familienbesuche bei Verwandten. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, ein Wechsel zwischen Gastfamilie, Ausflug und Familienbesuchen ist viel besser für die Schüler. Du übernimmst die Gastfamilien und den Schulbesuch. Ich kümmere mich um Freizeit, Kultur und Wochenenden. Und wie machen wir denn die Abschlussveranstaltung?

TN2: Ich denke, am Ende gibt es einfach kein spezielles Event – alle Gastschüler gehen einfach nach Hause. So sparen wir Zeit und Geld. Außerdem ist es weniger Stress. Was hältst du davon?

TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Nach 4 intensiven Wochen brauchen wir einen emotionalen und festlichen Abschluss. Ich schlage vor, wir machen eine große Abschluss-Party mit Präsentation der Erlebnisse und Diplom-Übergabe für alle Gastschüler. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, eine Abschluss-Party mit Präsentation und Diplomen ist eine wundervolle Idee für das Programm. So bleiben unvergessliche Erinnerungen für alle Schüler und ihre Familien. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Unterkunft: Gastfamilien aus unserem Schul-Komitee – persönlich und authentisch.
Schulbesuch: gemeinsamer Unterricht in Mathematik, Sport, Musik, Geographie plus Sprachkurs.
Freizeitprogramm und Kultur: Sport, Stadtbesichtigung, Museum, Kino plus lokale Feste und Traditionen.
Wochenenden: 1.+2. mit Gastfamilie, 3. Ausflug in eine andere Stadt, 4. Familienbesuche bei Verwandten.
Abschlussveranstaltung: große Abschluss-Party mit Präsentation und Diplom-Übergabe.
Aufgaben: du übernimmst Gastfamilien und Schulbesuch, ich kümmere mich um Freizeit, Kultur und Wochenenden.

TN1: Super, so machen wir das! Das Austauschprogramm wird ein wundervolles Erlebnis für alle Schüler – gemeinsame Schule, lokale Kultur und unvergessliche 4 Wochen. Ich freue mich schon!

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