Broschüre

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Sie wohnen seit kurzem in Salzburg und haben sich eine Broschüre gekauft. Lesen Sie die Aufgaben und das Inhaltsverzeichnis. Wo (a, b oder c) finden Sie die Information?

LEBEN IN SALZBURG – Praktische Tipps für den Alltag

Kapitel 1 – Rund ums Zuhause

Tipps zur Wohnungssuche – Den Umzug planen – Nebenkosten: Strom, Heizung, Wasser – Haushaltsgeräte und Möbel günstig kaufen – Versicherungen für Haus und Hausrat – Mülltrennung: Altpapier und Altglas

Kapitel 2 – Geld verdienen

Arbeitsplatzsuche – AMS: Informationen und Adressen – Bewerbungen schreiben: Tipps – Hilfe bei Kündigung – Fahrtkosten zur Arbeit: die Pendlerpauschale – Beratungsstellen bei Fragen zu Arbeitsverträgen

Kapitel 3 – Kinder und Familie

Kinderbeihilfe für Großfamilien – Tagesmütter und Krabbelstuben – Schulen in Salzburg – Musikschulen für Kinder – Hilfe bei Problemen in der Schule – Lehrstellen: So unterstützen Sie Ihre Kinder

Kapitel 4 – Rund ums Geld

Welches Konto passt zu Ihnen? – Kontospesen bei Salzburger Banken – Bankstellen in der Altstadt – So bezahlen Sie Ihre Einkäufe – Informationen: Dokumente für die Konto­eröffnung

Kapitel 5 – In der Freizeit

Ausflugsziele für Familien – Zoos und Tiergärten im Salzburger Land – Wenig Geld, viel Spaß: kostenlose Freizeitangebote – Laufstrecken und Radwege an der Salzach – Konzerte und Festspiele – Vereine in Salzburg: Sport, Musik, Kultur

0 / 5 richtige Optionen

1

Sie suchen eine neue Stelle und brauchen Hilfe bei Ihrem Lebenslauf.

✓ Lösung: c – anderes Kapitel (Kapitel 2: Arbeitsplatzsuche, Bewerbungen schreiben: Tipps).

In der Aufgabe stehen zwei Dinge: Sie suchen eine neue Stelle und brauchen Hilfe beim Lebenslauf. Eine Stelle ist ein Arbeitsplatz, der Lebenslauf gehört zur Bewerbung. Wie im Beispiel bedeutet Hilfe hier Tipps. Beides steht in Kapitel 2, und Kapitel 2 steht nicht bei a oder b.

💡 Falle: Der Wortteil -stelle steht an drei falschen Stellen: Bankstellen (Kapitel 4), Lehrstellen (Kapitel 3) und Beratungsstellen. Eine Bankstelle ist eine Bank, eine Lehrstelle ist für Jugendliche. Auch Hilfe steht wörtlich in Kapitel 3 (Hilfe bei Problemen in der Schule) und bei der Kündigung – aber Sie wollen sich bewerben, nicht kündigen. Und Lebenslauf hat nichts mit den Laufstrecken in Kapitel 5 zu tun.

👉 Schlüsselwörter: neue Stelle = Arbeitsplatz; Lebenslauf = Bewerbung; Hilfe = Tipps; Bankstellen, Lehrstellen ≠ Stelle suchen; Lebenslauf ≠ Laufstrecken.

Grammatik: Die Stelle hat zwei Bedeutungen: ein Arbeitsplatz oder ein Ort. In zusammengesetzten Wörtern zeigt das erste Wort die Bedeutung: Bankstelle, Lehrstelle, Beratungsstelle. Hilfe bei + Dativ: bei Ihrem Lebenslauf.

2

Sie möchten wissen, ob es in Ihrem Stadtteil einen Chor gibt.

✓ Lösung: c – anderes Kapitel (Kapitel 5: Vereine in Salzburg: Sport, Musik, Kultur).

Ein Chor ist eine Gruppe, die zusammen singt – meistens ist das ein Verein. Vereine mit Musik stehen in Kapitel 5. Kapitel 5 steht nicht bei a oder b, deshalb ist c richtig.

💡 Falle: Im Beispiel haben Sie gelernt: Stadtteil gehört zu Kapitel 1 – dort ging es um eine Wohnung. Hier sucht man aber keinen Wohnort, sondern einen Chor. In Kapitel 3 stehen Musikschulen – aber für Kinder, und Sie sind erwachsen. Sie möchten wissen führt nicht zu den Informationen in Kapitel 2 oder 4: Im Inhaltsverzeichnis ist jedes Kapitel Information – wichtig ist nur, was Sie wissen möchten.

