Internationales Frühstück im Deutschkurs organisieren

Situation:

Sie möchten mit Ihrem Deutschkurs ein internationales Frühstück organisieren. Jeder bringt etwas Typisches aus seinem Heimatland mit.

Aufgabe:
Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:

1. Wo soll das Frühstück stattfinden?
2. Wann soll es stattfinden?
3. Was soll mitgebracht werden?
4. Welche Aktivitäten sind geplant?

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TN1: Hast du gehört, dass unsere Lehrerin vorgeschlagen hat, ein internationales Frühstück im Kurs zu machen? Jeder bringt etwas Typisches aus seinem Heimatland mit — Brot, Käse, Süßes, alles! Das wäre eine tolle Gelegenheit die Kulturen kennenzulernen und zusammen zu feiern. Ich dachte, wir organisieren das zusammen. Was meinst du?

TN2: Oh, was für eine schöne Idee! Ich liebe es neue Gerichte aus anderen Ländern zu probieren — und beim Frühstück ist man entspannt und redet viel. Das stärkt die Gemeinschaft im Kurs. Wo soll das Frühstück denn stattfinden?

TN1: Ich denke, wir machen das im Kursraum — den kennen alle und wir müssen nichts extra mieten. Wir schieben die Tische zusammen und machen ein großes Buffet. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Der Kursraum ist klein — wenn alle ihre Sachen mitbringen, wird es sehr eng! Ich finde, wir sollen schauen ob wir einen größeren Raum in der Schule bekommen können — zum Beispiel die Aula oder den Gemeinschaftsraum. Ich schlage vor, wir fragen die Lehrerin ob es einen größeren Raum gibt. Bist du damit einverstanden?

TN1: Ja, ein größerer Raum ist viel besser! Beim Buffet braucht man Platz — sonst stehen alle auf engem Raum und es macht keinen Spaß. Wir fragen die Lehrerin morgen. Wann soll das Frühstück denn stattfinden?

TN2: Ich würde sagen, wir machen es am Freitagmorgen vor dem Unterricht — so starten wir den Tag schön und danach geht der Unterricht normal weiter. Was hältst du davon?

TN1: Hmm, vor dem Unterricht finde ich etwas knapp — dann hat man Stress und isst schnell. Ich schlage vor, wir machen das statt des Unterrichts — zum Beispiel der ganze Freitagvormittag nur für das Frühstück. So kann man in Ruhe essen, reden und die Gerichte genießen. Das soll ja auch Spaß machen! Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, der ganze Vormittag ist viel besser! Dann ist niemand gestresst und alle können wirklich genießen. Wir fragen die Lehrerin ob sie den Unterricht dafür frei gibt. Was soll denn mitgebracht werden?

TN1: Ich denke, jeder bringt ein typisches Gericht aus seinem Heimatland mit — egal ob süß oder salzig. So haben wir eine bunte Mischung aus der ganzen Welt! Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Wenn jeder einfach mitbringt was er möchte, haben wir am Ende vielleicht zehn süße Sachen und kein Brot — das ist kein richtiges Frühstück! Ich finde, wir sollen das koordinieren — wer bringt was mit. Ich schlage vor, wir schreiben in die WhatsApp-Gruppe was noch fehlt — Brot, Aufschnitt, Obst, Süßes, Getränke. So haben wir eine gute Mischung. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, koordinieren ist sehr wichtig! So bringt niemand dasselbe mit und wir haben wirklich alles was man zum Frühstück braucht. Außerdem soll jeder kurz erklären was er mitbringt — so lernen alle die Namen der Gerichte in verschiedenen Sprachen. Und welche Aktivitäten sollen wir planen?

TN2: Ich würde sagen, wir essen einfach zusammen — das reicht doch als Aktivität! Was hältst du davon?

TN1: Hmm, nur essen finde ich zu wenig — nach zehn Minuten sind alle satt und wissen nicht was sie machen sollen. Ich schlage vor, wir machen während des Frühstücks eine kleine Aktivität — zum Beispiel jeder stellt kurz sein Gericht vor und erzählt eine Geschichte dazu. Oder wir spielen ein kleines Ratespiel — „Aus welchem Land kommt dieses Gericht?" Das macht Spaß und wir lernen dabei auch etwas über die Kulturen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, das Ratespiel ist eine wunderbare Idee! Alle raten woher das Essen kommt — das ist lustig und lehrreich gleichzeitig. Und wenn jeder sein Gericht kurz vorstellt, lernen wir auch neue Wörter auf Deutsch. Das ist auch gut für unsere Sprachkenntnisse! Gut, ich glaube, wir haben alles geplant.

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Wo: wir fragen die Lehrerin nach einem größeren Raum — Aula oder Gemeinschaftsraum — damit alle Platz haben.
Wann: den ganzen Freitagvormittag statt Unterricht — so kann jeder in Ruhe essen und genießen.
Was mitbringen: wir koordinieren in der WhatsApp-Gruppe wer was mitbringt — gute Mischung aus Brot, Aufschnitt, Obst, Süßem und Getränken. Jeder bringt etwas Typisches aus seiner Heimat mit.
Aktivitäten: jeder stellt kurz sein Gericht vor — dann spielen wir „Aus welchem Land kommt dieses Gericht?" als lustiges Ratespiel.

TN1: Super, so machen wir das! Das wird ein unvergesslicher Freitagvormittag — gutes Essen, nette Menschen und viel Lachen. Ich freue mich schon sehr!

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