Eine Nachricht aus der Vergangenheit – die lange Reise einer Flaschenbotschaft

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel. Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht. 

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Eine der ältesten bekannten Nachrichten in einer Glasflasche wurde zufällig von einer Urlauberin an einer abgelegenen Küste im Süden Afrikas entdeckt.

Ein Rückblick ins Jahr 1891: In Europa sorgen politische Umbrüche für Schlagzeilen, ein Ingenieur meldet ein neuartiges Fahrzeug zum Patent an, und vom deutschen Forschungsschiff „Albatros“ wird eine Glasflasche mit einem Formular ins Meer geworfen. Glücklicherweise enthielt sie keinen Notruf. Hilfe hätte in diesem Fall ohnehin keine Rolle mehr gespielt. Erst viele Jahrzehnte später tauchte genau diese Flasche an einem menschenleeren Strand wieder auf.

Untersuchungen ergaben, dass das Glasgefäß am 4. September 1891 im offenen Ozean ausgesetzt worden war – mehrere hundert Seemeilen von der afrikanischen Küste entfernt.   Auf diese Weise ließen sich vergleichsweise verlässliche Daten gewinnen.Daraufhin bewertete sie den Fund anders.Das Segelschiff transportierte damals Erz von Wales nach Südostasien.Deshalb blieben die Schiffe oft über sehr lange Zeiträume auf See.Dennoch galt dieses einfache Mittel im 19. Jahrhundert als wichtiges Forschungsinstrument.Fachleute vor Ort halten den Fund für authentisch.Sie lag lediglich im einstelligen Prozentbereich.Vielleicht gelangt das Objekt später doch noch nach Deutschland zurück.

Initiiert wurde dieses Forschungsprojekt von der Kaiserlichen Meereszentrale, deren Aufgaben heute vom Institut für Nautische Forschung in Bremen übernommen werden.   Auf diese Weise ließen sich vergleichsweise verlässliche Daten gewinnen.Daraufhin bewertete sie den Fund anders.Das Segelschiff transportierte damals Erz von Wales nach Südostasien.Deshalb blieben die Schiffe oft über sehr lange Zeiträume auf See.Dennoch galt dieses einfache Mittel im 19. Jahrhundert als wichtiges Forschungsinstrument.Fachleute vor Ort halten den Fund für authentisch.Sie lag lediglich im einstelligen Prozentbereich.Vielleicht gelangt das Objekt später doch noch nach Deutschland zurück. Damit stellte sich heraus, dass keine andere wissenschaftliche Flaschenbotschaft länger unterwegs gewesen war. Der frühere Rekord lag bei rund 115 Jahren.

Gefunden wurde die Flasche bereits im Februar. Die Südafrikanerin Megan Clarke spazierte an einem windigen Strand nahe Cape Hollow entlang. Zunächst hielt sie den Gegenstand für angeschwemmten Abfall.   Auf diese Weise ließen sich vergleichsweise verlässliche Daten gewinnen.Daraufhin bewertete sie den Fund anders.Das Segelschiff transportierte damals Erz von Wales nach Südostasien.Deshalb blieben die Schiffe oft über sehr lange Zeiträume auf See.Dennoch galt dieses einfache Mittel im 19. Jahrhundert als wichtiges Forschungsinstrument.Fachleute vor Ort halten den Fund für authentisch.Sie lag lediglich im einstelligen Prozentbereich.Vielleicht gelangt das Objekt später doch noch nach Deutschland zurück. Schließlich nahm sie ihn mit nach Hause und stellte ihn als Dekoration ins Wohnzimmer.

Erst ein Bekannter ihrer Tochter entdeckte den zusammengefalteten Zettel im Inneren. Darauf stand in verblasster deutscher Schrift, dass die Flasche bei bestimmten Koordinaten über Bord gegangen war. Der Finder wurde gebeten, das Dokument an eine deutsche Seebehörde oder ein Konsulat weiterzuleiten.

Als Kommunikationsmittel ist Flaschenpost weder schnell noch zuverlässig.   Auf diese Weise ließen sich vergleichsweise verlässliche Daten gewinnen.Daraufhin bewertete sie den Fund anders.Das Segelschiff transportierte damals Erz von Wales nach Südostasien.Deshalb blieben die Schiffe oft über sehr lange Zeiträume auf See.Dennoch galt dieses einfache Mittel im 19. Jahrhundert als wichtiges Forschungsinstrument.Fachleute vor Ort halten den Fund für authentisch.Sie lag lediglich im einstelligen Prozentbereich.Vielleicht gelangt das Objekt später doch noch nach Deutschland zurück. Zwischen 1875 und 1940 wurden jedoch zahlreiche solcher Flaschen von deutschen Schiffen ins Wasser gegeben, um Erkenntnisse über Strömungen und Meeresbewegungen zu gewinnen.

