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Lesen Sie den Text und die Aufgaben von 1 bis 6 dazu. Wählen Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind?
Liebe Redaktion,
vor zwei Wochen habe ich den fünften Geburtstag meines Neffen Tim organisiert. Meine Schwester musste an diesem Tag bis zum Nachmittag arbeiten. Deshalb habe ich angeboten, die Feier vorzubereiten. Tim liebt Geschichten über Räuber und Abenteuer. Darum wollte ich etwas Besonderes machen und plante eine Schnitzeljagd mit einer kleinen Geschichte.
Schon drei Tage vor der Feier schrieb ich die Hinweise und Aufgaben auf kleine Karten. Die Geschichte handelte von einer Räubergruppe, die einen Schatz versteckt hatte. Die Kinder sollten verschiedene Hinweise finden und am Ende das Räuberversteck entdecken. Für den Schatz kaufte ich Schokoladenmünzen und kleine Aufkleber. Alles versteckte ich am Abend vor der Feier im Stadtpark von Lindenau.
Am Samstag kamen die ersten Gäste um 14 Uhr. Insgesamt waren acht Kinder eingeladen. Zuerst aßen wir Schokoladenkuchen und tranken Apfelsaft, dann packte Tim die Geschenke aus. Danach erklärte ich die Regeln der Schnitzeljagd. Jedes Kind bekam eine Papierkarte mit dem ersten Hinweis. Die Kinder waren sofort begeistert und liefen gemeinsam zur ersten Station hinter einem großen Brunnen.
Die ersten drei Aufgaben lösten sie sehr schnell. Sie mussten Bilder vergleichen, ein kurzes Rätsel beantworten und bunte Steine zählen. Danach sollten sie einen Hinweis unter einer Holzbank finden, aber zu meinem großen Schrecken war der Umschlag mit dem nächsten Hinweis nicht mehr da. Wahrscheinlich hatte ihn jemand entdeckt und mitgenommen. Die Kinder schauten mich überrascht an.
Zum Glück hatte ich zu Hause Kopien aller Hinweise gemacht. Mein Freund Jonas war ebenfalls auf der Feier. Er fuhr mit dem Fahrrad zu meiner Wohnung und holte die Kopie des fehlenden Hinweises. Währenddessen spielten die Kinder auf dem Spielplatz nebenan. Nach etwa zwanzig Minuten kam Jonas zurück und brachte den fehlenden Hinweis mit; dabei tat er, als sei er einer der Räuber.
Danach ging die Schnitzeljagd weiter. Die letzte Aufgabe führte die Kinder zu einer kleinen Hütte am Rand des Parks. Dort hatten die Räuber in unserer Geschichte ihren Schatz versteckt. Die Kinder fanden eine Kiste mit den Schokoladenmünzen und den Aufklebern. Jeder bekam etwas. Besonders Tim freute sich und rief laut, dass dies sein bester Geburtstag sei.
Um 17.30 Uhr holten die Eltern ihre Kinder wieder ab. Obwohl es ein kleines Problem gegeben hatte, war die Feier ein großer Erfolg. Ich war am Ende müde, aber auch sehr glücklich. Beim nächsten Geburtstag möchte ich wieder eine Geschichte für die Kinder erfinden.
Liebe Grüße
Sarah König

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