Jagdstatistik zeigt Veränderungen bei Wildtieren

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Neue Zahlen geben Auskunft über die Entwicklung verschiedener Wildarten in einem Bundesland.

(aus einer Regionalzeitung)

Das Landesverwaltungsamt hat die Jagdstatistik für das vergangene Jagdjahr veröffentlicht. Insgesamt wurden rund 85.000 Stück Schalenwild erfasst. Dazu gehören unter anderem Rehe, Wildschweine, Rotwild, Damwild und Muffelwild. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtzahl leicht gestiegen. Trotzdem liegt sie weiterhin unter dem Durchschnitt der vergangenen zwanzig Jahre.

„Die Zahlen zeigen, dass sich die einzelnen Wildarten sehr unterschiedlich entwickeln“, erklärt Jagdexperte Markus Berger. Besonders deutlich nahm die Zahl der erlegten Wildschweine zu. Dagegen wurden bei Rehen und Damwild weniger Tiere gezählt als im Vorjahr. Beim Rotwild blieben die Ergebnisse fast unverändert.

Die Jagdstatistik dient nicht nur dazu, Abschüsse zu dokumentieren. Sie hilft auch dabei, die Entwicklung der Wildbestände besser einzuschätzen. „Nur wenn wir wissen, wie sich die Tierbestände verändern, können wir die Jagd verantwortungsvoll planen“, sagt Berger.

Auch das sogenannte Fallwild wird erfasst. Dabei handelt es sich um Tiere, die nicht gejagt wurden, sondern zum Beispiel bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen sind. Diese Daten liefern zusätzliche Hinweise auf die Entwicklung der einzelnen Wildarten.

Die Fachleute weisen darauf hin, dass Wetter, Krankheiten und die Verfügbarkeit von Nahrung die Größe der Wildbestände stark beeinflussen können. Deshalb lassen sich die Ergebnisse eines einzelnen Jahres nicht ohne Weiteres mit früheren Jahren vergleichen. Erst die langfristige Entwicklung zeigt, ob eine Tierart häufiger oder seltener wird.

„Unser Ziel ist ein gesunder und ausgewogener Wildbestand“, betont Berger. Dazu gehören nicht nur die Jagd, sondern auch der Schutz der Lebensräume und eine gute Zusammenarbeit zwischen Jägern, Waldbesitzern und Landwirten.

Die Jagdbehörden wollen die Entwicklung deshalb auch in den kommenden Jahren genau beobachten. So können notwendige Maßnahmen rechtzeitig geplant werden, damit Wildtiere und Menschen die Landschaft weiterhin gemeinsam nutzen können.

In dem Artikel geht es

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Das Amt hat die Jagdstatistik veröffentlicht, die zeigt, wie sich die einzelnen Wildarten unterschiedlich entwickeln. Eine Statistik zur Häufigkeit verschiedener Wildtiere – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Der Schutz von Wildtieren wird zwar erwähnt (Schutz der Lebensräume), ist aber nicht das Thema. Der Artikel handelt von den Zahlen der Jagdstatistik, nicht vom Tierschutz.

✗ c ist falsch: Die Statistik betrifft das vergangene Jagdjahr, nicht die diesjährige Saison. Außerdem dokumentiert sie nicht nur Abschüsse, sondern auch Fallwild – c ist zu eng und zeitlich falsch.

💡 Falle: a greift den Schutz heraus (nur ein Nebenpunkt); c verengt die Statistik auf Abschüsse und verschiebt die Zeit auf dieses Jahr. Die richtige Antwort b umschreibt Jagdstatistik … Entwicklung der Wildarten als Statistik zur Häufigkeit verschiedener Wildtiere.

👉 Schlüsselwörter: hat die Jagdstatistik … veröffentlicht, dass sich die einzelnen Wildarten sehr unterschiedlich entwickeln.

um den Schutz von Wildtieren. um eine Statistik zur Häufigkeit verschiedener Wildtiere. um die Auswertung der Abschüsse in der diesjährigen Jagdsaison.

 

Der Wildbestand

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtzahl leicht gestiegen. Leicht gestiegen heißt: nicht abgenommen – genau das meint Antwort c mit nahm dieses Jahr nicht ab.

✗ a ist falsch: Die Zahl ist nur leicht gestiegen, nicht deutlich. Deutlich ist zu stark – und sie liegt sogar noch unter dem Durchschnitt der letzten zwanzig Jahre.

✗ b ist falsch: Bei den Wildschweinen ist das Gegenteil der Fall: Ihre Zahl nahm besonders deutlich zu, nicht ab. b verdreht die Aussage.

💡 Falle: a übertreibt leicht zu deutlich; b nimmt die echten Wildschweine und dreht ihre Zunahme in eine Verringerung um. Die richtige Antwort c umschreibt leicht gestiegen vorsichtig als nicht abgenommen – das passt genau.

👉 Schlüsselwörter: ist die Gesamtzahl leicht gestiegen.

ist deutlich gestiegen. ist bei den Wildschweinen stark verringert. nahm dieses Jahr nicht ab.

 

Ziel ist es

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✓ Richtig ist b.

Berger sagt: Unser Ziel ist ein gesunder und ausgewogener Wildbestand. Ein ausgewogener Bestand bedeutet, dass eine Tierart nicht zu stark wächst – also auch, zu hohe Wildbestände zu vermeiden. Genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Von den Vorteilen der Jagd für die Bevölkerung steht nichts im Text. Es geht nicht darum, die Jagd bewusst zu machen, sondern um einen ausgewogenen Bestand.

✗ c ist falsch: Krankheiten werden im Text nur als ein Faktor genannt, der die Bestandsgröße beeinflusst. Von einer Übertragung von Wildtieren auf Menschen und ihrer Vorbeugung ist keine Rede.

💡 Falle: a erfindet ein Werbeziel für die Jagd; c nimmt das echte Wort Krankheiten und macht daraus eine Ansteckungsgefahr für Menschen, die der Text nicht nennt. Die richtige Antwort b umschreibt gesunder und ausgewogener Wildbestand als zu hohe Wildbestände vermeiden.

👉 Schlüsselwörter: Unser Ziel ist ein gesunder und ausgewogener Wildbestand.

die Vorteile der Jagd bei der Bevölkerung bewusst zu machen. zu hohe Wildbestände zu vermeiden. der Übertragung von Krankheiten von Wildtieren auf Menschen vorzubeugen.

 


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