„Sollen Väter in Elternzeit gehen?“
Sie sollen Ihren Zuhörern das Thema „Sollen Väter in Elternzeit gehen?“ präsentieren. Dazu finden Sie hier fünf Folien: 💬
- Folie 1: Thema vorstellen, Inhalt und Aufbau der Präsentation erklären
- Folie 2: Von der eigenen Situation oder einem Erlebnis zum Thema erzählen
- Folie 3: Die Situation im Heimatland beschreiben und Beispiele nennen
- Folie 4: Vor- und Nachteile nennen, die eigene Meinung sagen und Beispiele geben
- Folie 5: Die Präsentation abschließen und sich beim Publikum bedanken
Beispiel
Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, heute möchte ich über ein Thema sprechen, das für viele junge Familien wichtig ist: Sollen Väter in Elternzeit gehen? Zuerst erzähle ich Ihnen von meinen eigenen Erfahrungen. Danach berichte ich über die Situation in meinem Heimatland. Dann spreche ich über die Vor- und Nachteile und sage meine Meinung. Zum Schluss fasse ich alles kurz zusammen.
Ich möchte mit einer Geschichte aus meinem Arbeitsleben beginnen. Mein Kollege Daniel ist letztes Jahr Vater geworden und hat sechs Monate Elternzeit genommen. Am Anfang hatte er Angst, dass der Chef unzufrieden ist und dass er Probleme im Job bekommt. Aber der Chef hat ihn unterstützt, und ein anderer Kollege hat seine Aufgaben übernommen. Später hat Daniel mir erzählt, dass diese Monate die schönste Zeit in seinem Leben waren, weil er seine Tochter jeden Tag erleben konnte.
Jetzt möchte ich über mein Heimatland sprechen. Bei uns bleibt meistens die Mutter mit dem Baby zu Hause. Viele Männer nehmen nach der Geburt nur ein paar Tage frei und gehen dann wieder arbeiten. Es gibt zwar ein Gesetz, aber viele Väter nutzen es nicht, weil sie Angst um ihre Karriere haben. Außerdem verdienen Männer oft mehr Geld als Frauen, deshalb kann die Familie nicht auf ihr Gehalt verzichten. In großen Städten ändert sich die Situation aber langsam.
Kommen wir nun zu den Vor- und Nachteilen. Ein großer Vorteil ist, dass der Vater eine enge Beziehung zu seinem Kind aufbauen kann. Außerdem kann die Mutter früher wieder arbeiten, und die Hausarbeit wird gerechter verteilt. Es gibt aber auch Nachteile. Die Familie hat in dieser Zeit oft weniger Geld, weil das Elterngeld niedriger als das normale Gehalt ist. Ein weiteres Problem ist, dass besonders kleine Firmen Schwierigkeiten haben, wenn ein Mitarbeiter mehrere Monate fehlt. Meiner Meinung nach sollten Väter in jedem Fall eine Pause machen, zum Beispiel mindestens zwei Monate, weil die erste Zeit mit dem Baby nie wiederkommt.
Zum Schluss möchte ich sagen: Ein Kind braucht nicht nur die Mutter, sondern beide Eltern. Wichtig ist, dass Firmen und der Staat die Väter dabei unterstützen. Dann haben am Ende alle etwas davon: das Kind, die Mutter und auch der Vater. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ich beantworte gern Ihre Fragen.
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