telc
Deutsch
Sie haben in einer Zeitschrift etwas zum Thema gelesen. Berichten Sie Ihrer Gesprächs- partnerin/Ihrem Gesprächspartner darüber. Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner hat eine andere Meinung dazu gelesen und berichtet Ihnen auch darüber.
Unterhalten Sie sich dann mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner über das Thema. Sagen Sie Ihre Meinung und erzählen Sie von eigenen Erfahrungen.
Hannelore Engelhardt, 36 Jahre, Sozialpädagogin
Seit zwei Jahren bin ich Mitglied in einem schönen Gemeinschaftsgarten in unserem Stadtteil. Für mich ist das wirklich eine wundervolle Erfahrung. Außerdem treffe ich dort jede Woche viele nette Nachbarn, die ich vorher gar nicht gekannt habe. Im Garten haben wir ein kleines Stück Land, wo wir gemeinsam Tomaten, Salat und Kräuter anbauen. Außerdem können meine Kinder dort frei spielen und lernen viel über die Natur. Ich finde, ein Gemeinschaftsgarten ist ein perfekter Ort mitten in der großen Stadt. Wir teilen die Arbeit, die Ernte und auch die schönen Momente. Für meine Familie ist das wie ein zweites Zuhause geworden.
Björn Halbach, 40 Jahre, Logistiker
Ein Gemeinschaftsgarten ist wirklich nichts für mich. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, mit fremden Menschen ein Stück Land zu teilen. Für mich gibt es zu viele Probleme. Außerdem haben alle Menschen verschiedene Vorstellungen, wie ein Garten aussehen soll. Manche mögen Blumen, andere wollen nur Gemüse. Außerdem habe ich nach meiner stressigen Arbeit als Logistiker keine Lust mehr, in einem Garten zu helfen. Wenn ich frei habe, möchte ich auch wirklich frei sein. Ich finde, ein eigener kleiner Balkon mit Blumen reicht mir völlig aus. Dort entscheide ich allein, was ich anpflanze und wann ich gießen möchte. Das ist viel einfacher und entspannter.
TN 1: Ich habe hier einen Text über das Thema Gemeinschaftsgarten gelesen. Darin geht es um eine Sozialpädagogin, die Hannelore Engelhardt heißt. Sie ist 36 Jahre alt. Da steht, dass sie seit zwei Jahren Mitglied in einem schönen Gemeinschaftsgarten in ihrem Stadtteil ist. Sie ist der Meinung, dass das wirklich eine wundervolle Erfahrung ist. Außerdem sagt sie, dass sie dort jede Woche viele nette Nachbarn trifft, die sie vorher gar nicht gekannt hat. Zum Beispiel haben sie ein kleines Stück Land, wo sie gemeinsam Tomaten, Salat und Kräuter anbauen. Außerdem können ihre Kinder dort frei spielen und lernen viel über die Natur. Sie teilen die Arbeit, die Ernte und auch die schönen Momente. Für ihre Familie ist der Garten wie ein zweites Zuhause geworden. Und worum geht es in deinem Text?
TN 2: Ah, das ist ja interessant! In meinem Text geht es auch um das Thema Gemeinschaftsgarten, aber die Meinung ist ganz anders. Da geht es um einen Logistiker, der Björn Halbach heißt. Er ist 40 Jahre alt. Da steht, dass ein Gemeinschaftsgarten wirklich nichts für ihn ist. Er ist der Meinung, dass es zu viele Probleme gibt. Außerdem sagt er, dass er sich nicht vorstellen kann, mit fremden Menschen ein Stück Land zu teilen. Zum Beispiel haben alle Menschen verschiedene Vorstellungen, wie ein Garten aussehen soll. Manche mögen Blumen, andere wollen nur Gemüse. Außerdem hat er nach seiner stressigen Arbeit keine Lust mehr, im Garten zu helfen. Für ihn reicht ein eigener kleiner Balkon mit Blumen völlig aus. Und was meinst du persönlich dazu?
