Schmetterlinge

Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Welche Lösung (a, b oder c) ist jeweils richtig?

22% (11 von 49 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

Mehr Lebensraum und Schutz für Schmetterlinge
Seit einiger Zeit hört man immer wieder, dass Schmetterlinge vom Aussterben bedroht sind. Welche Folgen hat das für die Menschheit und was wird dagegen unternommen?
Schmetterlinge spielen eine sehr wichtige Rolle für unsere Umwelt. Weltweit verschwindet seit Jahren ein großer Teil der Schmetterlingsbevölkerung. Warum so viele Schmetterlinge sterben, lässt sich nicht so einfach sagen. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel der Gebrauch von Pestiziden in der Landwirtschaft, fehlende Blumenwiesen und Grünflächen, Lichtverschmutzung in den Städten und Klimawandel.
In den letzten Jahren sind vor allem in den Dörfern verschiedene Aktionen ins Leben gerufen worden, um den Lebensraum von Schmetterlingen zu erweitern. Schon heute finden Schmetterlinge in vielen Dörfern genug Nahrung, weil immer mehr Menschen dafür sorgen. Schmetterlinge sind faszinierend, sagt Lukas Vogel. Man sieht sie nicht immer, sie verstecken sich oft im Gras und haben etwas Geheimnisvolles. Der Schmetterling ist für viele Menschen auch ein Symbol für Freiheit, sagt Annika Lindner. Und es ist schön für uns Menschen, das zu erleben. Wunderbar, ihre Farben anzusehen, Schmetterlinge zu beobachten, stundenlang, sagt Markus Hahn.
Manche Wissenschaftler sind der Überzeugung, dass die Pflanzenwelt ohne die Arbeit der Schmetterlinge keine sechs Monate überleben könne. Denn ohne Schmetterlinge würde ein Großteil unserer wilden Pflanzen verschwinden. Diese drei sind mit dem Thema vertraut, da sie den jährlichen Münchner Schmetterlingstag vorbereiten. Lindner und Vogel sind Gründer der Initiative und Hahn ist der Gastgeber und Leiter des Naturparks Süd, wo der Aktionstag stattfindet.
Die Beschäftigung mit Schmetterlingen wirkt entspannend im stressigen Tempo des Alltags. Außerdem ist die Welt, wie sie ist, ohne Schmetterlinge gar nicht vorstellbar. Sie sorgen für die Bestäubung tausender Pflanzen, die für die Natur und Landwirtschaft sehr wichtig sind.
In München besteht seit vielen Jahrzehnten eine Tradition der Schmetterlingsbeobachtung. Für Einsteiger gibt es ein großes Angebot an Kursen. Du brauchst Grundlagen und eine gute Ausbildung, sonst machst du einfach zu viele Fehler, warnt Annika Lindner. Du hast eine riesengroße Verantwortung, fügt Lukas Vogel hinzu. Du musst wissen, was du da tust – nicht nur, weil du auf bis zu 1 500 Eier von einem einzigen Weibchen achten musst. Alle Schmetterlinge in der Umgebung sind betroffen, wenn dein Bestand krank ist.

Das Schmetterlingssterben

Schließen

Richtige Lösung: a

Schlüsselstelle:
„Warum so viele Schmetterlinge sterben, lässt sich nicht so einfach sagen.“

Logik:
Die genaue Ursache ist unklar → Problem ist noch nicht vollständig geklärt.

Paraphrase:
„nicht so einfach sagen“ → „noch ungelöst“

Falle bei b:
„weltweit“ → zeigt, dass es kein lokales Problem ist.

Falle bei c:
Mehrere Faktoren werden genannt → keine einzelne Ursache.

ist ein noch ungelöstes Problem. kann man nur in bestimmten Regionen beobachten. lässt sich auf eine einzige Ursache zurückführen.

 

In vielen Dörfern

Schließen

Richtige Lösung: c

Schlüsselstelle:
„… um den Lebensraum von Schmetterlingen zu erweitern“

Logik:
In Dörfern verbessert man die Bedingungen → mehr Platz und Lebensraum.

Paraphrase:
„Lebensraum erweitern“ → „mehr Platz schaffen“

Falle bei a:
„genug Nahrung“ → Gegenteil der Aussage.

Falle bei b:
„man sieht sie nicht immer“ ≠ „es gibt keine mehr“.

finden Schmetterlinge wenig Futter. kann man keine Schmetterlinge mehr sehen. schafft man mehr Platz für Schmetterlinge.

 

Vogel, Lindner und Hahn

Schließen

Richtige Lösung: c

Schlüsselstelle:
„… den jährlichen Münchner Schmetterlingstag vorbereiten“

Logik:
Sie sind aktiv organisiert → sie planen eine Veranstaltung.

Paraphrase:
„vorbereiten“ → „organisieren“

Falle bei a:
Naturpark wird erwähnt → aber das ist nur der Ort.

Falle bei b:
Thema klingt wissenschaftlich → aber keine Forschung im Text.

arbeiten in einem Naturpark in München. forschen über Schmetterlinge und ihren Lebensraum. organisieren eine Veranstaltung über Schmetterlinge.

 

Experten nehmen an, dass

Schließen

Richtige Lösung: c

Schlüsselstelle:
„… ohne die Arbeit der Schmetterlinge keine sechs Monate überleben“

Logik:
Ohne Schmetterlinge verschwindet ein Großteil der Pflanzen → Lebensgrundlage fehlt.

Paraphrase:
„nicht überleben“ → „Überleben nicht möglich“

Falle bei a:
Es geht nicht um das Aussterben der Schmetterlinge in sechs Monaten.

Falle bei b:
Gegenteil im Text: Pflanzen würden verschwinden.

es in sechs Monaten keine Schmetterlinge mehr gibt. man viele wilde Pflanzen ohne Schmetterlinge erhalten kann. das Überleben der Pflanzenwelt ohne Schmetterlinge nicht möglich ist.

 

In München gibt es

Schließen

Richtige Lösung: a

Schlüsselstelle:
„… seit vielen Jahrzehnten eine Tradition der Schmetterlingsbeobachtung“

Logik:
Lange Tradition → Beobachtung gibt es schon lange.

Paraphrase:
„Tradition“ → „schon lange vorhanden“

Falle bei b:
Krankheiten werden erwähnt → aber nicht als typische Situation in München.

Falle bei c:
„1 500 Eier“ → Zahl bezieht sich auf ein Weibchen, nicht auf die Stadt.

schon lange Schmetterlingsbeobachter. viele kranke Schmetterlinge. zurzeit 1 500 Schmetterlinge.

 


Andere B1 telc Übungen auswählen