👉 Schlüsselwörter: Chor = Verein (Musik); in Ihrem Stadtteil ≠ Rund ums Zuhause; Musikschulen für Kinder ≠ Chor für Erwachsene.

Grammatik: Wissen, ob es … gibt ist eine indirekte Ja/Nein-Frage, das Verb steht am Ende. Es gibt + Akkusativ: Es gibt einen Chor.

3

Sie möchten am Feiertag mit Ihrem kleinen Neffen einen Tagesausflug machen.

✓ Lösung: b – Kapitel 5 (Ausflugsziele für Familien).

Sie möchten einen Tagesausflug machen. Tipps für Ausflüge mit der Familie stehen in Kapitel 5 unter Ausflugsziele für Familien.

💡 Falle: Das Wort Familie steht in beiden Antworten: in der Überschrift von Kapitel 3 und bei den Ausflugszielen in Kapitel 5. Es hilft also nicht – entscheidend ist der Ausflug. Achtung auch auf Wortteile: Tagesausflug und Tagesmütter (Kapitel 3) beginnen gleich, aber Tagesmütter betreuen Kinder. Der kleine Neffe passt auch nicht zu den Großfamilien. Am Feiertag ist nur eine Zusatzinformation.

👉 Schlüsselwörter: einen Tagesausflug machen = Ausflugsziele; mit dem Neffen = für Familien; Tagesausflug ≠ Tagesmütter; kleiner Neffe ≠ Großfamilien.

Grammatik: Der Tagesausflug = der Tag + der Ausflug, mit Fugen-s. Die Tagesmutter ist ein österreichisches Wort für eine Frau, die tagsüber fremde Kinder betreut.

4

Sie möchten wissen, was ein Girokonto bei einer Bank in Salzburg kostet.

✓ Lösung: b – Kapitel 4 (Kontospesen bei Salzburger Banken).

Ein Girokonto ist ein normales Bankkonto. Was ein Konto kostet, heißt in Österreich Kontospesen. Das steht in Kapitel 4.

💡 Falle: Der Wortteil kosten steht an drei falschen Stellen: Nebenkosten (Kapitel 1) sind Kosten für die Wohnung, Fahrtkosten (Kapitel 2) sind Kosten für den Weg zur Arbeit, und kostenlos (Kapitel 5) bedeutet gratis. Das richtige Wort Spesen sieht ganz anders aus. In Salzburg hilft nicht: Salzburg steht in fast jedem Kapitel. Und in Kapitel 4 steht Konto dreimal – die Antwort ist das Kapitel, also müssen Sie nicht lange zwischen den Punkten wählen.

👉 Schlüsselwörter: was ein Konto kostet = Kontospesen; Fahrtkosten ≠ Kontokosten; kostenlos ≠ kostet.

Grammatik: Die Spesen gibt es nur im Plural, es ist ein österreichisches Wort für Gebühren. Das Suffix -los bedeutet ohne: kostenlos = ohne Kosten.

5

Ihr Kühlschrank ist kaputt. Sie brauchen einen neuen, aber Sie haben nicht viel Geld.

✓ Lösung: a – Kapitel 1 (Haushaltsgeräte und Möbel günstig kaufen).

Ein Kühlschrank ist ein Haushaltsgerät. Wer nicht viel Geld hat, sucht etwas Günstiges. Beides steht in Kapitel 1: Haushaltsgeräte günstig kaufen.

💡 Falle: Der Wortteil kauf steht in beiden Antworten: günstig kaufen (Kapitel 1) und Ihre Einkäufe bezahlen (Kapitel 4). Entscheidend ist das zweite Wort: Kapitel 4 erklärt nur, wie man bezahlt. In Kapitel 4 steht außerdem Rund ums Geld. In Kapitel 5 steht fast wörtlich Wenig Geld, viel Spaß – aber das sind Freizeitangebote. Und die Kinderbeihilfe in Kapitel 3 ist Geld für Großfamilien.

👉 Schlüsselwörter: Kühlschrank = Haushaltsgerät; nicht viel Geld = günstig; günstig kaufen ≠ Einkäufe bezahlen; Wenig Geld (Freizeit) ≠ günstig kaufen.

Grammatik: Sie brauchen einen neuen – das Nomen Kühlschrank wird nicht wiederholt, das Adjektiv steht allein im Akkusativ. Aber verbindet zwei Hauptsätze und zeigt einen Gegensatz.

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