Selbstständigkeit und die Herausforderungen des Arbeitsalltags
Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.
20% (328 von 1682 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Gespräch 1
Person 1 Hey Nadja, wie läuft dein Grafikdesign-Geschäft?
Person 2 Ehrlich gesagt, es läuft gut. Ich genieße die Freiheit, endlich ohne Chef arbeiten zu können. Niemand schreibt mir vor, wie ich meine Projekte gestalten muss.
Person 1 Klingt gut, aber was machst du, wenn mal keine Aufträge reinkommen? Gibt es da nicht große Unsicherheit?
Person 2 Klar, manchmal habe ich Bedenken. Aber wenn ich ehrlich bin, kein Job ist heutzutage sicher. Selbst wenn man angestellt ist, kann man gekündigt werden. Diese Unsicherheit begleitet uns alle.
Person 1 Ja, das stimmt. Für mich wäre die Selbstständigkeit aber nichts. Ich brauche mehr Stabilität.
Person 2 Verstehe ich. Aber für mich überwiegen die Vorteile. Du solltest dich übrigens mal bei mir melden, wenn du Hilfe mit deinem Firmenlogo brauchst.
Gespräch 2
Person 1 Morgen, Daniel. Hast du dir heute Morgen wirklich erst die Zeit genommen, um gemütlich zu frühstücken?
Person 2 Ja, ich habe das Glück, meine Arbeitszeit selbst bestimmen zu können. Seitdem ich mein eigenes IT-Unternehmen gegründet habe, kann ich arbeiten, wann ich will.
Person 1 Das klingt gut, aber heißt das auch, dass du manchmal bis spät in die Nacht arbeitest?
Person 2 Genau, ich bin eher nachtaktiv. Aber das passt zu meinem Rhythmus. Ich habe einfach mehr Kontrolle über meinen Tagesablauf, auch wenn es manchmal stressig wird.
Person 1 Zu Hause arbeiten? Ich glaube, ich wäre nicht diszipliniert genug dafür.
Person 2 Es braucht viel Disziplin, das stimmt. Aber die Freiheit, selbst zu entscheiden, überwiegt für mich die Herausforderungen.
Gespräch 3
Person 1 Hallo Martin, ich habe gehört, dass du überlegst, dir ein Büro zu mieten. Stimmt das?
Person 2 Ja, zu Hause arbeiten ist praktisch, aber es gibt auch Nachteile. Ich schaffe es oft nicht, meine Arbeit zu beenden und wirklich abzuschalten. Die Anfragen kommen oft spät abends oder am Wochenende und ich komme nicht zur Ruhe.
Person 1 Ja, das kann ich verstehen. Arbeit und Freizeit zu trennen ist extrem wichtig, um sich nicht zu überfordern.
Person 2 Genau deshalb denke ich, dass ein eigenes Büro mir helfen würde, feste Arbeitszeiten zu etablieren und besser abzuschalten, wenn der Arbeitstag vorbei ist.
Person 1 Klingt nach einem guten Plan. Dann kannst du auch wieder besser entspannen, wenn du zu Hause bist.
Gespräch 4
Person 1 Guten Tag, Bernd. Ich habe gehört, dass du dich selbstständig gemacht hast. Wie läuft es?
Person 2 Ja, ich habe den Schritt gewagt, nachdem meine alte Firma schließen musste. Jetzt bin ich als Berater für verschiedene Unternehmen tätig.
Person 1 Und, bereust du es? Ehrlich gesagt, es ist nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich dachte, ich hätte mehr Kontrolle über meine Zeit, aber tatsächlich bestimmen die Kunden, wann und wie viel ich arbeite.
Person 2 Also bist du doch nicht dein eigener Chef? Nicht wirklich. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich die Möglichkeit habe, zu arbeiten.
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