Verschmutzte Bürgersteige, alte Matratzen am Straßenrand und achtlos weggeworfener Müll – all das sorgt nicht nur für ein schlechtes Stadtbild, sondern auch für Unsicherheit bei den Bewohnern. Eine aktuelle Studie zeigt,
Sauberkeit in Städten direkten Einfluss auf das Sicherheitsgefühl der Bürger hat.
Deshalb startete die Stadt Mannheim im Frühjahr eine neue Kampagne, bei der Bürger aktiv zur Reinigung ihrer Wohnviertel beitragen. Inspiriert
ähnlichen Aktionen in anderen Städten, rief das Ordnungsamt zu den sogenannten "Sauberkeitstagen" auf. Über 800 Freiwillige beteiligten sich daran, fegten Straßen, sammelten Müll und entfernten wilde Ablagerungen –
nur vor den eigenen Häusern,
auch auf öffentlichen Plätzen und in Parks.
Anwohner zeigten sich erfreut über das Engagement – sie fühlten sich
wieder wohler in ihrer Umgebung. Auch Kindergärten und Vereine machten
, viele Kinder bastelten Schilder mit der Aufschrift: "Müll? Nein, danke!"
Doch trotz regelmäßiger Reinigungsdienste durch die Stadt stellt sich die Frage: Wie
es sein, dass sich immer wieder so viel Unrat ansammelt? Vieles hängt vom Verhalten der Menschen ab. Abgestellte Möbel und Müllsäcke sorgen oft
kürzester Zeit für chaotische Zustände.
Die Stadt reagierte schnell und stellte zusätzliche Container
, wo sich besonders viel Müll anhäuft. Die neue Müll-Hotline hilft dabei, Sperrmüll direkt zu melden. So
jeder mithelfen, Mannheim sauber und lebenswert zu gestalten.