Heute übernehmen moderne Messsysteme diese Aufgabe. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass eine Flasche tatsächlich angespült und gefunden wird, war äußerst gering.   Auf diese Weise ließen sich vergleichsweise verlässliche Daten gewinnen.Daraufhin bewertete sie den Fund anders.Das Segelschiff transportierte damals Erz von Wales nach Südostasien.Deshalb blieben die Schiffe oft über sehr lange Zeiträume auf See.Dennoch galt dieses einfache Mittel im 19. Jahrhundert als wichtiges Forschungsinstrument.Fachleute vor Ort halten den Fund für authentisch.Sie lag lediglich im einstelligen Prozentbereich.Vielleicht gelangt das Objekt später doch noch nach Deutschland zurück. Nur wenige Hundert Formulare gelangten jemals zurück – fast nie mitsamt der Flasche.

Die Flaschenbotschaft aus dem Jahr 1891 wird in den kommenden 18 Monaten im Maritimen Museum von Port Elizabeth ausgestellt.   Auf diese Weise ließen sich vergleichsweise verlässliche Daten gewinnen.Daraufhin bewertete sie den Fund anders.Das Segelschiff transportierte damals Erz von Wales nach Südostasien.Deshalb blieben die Schiffe oft über sehr lange Zeiträume auf See.Dennoch galt dieses einfache Mittel im 19. Jahrhundert als wichtiges Forschungsinstrument.Fachleute vor Ort halten den Fund für authentisch.Sie lag lediglich im einstelligen Prozentbereich.Vielleicht gelangt das Objekt später doch noch nach Deutschland zurück.


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Aufgabe 1 – Lücke 1

Richtige Antwort: ✅ „Das Segelschiff transportierte damals Erz von Wales nach Südostasien.“

Erklärung: Der Satz davor nennt präzise den Zeitpunkt und den Ort, an dem die Flasche im offenen Ozean ausgesetzt wurde – weit entfernt von der afrikanischen Küste. Der richtige Lückensatz liefert die notwendige Hintergrundinformation zur Route des Schiffes. Dadurch wird verständlich, warum sich die Flasche so weit von ihrem Ursprungsort entfernen konnte. Der Satz ergänzt die geografische Einordnung sinnvoll und schließt die Lücke zwischen Aussetzung und späterem Fund.


Aufgabe 2 – Lücke 2

Richtige Antwort: ✅ „Fachleute vor Ort halten den Fund für authentisch.“

Erklärung: Zuvor wird erklärt, welche Institution das Forschungsprojekt initiierte. Der passende Lückensatz beschreibt die wissenschaftliche Bewertung des Fundes. Erst auf dieser Grundlage kann im folgenden Satz festgestellt werden, dass es sich um die älteste bekannte wissenschaftliche Flaschenbotschaft handelt. Der Satz bildet somit die notwendige Voraussetzung für den Rekordstatus.


Aufgabe 3 – Lücke 3

Richtige Antwort: ✅ „Daraufhin bewertete sie den Fund anders.“

Erklärung: Der Text schildert, dass Megan Clarke den Gegenstand zunächst für Müll hielt. Der eingesetzte Satz beschreibt den Wendepunkt in ihrer Wahrnehmung. Er erklärt, warum sie die Flasche nicht wegwarf, sondern mitnahm. Der folgende Satz knüpft logisch daran an, indem er schildert, dass sie das Objekt als Dekoration behielt.


Aufgabe 4 – Lücke 4

Richtige Antwort: ✅ „Dennoch galt dieses einfache Mittel im 19. Jahrhundert als wichtiges Forschungsinstrument.“

Erklärung: Der vorherige Satz betont, dass Flaschenpost als Kommunikationsmittel unzuverlässig ist. Der richtige Lückensatz setzt bewusst einen Gegensatz mit „dennoch“ und erklärt, warum sie historisch trotzdem genutzt wurde. Der folgende Satz konkretisiert diesen Nutzen anhand zahlreicher Flaschen, die zu Forschungszwecken ins Meer gegeben wurden.


Aufgabe 5 – Lücke 5

Richtige Antwort: ✅ „Sie lag lediglich im einstelligen Prozentbereich.“

Erklärung: Der Satz davor beschreibt die extrem geringe Wahrscheinlichkeit, dass eine Flasche gefunden wird. Der Lückensatz präzisiert diese Aussage mit einer quantitativen Angabe. Der folgende Satz greift diese Information auf, indem er erklärt, wie wenige Formulare tatsächlich zurückgesendet wurden. Der Satz konkretisiert somit die abstrakte Aussage zur Wahrscheinlichkeit.


Aufgabe 6 – Lücke 6

Richtige Antwort: ✅ „Vielleicht gelangt das Objekt später doch noch nach Deutschland zurück.“

Erklärung: Der letzte Absatz informiert über die geplante Ausstellung der Flaschenbotschaft in Südafrika. Der richtige Lückensatz öffnet den Blick in die Zukunft und stellt eine mögliche Weiterreise des Objekts in Aussicht. Damit erhält der Text einen runden, offenen Abschluss, der thematisch zur langen Reise der Flaschenbotschaft passt.


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