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18. Mai 2025
Liebe Leserinnen und Leser,
ich möchte von einer Umweltaktion erzählen, an der ich vor einigen Wochen teilgenommen habe. Nahe meiner Heimatstadt Falkental gibt es einen Badesee, den viele Menschen im Sommer besuchen. Dort gehe ich oft schwimmen oder spazieren. Im Frühjahr bemerkte ich jedoch, dass an einigen Stellen viel Müll herumlag. Deshalb meldete ich mich für eine gemeinsame Aufräumaktion an.
Die Aktion fand an einem Samstag im April statt. Um neun Uhr morgens trafen sich die Teilnehmer auf dem Parkplatz der Badeanstalt. Insgesamt waren etwa dreißig Personen dabei. Darunter waren Familien mit Kindern, einige ältere Menschen und Mitglieder eines Naturvereins. Die Organisatorin Frau Wagner begrüßte uns und erklärte den Ablauf des Tages.
Jeder Teilnehmer erhielt Arbeitshandschuhe und große Müllsäcke. Danach teilten wir uns in kleine Gruppen auf. Ich arbeitete zusammen mit meinem Nachbarn Tim und einer Studentin namens Laura. Unsere Aufgabe war es, den nördlichen Teil des Sees zu reinigen.
Schon nach wenigen Minuten fanden wir viele leere Flaschen, Verpackungen und Papierstücke. Besonders überrascht war ich über die Menge an Müll zwischen den Büschen. Dort hatten Besucher offenbar ihre Abfälle liegen gelassen. Wir sammelten alles ein und brachten die gefüllten Säcke zu einem Sammelplatz am Parkplatz.
Gegen Mittag passierte etwas Unerwartetes. Eine Gruppe von Kindern entdeckte am Ufer einen jungen Hund. Das Tier hatte kein Halsband und wirkte verängstigt. Einige Teilnehmer kümmerten sich sofort darum. Frau Wagner rief die Telefonnummer an, die auf einem Aushang am See angegeben war. Dort konnten gefundene Tiere gemeldet werden.
Während wir weiterarbeiteten, warteten andere Helfer mit dem Hund auf seinen Besitzer. Etwa eine Stunde später kam ein Mann zum See. Er erklärte, dass sein Hund am Morgen während eines Spaziergangs weggelaufen war. Er war sehr erleichtert, sein Tier wiederzufinden.
Am Nachmittag beendeten wir die Arbeit. Insgesamt sammelten die Teilnehmer mehr als fünfzig große Müllsäcke. Der Unterschied war deutlich sichtbar. Die Wege und das Ufer sahen viel sauberer aus als am Morgen.
Zum Abschluss gab es für alle Helfer belegte Brötchen und Apfelsaft. Wir saßen noch eine Weile zusammen und sprachen über den Tag. Ich war müde, aber zufrieden. Die Aktion hat gezeigt, dass viele Menschen bereit sind, etwas für die Umwelt zu tun. Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder mitmachen.
Liebe Grüße,
Sven Berger

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