Meine missglückte Frisur

Lesen Sie den Text und die Aufgaben von 1 bis 6 dazu. Wählen Sie, ob die Aussagen richtig oder falsch sind?

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  1. März 2025

Hallo zusammen,

ich möchte heute von einem Erlebnis berichten, das mir vor einigen Wochen passiert ist. Damals wollte ich meine Frisur verändern. Seit mehreren Jahren hatte ich lange, braune Haare. Eines Tages entschied ich mich jedoch für einen neuen Haarschnitt, weil ich etwas anderes ausprobieren wollte.

An einem Samstagmorgen ging ich deshalb zu einem Friseursalon in meiner Heimatstadt Lindenberg. Vorher hatte ich im Internet einige Fotos angesehen. Besonders gefiel mir eine Frisur mit schulterlangen Haaren. Ich speicherte das Bild auf meinem Handy und zeigte es der Friseurin zu Beginn des Termins. Sie sagte, dass dieser Haarschnitt gut zu mir passen würde.

Zuerst verlief alles normal. Die Friseurin wusch meine Haare und begann dann mit dem Schneiden. Währenddessen unterhielten wir uns über meine anstehende Urlaubsreise nach Schweden und über einen Tanzkurs, den ich gerade mit meinem Freund angefangen hatte. Nach etwa dreißig Minuten bemerkte ich, dass meine Haare deutlich kürzer aussahen als auf dem Foto. Ich war etwas überrascht, dachte aber, dass die Frisur sich noch verändern würde.

Als die Friseurin fertig war, schaute ich in den Spiegel. Sofort merkte ich, dass etwas nicht stimmte. Meine Haare waren nicht schulterlang, sondern reichten nur noch bis zu den Ohren. Außerdem waren die Seiten unterschiedlich lang. Auf der rechten Seite waren die Haare sichtbar kürzer als auf der linken Seite. Ich war sehr enttäuscht und wusste zunächst nicht, was ich sagen sollte.

Die Friseurin bemerkte meine Reaktion und fragte nach dem Problem. Ich zeigte ihr noch einmal das Foto auf meinem Handy. Erst dann stellte sie fest, dass sie versehentlich ein anderes Bild angesehen hatte. Auf meinem Handy waren mehrere Fotos gespeichert, und sie hatte das falsche ausgewählt. Sie war selbst ganz geschockt, so etwas war ihr noch nicht passiert.

Da war nun leider nichts zu machen. Die Friseurin bot mir jedoch einen kostenlosen Termin in der folgenden Woche an. Dort versuchte sie, die Frisur etwas auszugleichen. Das Ergebnis war danach besser, aber natürlich immer noch viel kürzer als geplant.

In den ersten Tagen fühlte ich mich mit der neuen Frisur nicht wohl. Einige Freunde sagten jedoch, dass mir die kurzen Haare gut stehen würden. Nach einiger Zeit gewöhnte ich mich daran. Heute kann ich über die Situation lachen. Trotzdem kontrolliere ich seitdem immer genau, ob der Friseur wirklich das richtige Foto ansieht.

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Meier

Sandra hat der Friseurin versehentlich das falsche Foto geschickt.

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✗ Falsch.

Sandra zeigte das richtige Foto. Der Fehler lag bei der Friseurin: Sie hatte aus mehreren Bildern auf dem Handy versehentlich das falsche ausgewählt. Sandra hat auch nichts geschickt, sondern das Bild vor Ort gezeigt.

💡 Falle: Subjekt-Falle. Die Aussage gibt Sandra die Schuld, aber den Fehler machte die Friseurin.

👉 Schlüsselwörter: zeigte es der Friseurin, sie hatte das falsche ausgewählt.

Grammatik: Achten Sie auf das Subjekt: sie (die Friseurin) hat ausgewählt – nicht Sandra.

Richtig Falsch

 

Die Friseurin rät Sandra zu schulterlangen Haaren.

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✗ Falsch.

