Wir planen gemeinsam eine Kinderbetreuung im Haus
Planen und entscheiden Sie gemeinsam, was Sie tun möchten.
Sie und Ihre Nachbarin/Ihr Nachbar wohnen in einem großen Mehrfamilienhaus. Dort leben viele Familien mit kleinen Kindern. Sie möchten für diese Kinder eine Betreuung im Haus organisieren. Überlegen Sie gemeinsam, wie das funktionieren kann.
Eine Kinderbetreuung im Haus planen: 💬
- Wann und wo betreuen? (Tag, von wann bis wann?)
- Welche Kinder aufnehmen? (Alter …)
- Was mitbringen? (Essen, Trinken …)
- Wie viel bezahlen?
- …
Beispiel
TN A: In unserem Haus wohnen so viele Familien mit kleinen Kindern, und die Eltern sind oft sehr müde. Ich finde es toll, dass wir ihnen helfen wollen. Ich schlage vor, dass wir die Kinder jeden Samstag von 9 bis 13 Uhr betreuen, weil die Eltern dann in Ruhe einkaufen können. Was meinst du?
TN B: Ja, ich freue mich auch sehr auf dieses Projekt, die Kinder sind so süß! Das ist eine gute Idee, aber das geht leider nicht, weil ich an diesem Tag arbeiten muss. Ich schlage Mittwochnachmittag von 15 bis 18 Uhr vor, weil ich an diesem Tag frei habe. Passt dir das?
TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Mittwoch von 15 bis 18 Uhr passt mir auch, dann machen wir das so. Ich schlage vor, dass wir den Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss benutzen, weil er groß und hell ist. Ist das okay für dich?
TN B: Super, das ist wirklich praktisch! Neben dem Raum ist auch der Hof, und dort können die Kinder bei schönem Wetter spielen. Dann betreuen wir die Kinder im Gemeinschaftsraum und im Hof. Wie alt sollen die Kinder eigentlich sein?
TN A: Gute Frage, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich schlage vor, dass wir Kinder von drei bis sechs Jahren aufnehmen, weil sie schon ohne Windeln spielen können. Wir nehmen höchstens acht Kinder, weil wir sonst nicht auf alle gut aufpassen können. Was denkst du?
TN B: Ja, natürlich, das ist sehr vernünftig, weil Babys viel mehr Hilfe brauchen. Dann nehmen wir höchstens acht Kinder von drei bis sechs Jahren auf. Aber was machen wir mit Essen und Trinken? Was sollen die Kinder mitbringen?
TN A: Ich schlage vor, dass jedes Kind einen kleinen, gesunden Snack mitbringt, zum Beispiel Obst oder ein Brot, weil die Kinder am Nachmittag Hunger bekommen. Wasser und Tee bieten wir selbst an, weil das nicht viel kostet. Süßigkeiten sollen die Kinder nicht mitbringen, weil sie nicht gesund sind. Bist du einverstanden?
TN B: Ja, das finde ich super, und die Eltern freuen sich bestimmt darüber! Ich habe noch eine Idee: Wir fragen alle Eltern nach Allergien, weil manche Kinder zum Beispiel keine Nüsse essen dürfen. Ich schreibe eine Liste mit allen Allergien, weil wir dann immer alles wissen. Was meinst du?
TN A: Das ist ein sehr wichtiger Punkt, daran habe ich gar nicht gedacht! Dann schreibst du die Liste mit den Allergien. Jetzt müssen wir noch über das Geld sprechen. Wie viel sollen die Eltern bezahlen?
TN B: Ich schlage vor, dass die Eltern fünf Euro pro Nachmittag bezahlen, weil wir davon Spielsachen, Papier und Farben kaufen können. Für Familien mit wenig Geld können wir es auch günstiger machen, weil jedes Kind kommen soll. Mit dem Geld kaufen wir auch Tee und Wasser. Ist das für dich in Ordnung?
TN A: Ja, fünf Euro pro Nachmittag finde ich fair, und die Idee für Familien mit wenig Geld ist sehr nett. Gut, dann machen wir das so. Aber wir sind nur zu zweit, und acht Kinder sind viele. Wer kann uns noch helfen?
TN B: Da hast du recht, zu zweit ist das schwierig. Ich schlage vor, dass wir Frau Weber aus dem dritten Stock fragen, weil sie Rentnerin ist und früher Erzieherin war. Sie kann mit den Kindern singen und malen, weil sie das wirklich gern macht. Was meinst du?
TN A: Das ist eine wunderbare Idee, weil Frau Weber sehr viel Erfahrung mit Kindern hat. Ich frage sie morgen, weil ich sie jeden Morgen im Treppenhaus sehe. Ich glaube, jetzt haben wir alles geplant. Sollen wir alles zusammenfassen?
TN B: Also, wir betreuen die Kinder jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr im Gemeinschaftsraum und bei schönem Wetter im Hof. Wir nehmen höchstens acht Kinder von drei bis sechs Jahren auf, und jedes Kind bringt einen gesunden Snack, aber keine Süßigkeiten mit. Wir bieten Wasser und Tee an, und ich schreibe eine Liste mit allen Allergien. Die Eltern bezahlen fünf Euro pro Nachmittag, für Familien mit wenig Geld ist es günstiger, und du fragst morgen Frau Weber, ob sie mit den Kindern singt und malt.
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