Mein Hochsprung-Training für das Dorffest

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  1. Juni 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte von einer besonderen Erfahrung berichten, die ich vor einigen Monaten gemacht habe. In meinem Heimatdorf Eichenfeld findet jedes Jahr im Mai ein großes Dorffest statt. Dort gibt es Musik, Spiele und verschiedene Sportwettbewerbe. In diesem Jahr wollte ich zum ersten Mal am Hochsprung teilnehmen.

Die Idee kam von meinem Freund Lukas. Er hatte im vergangenen Jahr den dritten Platz erreicht und erzählte oft von dem Wettbewerb. Anfang März fragte er mich, ob ich mittrainieren möchte. Obwohl ich noch nie Hochsprung gemacht hatte, sagte ich zu.

Von da an trafen wir uns jeden Dienstag und Freitag auf dem Sportplatz hinter der Grundschule. Unser Training begann immer um 17 Uhr und dauerte etwa eine Stunde. Lukas zeigte mir, wie ich anlaufen und abspringen sollte. Am Anfang war das nicht leicht. Oft berührte ich die Stange und sie fiel auf den Boden.

Nach zwei Wochen konnte ich bereits über eine Höhe von 90 Zentimetern springen. Darüber freute ich mich sehr. Lukas schaffte damals schon 1 Meter und 15 Zentimeter. Er war deutlich besser als ich, aber das störte mich nicht. Mein Ziel war nur, mich zu verbessern.

Mitte April passierte dann etwas Ärgerliches. Beim Anlauf rutschte ich auf dem feuchten Rasen aus und fiel hin. Zum Glück verletzte ich mich nicht schwer. Mein rechter Knöchel tat jedoch weh, und ich musste eine Woche mit dem Training pausieren. Ich hatte Angst, dass ich bis zum Dorffest nicht mehr fit werden würde.

Nach der Pause begann ich wieder langsam mit dem Training. Lukas unterstützte mich und motivierte mich, nicht aufzugeben. In den letzten zwei Wochen vor dem Wettbewerb trainierten wir besonders intensiv. Schließlich schaffte ich eine Höhe von 1 Meter und 5 Zentimetern.

Am Tag des Dorffests war ich sehr nervös. Insgesamt nahmen zwölf Personen am Hochsprungwettbewerb teil. Viele Zuschauer standen am Rand des Sportplatzes. Mein erster Sprung gelang sofort. Auch die nächsten Versuche waren erfolgreich. Am Ende erreichte ich den fünften Platz. Lukas wurde Zweiter.

Natürlich hätte ich gern eine Medaille gewonnen. Trotzdem war ich stolz auf mein Ergebnis. Vor drei Monaten hatte ich noch keine Erfahrung im Hochsprung. Durch das regelmäßige Training konnte ich mein Ziel erreichen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass man mit Geduld und Übung viel schaffen kann.

Liebe Grüße,

Max Berger

Der jährliche Hochsprungwettbewerb findet ausnahmsweise im Rahmen des Eichenfelder Dorffests statt.

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✗ Falsch.

Das Dorffest mit seinen Sportwettbewerben findet jedes Jahr im Mai statt, und schon im Vorjahr nahm Lukas am Hochsprung teil. Der Wettbewerb gehört also regelmäßig dazu, nicht ausnahmsweise.

💡 Falle: Signalwort ausnahmsweise. Es behauptet eine einmalige Ausnahme, aber der Text zeigt einen festen, jährlichen Ablauf.

👉 Schlüsselwörter: jedes Jahr im Mai, im vergangenen Jahr den dritten Platz erreicht.

Grammatik: Das Adverb ausnahmsweise widerspricht jedes Jahr – achten Sie auf solche Wörter, die eine Häufigkeit verändern.

Richtig Falsch

 

In der ersten Zeit gelingt es Max nur selten, so über die Stange zu springen, dass sie in den Halterungen liegenbleibt.

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✓ Richtig.

Am Anfang war es für Max nicht leicht: Oft berührte ich die Stange und sie fiel auf den Boden. Wenn die Stange oft fällt, gelingt ein sauberer Sprung nur selten.

💡 Falle: Umkehrung im Kopf. Der Text sagt oft fiel die Stange, die Aussage sagt nur selten blieb sie liegen. Beides bedeutet dasselbe – man muss positiv und negativ verbinden.

👉 Schlüsselwörter: am Anfang nicht leicht, oft berührte ich die Stange und sie fiel.

Grammatik: oft (die Stange fiel) und nur selten (sie blieb liegen) sind gegensätzliche Häufigkeitsangaben, die hier dieselbe Situation beschreiben.

Richtig Falsch

 

Der Ärger über Lukas‘ Überlegenheit dient Max zur zusätzlichen Motivation.

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✗ Falsch.

Lukas war zwar besser, aber das störte mich nicht, schreibt Max. Es gab also gar keinen Ärger. Seine Motivation war nur, sich selbst zu verbessern.

💡 Falle: Gefühls-Falle. Die Aussage erfindet einen Ärger, den Max ausdrücklich verneint. Ein nicht vorhandenes Gefühl kann auch nicht motivieren.

👉 Schlüsselwörter: das störte mich nicht, mein Ziel war nur, mich zu verbessern.

Grammatik: Die Verneinung störte mich nicht schließt den Ärger klar aus – das macht die Aussage falsch.

Richtig Falsch

 

Eine Knöchelverletzung wirft Lukas im Training zurück.

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✗ Falsch.

Verletzt hat sich Max, nicht Lukas. Max rutschte aus, sein rechter Knöchel tat weh, und er musste pausieren. Lukas dagegen unterstützte ihn während dieser Zeit.

💡 Falle: Subjekt-Falle. Ein richtiges Ereignis (die Knöchelverletzung) wird der falschen Person zugeordnet.

👉 Schlüsselwörter: mein rechter Knöchel tat weh, ich musste … pausieren.

Grammatik: Achten Sie auf die Ich-Form (ich = Max) – sie zeigt, wer sich verletzt hat.

Richtig Falsch

 

Lukas kann sein Ergebnis im Hochsprungwettbewerb gegenüber dem Vorjahr verbessern.

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✓ Richtig.

Im Vorjahr erreichte Lukas den dritten Platz, in diesem Jahr wurde er Zweiter. Platz zwei ist besser als Platz drei, also hat er sich verbessert.

💡 Falle: Man muss zwei Zahlen aus verschiedenen Textstellen vergleichen: den dritten Platz früher und den zweiten Platz jetzt.

👉 Schlüsselwörter: im vergangenen Jahr den dritten Platz, Lukas wurde Zweiter.

Grammatik: Bei Plätzen bedeutet eine kleinere Zahl ein besseres Ergebnis – von Platz drei auf Platz zwei ist eine Verbesserung.

Richtig Falsch

 

Max lässt im Hochsprungwettbewerb immerhin sechs Konkurrenten hinter sich.

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✗ Falsch.

Es nahmen zwölf Personen teil, und Max wurde Fünfter. Hinter ihm liegen also die Plätze sechs bis zwölf, das sind sieben Konkurrenten – nicht sechs.

💡 Falle: Rechen-Falle. Man muss kurz rechnen: zwölf Teilnehmer minus Platz fünf ergibt sieben Personen hinter Max. Die Zahl in der Aussage stimmt nicht.

👉 Schlüsselwörter: zwölf Personen, den fünften Platz.

Grammatik: Achten Sie auf Zahlen, die man verrechnen muss: 12 Teilnehmer und Platz 5 ergeben 7 hinter ihm.

Richtig Falsch

 


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