TN 1: Aha, verstehe. Also, meiner Meinung nach ist ein Gemeinschaftsgarten wirklich eine schöne Idee. Ich bin eher der Meinung von Hannelore. Bei mir ist es so, dass ich auch in einem Gemeinschaftsgarten aktiv bin. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass mir das viel Freude bringt. Zum Beispiel verbringe ich am Samstag oft drei Stunden im Garten und arbeite mit meinen Nachbarn. Außerdem haben wir dort ein kleines Sommerfest gefeiert, das wirklich wunderschön war. Ich finde auch, dass die Kinder im Garten viel über Pflanzen und Tiere lernen. Mein Sohn weiß jetzt, wie eine Karotte wächst. Und wie ist das bei dir? Hast du auch schon einmal in einem Gemeinschaftsgarten gearbeitet?
TN 2: Hmm, das verstehe ich gut. Da stimme ich dir teilweise zu, weil Kinder wirklich viel über die Natur lernen können. Aber meiner Meinung nach gibt es bessere Lösungen. Ich bin eher der Meinung von Björn. Bei mir ist es so, dass ich nie in einem Gemeinschaftsgarten gearbeitet habe. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass solche Projekte oft Probleme bringen. Zum Beispiel hat meine Schwester in einem Gemeinschaftsgarten mitgemacht und es gab ständig Streit. Manche Mitglieder haben nicht gearbeitet, andere haben zu viel kontrolliert. Außerdem finde ich, dass ein eigener Garten oder Balkon einfacher ist. Ich finde auch, dass moderne Menschen wenig Zeit für Gartenarbeit haben. Wie viele Stunden pro Woche verbringst du im Garten?
TN 1: Das finde ich auch spannend. Da stimme ich dir voll zu, weil Streit in einer Gruppe wirklich ein Problem sein kann. Aber meiner Meinung nach hängt das von der Organisation ab. Bei mir ist es so, dass ich etwa fünf Stunden pro Woche im Garten verbringe. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass das eine gute Zeit ist. Zum Beispiel haben wir in unserem Garten klare Regeln und einen Plan für die Aufgaben. Außerdem haben wir einmal pro Monat ein Treffen, wo wir alles besprechen. Ich finde auch, dass die Gemeinschaft für mich sehr wichtig ist. Ich kenne jetzt 20 Menschen aus meinem Stadtteil, die mir früher fremd waren. Was meinst du, ist die Nachbarschaft heute wichtig?
TN 2: Ja, da stimme ich dir voll zu. Eine gute Nachbarschaft ist wirklich wichtig. Meiner Meinung nach kann man sie aber auch ohne Gemeinschaftsgarten haben. Bei mir ist es so, dass ich gute Beziehungen zu meinen Nachbarn habe. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass kurze Gespräche im Treppenhaus auch reichen. Zum Beispiel grüßen wir uns jeden Tag und helfen uns bei kleinen Sachen. Außerdem treffen wir uns einmal pro Jahr zu einem kleinen Hoffest. Ich finde auch, dass jeder Mensch seine eigene Form der Nachbarschaft finden muss. Aber ich verstehe, dass für viele Menschen ein Garten wirklich wichtig ist. Und wer organisiert deinen Gemeinschaftsgarten?
TN 1: Bei mir ist es so, dass die Stadt unseren Gemeinschaftsgarten unterstützt. Meiner Meinung nach ist das eine sehr gute Idee. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass die Verwaltung uns wirklich hilft. Zum Beispiel hat die Stadt das Land kostenlos zur Verfügung gestellt. Außerdem haben wir einen kleinen Vorstand aus drei Personen, der die wichtigsten Entscheidungen trifft. Ich finde auch, dass solche Projekte für die ganze Stadt gut sind. Wir produzieren frisches Gemüse direkt in der Stadt und schützen die Umwelt. Aber ich verstehe auch, dass ein Gemeinschaftsgarten nicht für jeden Menschen passt. Also, ich denke, das Thema Gemeinschaftsgarten ist wirklich interessant.
TN 2: Da stimme ich dir voll zu. Meiner Meinung nach hat jeder Mensch andere Bedürfnisse. Bei mir ist es so, dass mein Balkon mir völlig reicht, aber bei dir bringt der Gemeinschaftsgarten viel Freude und Kontakte. Beide Wege sind richtig. Ich denke, jeder muss selbst entscheiden, wie er Natur und Gemeinschaft in sein Leben bringen möchte. Vielen Dank für das nette Gespräch!

Haben Sie Fragen?
Fragen Sie unseren Assistenten!