Schattenseiten der Digitalisierung

Lesen Sie den folgenden Text. Welcher Ausdruck passt am besten in die Lücken?

4% (67 von 1571 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

Schattenseiten der Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert unser Leben in vielen Bereichen – vieles wird schneller, einfacher und effizienter. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten. Viele Menschen klagen inzwischen darüber, dass sie   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht erreichbar sein müssen – sei es im Beruf oder im Privatleben.

Besonders problematisch ist das sogenannte „E-Mail-Burnout“: Wer täglich Hunderte Nachrichten erhält und sie   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht beantworten soll, steht dauerhaft unter Stress. Studien zeigen, dass dauerhafte digitale Belastung krank machen kann. Trotzdem fällt es vielen   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht, das Handy auch mal auszuschalten.

Hinzu kommt die ständige Flut an Informationen. Nachrichten, Werbung, Social Media – alles prasselt ununterbrochen auf uns ein. Manche Menschen fühlen sich dadurch überfordert, andere ziehen sich ganz   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht. Psychologen warnen: Wer ständig online ist, verliert das Gefühl für echte Pausen.

Ein weiteres Problem ist die Ablenkung: In Schulen oder Universitäten berichten Lehrkräfte,   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht viele Schüler im Unterricht abgelenkt sind, weil sie heimlich am Handy spielen oder Nachrichten schreiben.

Natürlich bietet die Digitalisierung auch Chancen. Wer bewusst   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht umgeht, kann viel Zeit sparen und produktiver sein. Doch   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht braucht es Regeln und klare Grenzen – sowohl im Job als auch zu Hause.

Arbeitgeber sind mittlerweile verpflichtet,   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht die psychische Gesundheit ihrer Angestellten zu sorgen. Immer mehr Unternehmen setzen deshalb auf digitale Achtsamkeitstrainings oder E-Mail-freie Zeiten.

Die Politik diskutiert, ob das „Recht auf Unerreichbarkeit“ gesetzlich verankert werden soll. Viele Beschäftigte begrüßen das. Denn ständige Erreichbarkeit ist   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht Zeichen von Leistung – sondern ein Risiko.

Am Ende gilt: Wer abschalten kann, lebt gesünder. Manchmal hilft schon ein kurzer Spaziergang ohne Handy. So bleibt die Digitalisierung   schwerdafürkeinobwohlständigweiterzurückdamitdassunserfürschlechtersofortweilleicht Helfer – und wird nicht zum Stressfaktor.

Schließen

1. ständig
-  „…dass sie ständig erreichbar sein müssen…“
-  Grammatik: Adverb der Häufigkeit.
-  Warum „ständig“? → Bedeutet: immer, ohne Pause, andauernd.
-  richtig, weil es zeigt, dass Menschen dauerhaft verfügbar sein sollen, was Stress verursacht.

2. sofort
-  „…und sie sofort beantworten soll…“
-  Grammatik: Temporaladverb.
-  Warum „sofort“? → Bedeutet: ohne Zeitverzögerung, unmittelbar.
-  richtig, weil es den Zeitdruck beim Beantworten von E-Mails betont.

3. schwer
-  „…fällt es vielen schwer, das Handy auch mal auszuschalten.“
-  Grammatik: Adjektiv, gebraucht mit „es fällt jemandem schwer“ (= schwierig für jemanden).
-  Warum „schwer“? → Bedeutet: nicht leicht, mit Mühe verbunden.
-  richtig, weil es ausdrückt, dass digitale Pausen vielen Menschen Mühe bereiten.

4. zurück
-  „…andere ziehen sich ganz zurück.“
-  Grammatik: Adverb (Teil des trennbaren Verbs „sich zurückziehen“).
-  Warum „zurück“? → Bedeutet: sich distanzieren, aus der Öffentlichkeit oder Aktivität herausgehen.
-  richtig, weil es beschreibt, dass sich manche Menschen bewusst von digitalen Reizen entfernen.

5. dass
-  „…berichten Lehrkräfte, dass viele Schüler im Unterricht abgelenkt sind…“
-  Grammatik: Konjunktion, leitet einen Nebensatz ein.
-  Warum „dass“? → Wird nach Verben wie „berichten“ oder „sagen“ verwendet, um eine Aussage einzuleiten.
-  richtig, weil es den Inhalt der Beobachtung beschreibt.

6. damit
-  „Wer bewusst damit umgeht, kann viel Zeit sparen…“
-  Grammatik: Pronominaladverb („da“ + „mit“).
-  Warum „damit“? → Bezieht sich auf „die Digitalisierung“ = mit ihr.
-  richtig, weil es zeigt, mit was bewusst umgegangen werden soll.

7. dafür
-  „Doch dafür braucht es Regeln und klare Grenzen…“
-  Grammatik: Pronominaladverb („da“ + „für“).
-  Warum „dafür“? → Bezieht sich auf den vorherigen Satz („bewusst umgehen, produktiv sein“).
-  richtig, weil es ausdrückt, wofür Regeln notwendig sind.

8. für
-  „…verpflichtet, für die psychische Gesundheit zu sorgen.“
-  Grammatik: Präposition mit Akkusativ.
-  Warum „für“? → Wird verwendet bei „sorgen für“ = Verantwortung übernehmen für etwas.
-  richtig, weil Arbeitgeber verantwortlich für das Wohl der Mitarbeitenden sind.

9. kein
-  „…ständige Erreichbarkeit ist kein Zeichen von Leistung…“
-  Grammatik: Negationsartikel.
-  Warum „kein“? → Verneint ein Substantiv: „kein Zeichen“ = nicht wirklich ein Zeichen für etwas Positives.
-  richtig, weil es eine falsche Vorstellung korrigiert.

10. unser
-  „…so bleibt die Digitalisierung unser Helfer…“
-  Grammatik: Possessivpronomen (1. Person Plural).
-  Warum „unser“? → Zeigt den Besitz oder Bezug zur Gemeinschaft (wir).
-  richtig, weil es ausdrückt, dass die Digitalisierung uns allen helfen kann, wenn wir richtig damit umgehen.


schwer dafür kein obwohl ständig weiter zurück damit dass unser für schlechter sofort weil leicht

Andere B2 telc Übungen auswählen