Die Idee kam von Sandra selbst: Ihr gefiel eine Frisur mit schulterlangen Haaren, und sie brachte das Foto mit. Die Friseurin sagte nur, der Schnitt würde gut zu ihr passen – sie hat ihn nicht empfohlen.

💡 Falle: Verwechslung von zustimmen und raten. Die Friseurin bestätigt nur Sandras Wunsch, gibt aber keinen Rat.

👉 Schlüsselwörter: besonders gefiel mir eine Frisur, würde gut zu mir passen.

Grammatik: würde gut zu dir passen ist eine Zustimmung, kein Vorschlag – achten Sie auf den Unterschied.

Richtig Falsch

 

Schon während des Schneidens ahnt Sandra, dass etwas nicht stimmt.

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✓ Richtig.

Schon nach etwa dreißig Minuten, also während des Schneidens, bemerkte Sandra, dass die Haare deutlich kürzer aussahen als auf dem Foto, und war überrascht. Sie spürte also schon da, dass etwas nicht passte.

💡 Falle: Synonym-Falle. Das Wort ahnen steht nicht im Text. Man muss erkennen, dass bemerken und überrascht sein ein erstes Spüren bedeuten.

👉 Schlüsselwörter: nach etwa dreißig Minuten bemerkte ich, ich war etwas überrascht.

Grammatik: Die Zeitangabe während (des Schneidens) passt zu nach dreißig Minuten – beides liegt mitten im Termin.

Richtig Falsch

 

Sandra und die Friseurin plaudern während des Schneidens über Sandras berufliche Tätigkeit als Tänzerin und ihre anstehende Urlaubsreise nach Schweden.

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✗ Falsch.

Sie sprachen über die Reise nach Schweden und über einen Tanzkurs, den Sandra gerade mit ihrem Freund angefangen hatte – also ein Hobby, nicht ihren Beruf. Eine Arbeit als Tänzerin gibt es nicht.

💡 Falle: Teil-richtig-Falle. Die Reise nach Schweden stimmt, aber der Beruf als Tänzerin ist erfunden. Ein falsches Detail macht die ganze Aussage falsch.

👉 Schlüsselwörter: einen Tanzkurs, den ich gerade … angefangen hatte.

Grammatik: einen Tanzkurs anfangen ist etwas anderes als als Tänzerin arbeiten – prüfen Sie jedes Detail einer langen Aussage.

Richtig Falsch

 

Sandra bekommt einen asymmetrischen Kurzhaarschnitt.

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✓ Richtig.

Die Haare reichten nur noch bis zu den Ohren (also kurz), und die Seiten waren unterschiedlich lang – rechts kürzer als links. Kurz und ungleichmäßig bedeutet einen asymmetrischen Kurzhaarschnitt.

💡 Falle: Synonym-Falle. Die Wörter asymmetrisch und Kurzhaarschnitt stehen nicht im Text. Man muss aus bis zu den Ohren und unterschiedlich lang darauf schließen.

👉 Schlüsselwörter: nur noch bis zu den Ohren, die Seiten unterschiedlich lang.

Grammatik: asymmetrisch bedeutet ungleich – das passt genau zu rechts kürzer als links.

Richtig Falsch

 

Sandra muss den falschen Haarschnitt nicht bezahlen.

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✗ Falsch.

Kostenlos war nur der Termin in der folgenden Woche, bei dem die Friseurin den Schnitt ausglich. Vom ersten, misslungenen Haarschnitt steht nicht, dass er gratis war.

💡 Falle: Bezugs-Falle. Das Wort kostenlos betrifft den nächsten Termin, nicht den falschen Haarschnitt. Wer beides verbindet, wählt falsch.

👉 Schlüsselwörter: bot mir einen kostenlosen Termin in der folgenden Woche an.

Grammatik: Das Adjektiv kostenlos bezieht sich auf Termin (nächste Woche), nicht auf den ursprünglichen Schnitt – achten Sie genau auf das Bezugswort.

Richtig Falsch

 


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