Wir planen gemeinsam einen Krankenhausbesuch
Planen und entscheiden Sie gemeinsam, was Sie tun möchten.
Ein Mann aus Ihrem Deutschkurs hatte einen Unfall und ist jetzt im Krankenhaus. In dieser Woche wollen Sie ihn besuchen und ihm ein Geschenk von allen Kursteilnehmenden bringen. In der nächsten Woche darf er nach Hause gehen. Weil er allein wohnt, braucht er dann Unterstützung.
Besuch im Krankenhaus und Hilfe planen: 💬
- Wann besuchen? (Tag, Uhrzeit?)
- Wie hinkommen?
- Was mitnehmen?
- Wie kann man helfen? (vom Krankenhaus abholen, einkaufen …)
- …
Beispiel
TN A: Hast du schon gehört, dass Paul aus unserem Kurs einen Unfall hatte? Das tut mir wirklich sehr leid für ihn. Ich finde, wir müssen ihn unbedingt im Krankenhaus besuchen. Was meinst du?
TN B: Ja, das habe ich gestern gehört, und ich war total schockiert. Ich hoffe, dass es ihm bald besser geht. Ein Besuch ist eine sehr schöne Idee, weil er sich im Krankenhaus bestimmt allein fühlt. Wann wollen wir ihn besuchen?
TN A: Ich schlage vor, dass wir am Mittwoch um 15 Uhr gehen, weil der Kurs dann schon zu Ende ist. Dann haben wir genug Zeit für den Besuch. Am Nachmittag ist es im Krankenhaus auch ruhiger. Passt dir das?
TN B: Das ist eine gute Idee, aber das geht leider nicht, weil ich an diesem Tag arbeiten muss. Das finde ich wirklich schade. Ich schlage Donnerstag um 16 Uhr vor, weil ich an diesem Tag frei habe. Passt dir das?
TN A: Kein Problem, das verstehe ich gut. Donnerstag um 16 Uhr passt mir auch, dann machen wir das so. Jetzt müssen wir noch über den Weg sprechen. Wie fahren wir zum Krankenhaus?
TN B: Ich schlage vor, dass wir mit dem Bus fahren, weil die Haltestelle direkt vor dem Krankenhaus ist. Der Bus Nummer 5 fährt von hier ohne Umsteigen. Wir können uns um Viertel vor vier an der Haltestelle treffen. Ist das okay für dich?
TN A: Super, das ist wirklich praktisch! Mit dem Bus ist es auch billiger als mit dem Taxi. Dann treffen wir uns um Viertel vor vier an der Haltestelle. Was sollen wir Paul von der ganzen Gruppe mitbringen?
TN B: Gute Frage, darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich schlage vor, dass wir Blumen kaufen, weil sich jeder Kranke über Blumen freut. Wir können auch eine große Karte kaufen, weil dann alle aus dem Kurs etwas Nettes schreiben können. Was denkst du?
TN A: Die Idee mit der Karte finde ich toll, das ist sehr persönlich. Ich habe noch eine Idee: Wir kaufen auch ein Buch, weil Paul im Krankenhaus viel Zeit hat. So ist ihm nicht so langweilig. Bist du einverstanden?
TN B: Ja, natürlich, das ist eine wunderbare Idee! Dann kaufen wir Blumen, ein Buch und eine Karte. Aber wer bezahlt das Geschenk eigentlich? Wie viel Geld soll jeder geben?
TN A: Ich schlage vor, dass jeder aus dem Kurs fünf Euro gibt, weil das nicht zu teuer ist. Ich sammle das Geld morgen im Kurs. Dann kann ich am Mittwoch alles kaufen. Ist das für dich in Ordnung?
TN B: Ja, fünf Euro pro Person finde ich fair, und das ist wirklich nett von dir. Gut, dann machen wir das so. Nächste Woche kommt Paul nach Hause, aber er wohnt ganz allein. Wie können wir ihm dann helfen?
TN A: Das ist ein wichtiger Punkt, weil er nach dem Unfall bestimmt noch nicht gut laufen kann. Ich kann ihn vom Krankenhaus abholen und mit dem Taxi nach Hause bringen. Vielleicht kannst du für ihn einkaufen? Was meinst du?
TN B: Ja, das mache ich sehr gern, weil der Supermarkt direkt in meiner Nähe ist. Ich kann zweimal pro Woche für ihn einkaufen gehen. Dann muss Paul nicht selbst schwere Taschen tragen. Sollen wir jetzt alles zusammenfassen?
TN A: Also, wir besuchen Paul am Donnerstag um 16 Uhr und fahren zusammen mit dem Bus. Wir bringen Blumen, ein Buch und eine Karte von der ganzen Gruppe mit, und jeder gibt fünf Euro. Nächste Woche hole ich Paul ab, und du kaufst zweimal pro Woche für ihn ein. Ich bin sicher, dass Paul sich sehr freut!
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