Karim möchte Koch werden – ihm helfen
Sprechen Sie über die Punkte unten, machen Sie Vorschläge und reagieren Sie auf die Vorschläge Ihres Gesprächspartners.
Planen und entscheiden Sie gemeinsam, was Sie tun möchten.
Ihr Freund Karim möchte Koch werden, aber er weiß nicht, wie er anfangen soll. Sie möchten ihm zusammen mit einer Freundin/einem Freund helfen. Planen Sie gemeinsam, was Sie tun können.
Hilfe für Karim planen: 💬
- Wo informieren?
- Schnuppern? Wo?
- Deutsch für die Küche?
- Zu Hause üben?
- Wer kann noch helfen?
- Wann bewerben?
- …?
Beispiel
TN A: Weißt du schon das Neueste? Unser Freund Karim möchte Koch werden! Er kocht wirklich fantastisch, aber er weiß nicht, wie er anfangen soll. Ich finde es toll, dass er so ein klares Ziel hat. Wollen wir ihm zusammen helfen?
TN B: Oh, das freut mich sehr für ihn, sein Essen ist wirklich lecker! Wo können wir uns über den Beruf informieren?
TN A: Mein Vorschlag ist, im Internet nach Informationen zu suchen, weil es dort sehr viele Seiten über Berufe gibt. Was meinst du?
TN B: Das ist eine gute Idee, aber das geht leider nicht, weil Karim im Internet sicher nicht alles versteht. Ich schlage die Wirtschaftskammer vor, weil man dort kostenlos eine persönliche Beratung bekommt. Passt dir das?
TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Die Wirtschaftskammer passt mir auch. Super, dann ist das abgemacht. Wir gehen mit Karim zur Beratung in die Wirtschaftskammer. Wo können wir für Karim einen Schnupperplatz finden?
TN B: Gute Frage, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich schlage vor, in einem großen Hotel zu fragen, weil die Küche dort sehr professionell ist. Wie findest du das?
TN A: Hmm, ich bin mir nicht sicher, weil es in großen Hotels oft viel Stress gibt. Ich habe da eine andere Idee. Wir fragen im kleinen Gasthaus bei uns um die Ecke, denn der Koch dort ist sehr freundlich und erklärt gern alles. Was denkst du?
TN B: Kein Problem, das verstehe ich gut. Das kleine Gasthaus passt mir auch. Gut, dann machen wir das so. Ich frage morgen im Gasthaus, ob Karim eine Woche schnuppern kann. Wie können wir ihm mit dem Deutsch für die Küche helfen?
TN A: Ich schlage vor, mit ihm die wichtigsten Wörter für die Küche zu lernen, zum Beispiel für Lebensmittel und Küchengeräte, weil er verstehen muss, was der Chef sagt. Ist das okay für dich?
TN B: Da hast du völlig recht, weil man in einer Küche sehr schnell reagieren muss. Wir könnten auch kleine Kärtchen mit Bildern und Wörtern machen, denn so lernt man am leichtesten. Bist du einverstanden?
TN A: Oh, das ist eine tolle Idee, weil Karim die Kärtchen überall mitnehmen kann. Prima, so machen wir es. Wir machen Kärtchen mit Wörtern für die Küche. Wie können wir mit ihm zu Hause üben?
TN B: Daran habe ich gar nicht gedacht! Mein Vorschlag ist, dass er jeden Tag ein neues Rezept kocht, weil er dann viel Praxis bekommt. Wie siehst du das?
TN A: Das finde ich nicht so gut, weil das zu viel Arbeit ist und zu viel Geld kostet. Ich finde es besser, wenn er jede Woche ein typisch österreichisches Gericht kocht, weil er diese Küche später in der Arbeit oft braucht. Ist das für dich in Ordnung?
TN B: Kein Problem, das verstehe ich gut. Ein österreichisches Gericht pro Woche passt mir auch. Alles klar, das ist ein guter Plan. Jeden Sonntag kocht Karim ein österreichisches Gericht, und wir probieren es. Wer kann ihm noch helfen?
TN A: Wir könnten meine Tante fragen, weil sie zwanzig Jahre in einer Hotelküche gearbeitet hat. Was sagst du dazu?
TN B: Super, das ist wirklich praktisch, weil sie ihm viele Tipps aus der Praxis geben kann. Prima, dann ist das abgemacht. Du fragst deine Tante. Wann können wir mit den Bewerbungen anfangen?
TN A: Ich schlage vor, dass er sich erst im nächsten Sommer bewirbt, weil er dann besser Deutsch spricht. Hast du eine Idee?
TN B: Ich bin leider dagegen, weil viele Restaurants ihre Lehrlinge schon im Frühling suchen. Ich finde es besser, wenn er sich schon im Jänner bewirbt, weil er dann mehr Chancen hat. Geht das bei dir?
TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Der Jänner passt mir auch. Einverstanden, so machen wir es. Karim schickt seine Bewerbungen im Jänner. Müssen wir noch an etwas denken?
TN B: Ja, eine Frage habe ich noch. Was machen wir eigentlich, wenn Karim beim Schnuppern merkt, dass ihm die Arbeit in der Küche zu anstrengend ist?
TN A: Da hast du recht, das ist ein wichtiger Punkt. Was hältst du davon, dann zusammen andere Berufe anzuschauen, zum Beispiel Bäcker oder Konditor? Das ist eine gute Lösung, weil er dann trotzdem mit Essen arbeiten kann.
TN B: Gut, dass du daran denkst, weil Karim dann auf jeden Fall einen Weg findet. Also, ich fasse kurz zusammen. Wir gehen mit Karim zur Beratung in die Wirtschaftskammer. Ich frage morgen im Gasthaus um die Ecke, ob er eine Woche schnuppern kann. Wir machen Kärtchen mit Wörtern für die Küche. Jeden Sonntag kocht Karim ein österreichisches Gericht, und wir probieren es. Du fragst deine Tante nach Tipps. Im Jänner schickt Karim seine Bewerbungen. Wenn ihm die Arbeit in der Küche zu anstrengend ist, schauen wir uns zusammen andere Berufe an. Sollen wir das so machen?
TN A: Genau, das ist unser Plan!
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