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Bei einer gemeinsamen Aktion überprüften Einsatzkräfte Busse auf einer Autobahn.
(aus einer Regionalzeitung)
An zwei Tagen im April führten Polizei und andere Behörden auf einem Autobahnparkplatz bei Neustadt eine große Kontrollaktion durch. Unterstützt wurden sie dabei von Fachleuten aus mehreren europäischen Ländern. Im Mittelpunkt standen Busse, die im internationalen Personenverkehr unterwegs waren.
„Die Sicherheit der Fahrgäste hat für uns oberste Priorität“, erklärte Einsatzleiter Markus Steiner. Deshalb überprüften die Einsatzkräfte nicht nur den technischen Zustand der Fahrzeuge. Auch die Fahrtüchtigkeit der Fahrer, die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten sowie die Fahrtenschreiber wurden genau kontrolliert.
Insgesamt wurden 37 Busse überprüft. Bei 33 Fahrzeugen stellten die Kontrollteams Mängel oder Verstöße fest. Besonders häufig fanden sie technische Probleme an den Fahrzeugen. Außerdem gab es zahlreiche Verstöße gegen die Vorschriften zu den Lenk- und Ruhezeiten. In mehreren Fällen entdeckten die Einsatzkräfte Manipulationen an den Kontrollgeräten.
„Manche Mängel waren so schwerwiegend, dass die Busse nicht weiterfahren durften“, sagte Steiner. Zwölf Fahrzeuge mussten ihre Kennzeichen sofort abgeben, bis die festgestellten Schäden behoben sind.
Auch bei den Fahrern gab es Beanstandungen. Zwei Busfahrer standen nach Angaben der Polizei unter dem Einfluss von Suchtmitteln. Ihnen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Ein weiterer Fahrer durfte wegen seines schlechten gesundheitlichen Zustands die Fahrt ebenfalls nicht fortsetzen.
An der Aktion beteiligten sich neben der Polizei auch Fachleute aus Deutschland, Kroatien, Slowenien und Tschechien. Gemeinsam tauschten sie Erfahrungen aus und kontrollierten die Fahrzeuge nach einheitlichen Standards.
„Verkehrssicherheit endet nicht an der Staatsgrenze“, betonte Steiner. Ziel der gemeinsamen Aktion sei es gewesen, Unfälle zu verhindern und dafür zu sorgen, dass Busunternehmen die geltenden Sicherheitsvorschriften einhalten. Die Behörden kündigten an, auch in Zukunft ähnliche internationale Kontrollen durchzuführen.

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