Aufgabe 1 – (1) diese
Erklärung:
„Nachricht“ ist ein weibliches Nomen (die Nachricht). Im Akkusativ lautet das passende Demonstrativpronomen „diese“.
Beispiel: „Ich habe diese Nachricht gelesen.“
„diesen“ passt nur zu männlichen Nomen im Akkusativ, z. B. „diesen Brief“.
„die“ wäre der bestimmte Artikel, aber hier braucht man ein Demonstrativpronomen.
Aufgabe 2 – (2) von
Erklärung:
Die Präposition „von“ wird verwendet, wenn man ausdrücken will, von wem oder aus welcher Quelle man etwas gehört hat.
Beispiel: „Ich habe von einer Kollegin davon gehört.“
„über“ würde eher bedeuten: über ein Thema sprechen.
„nach“ zeigt normalerweise eine Richtung (z. B. „nach Berlin“) und passt hier nicht.
Aufgabe 3 – (3) aufzubauen
Erklärung:
Nach Ausdrücken wie „interessiert, …“ folgt ein Infinitiv mit „zu“.
Beispiel: „Ich bin interessiert, eine Partnerschaft aufzubauen.“
„zu aufbauen“ ist grammatikalisch falsch.
„aufbauen“ ohne „zu“ passt hier nicht, weil die Struktur einen Infinitiv mit „zu“ verlangt.
Aufgabe 4 – (4) würden
Erklärung:
Hier geht es um einen höflichen Wunsch. Dafür verwendet man im Deutschen den Konjunktiv II mit „würden“.
Beispiel: „Wir würden uns sehr freuen, wenn …“
„wurden“ ist Präteritum von „werden“ und passt nicht.
„worden“ ist das Partizip II von „werden“ im Passiv – das ist hier ebenfalls falsch.
Aufgabe 5 – (5) vereinbaren
Erklärung:
Nach „möchten“ folgt ein einfacher Infinitiv ohne „zu“:
Beispiel: „Wir möchten einen Termin vereinbaren.“
„zu vereinbaren“ braucht man nach anderen Konstruktionen (z. B. „Wir haben vor, einen Termin zu vereinbaren.“)
„vereinzubaren“ gibt es im Deutschen nicht – das ist keine gültige Verbform.
Aufgabe 6 – (6) könnte
Erklärung:
Der Konjunktiv II „könnte“ drückt hier eine Möglichkeit oder Vermutung aus:
„… dass eine Kooperation vorteilhaft sein könnte.“
„können“ ist Präsens und passt nicht in einen Konjunktivsatz.
„könnten“ wäre Plural – hier geht es aber um eine Kooperation (Singular).