Informationsveranstaltung im Krankenhaus

Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Welche Lösung (a, b oder c) ist jeweils richtig?

43% (3 von 7 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

Informationsveranstaltungen sind wichtige Grundlagen für die Berufswahl

Die Entscheidung, welchen Beruf man erlernen will, ist nicht leicht. Große Krankenhäuser bieten besondere Informationsnachmittage für Schülerinnen und Schüler an. Wir haben einen Info-Nachmittag des Universitätsklinikums Heidelberg besucht und uns danach bei den Jugendlichen umgehört.25 Schülerinnen und Schüler kann Sabine Walter um Punkt 14 Uhr zu diesem Info-Nachmittag begrüßen. Die Jugendlichen kommen aus dem ganzen Raum Heidelberg und haben sich vorher beim Klinikum angemeldet. Dreimal im Frühling und zwei weitere Male im Herbst werden diese Informationsnachmittage am Universitätsklinikum durchgeführt. Sie richten sich vor allem an Schülerinnen und Schüler aus der 9. Klasse. Sabine Walter hat gute Erfahrungen mit diesen Veranstaltungen gemacht: Die Jugendlichen können danach ihre Erwartungen an den Beruf und die Ausbildung an die Realität anpassen.Im ersten Teil des Nachmittags erklärt Frau Walter die Hauptaufgaben einer Klinik und stellt das Haus vor. Danach treten die Auszubildenden in Aktion: Markus Berger und Lisa Hartmann sind im dritten Lehrjahr und erzählen aus ihrem Berufsalltag. Dieser Teil gefällt den Schülerinnen und Schülern besonders gut.Die Jugendlichen identifizieren sich mit den Auszubildenden und sehen, wo sie selber in drei Jahren beruflich stehen könnten. Das fasziniert sehr. Zum Schluss folgen Informationen darüber, welche Voraussetzungen man mitbringen muss und wie man sich bewirbt. Um 17:30 Uhr schließt Frau Walter die Veranstaltung. Sie ist zufrieden mit dem Nachmittag. Die Gruppe war sehr aufmerksam. Interessierten Schülerinnen und Schülern gibt sie folgenden Tipp: Gehen Sie auch noch zu anderen Krankenhäusern. Fragen Sie dort möglichst viele Auszubildende und Mitarbeiter nach ihren Erfahrungen. Wir haben danach eine Schülerin und einen Schüler befragt, wie sie den Nachmittag erlebt haben:Mira Yilmaz aus Mannheim, 9. KlasseMich fasziniert das Umfeld einer Klinik. Ich hätte gern mehr Leute bei der Arbeit gesehen, zum Beispiel auf der Station. Aber der Tag hat mir weiter geholfen. Ich habe viele Dinge erfahren, die ich bisher nicht gewusst habe. Solche Nachmittage sind ideal, weil da schulfrei ist.Tobias Frey aus Wiesloch, 9. KlasseDie Klinik ist eigentlich mein Traumberuf und bietet mir nach der Lehre viele Entscheidungsmöglichkeiten. Ich habe mich umgeschaut und mich über viele Berufe informiert. Jetzt weiß ich, dass ich eine Lehre in diesem Bereich machen will. Ich suche nach der optimalen Lehrstelle. Ein großes Krankenhaus wäre toll für mich. Dieser Nachmittag hat mir gefallen. Alles war sehr gut organisiert. Ich kann solche Veranstaltungen nur empfehlen. Was mir persönlich gefehlt hat, ist eine Führung durch das Haus. Es ist wichtig zu sehen, wie das alles genau vor sich geht.

Um Berufe kennenzulernen,

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Richtige Lösung: B

Im Text steht: „Große Krankenhäuser bieten besondere Informationsnachmittage …“ und die Schüler „haben sich … angemeldet“.

Das bedeutet, dass Jugendliche an solchen Veranstaltungen teilnehmen, um Berufe kennenzulernen.

Die Antwort „nehmen … an Informationsveranstaltungen … teil“ ist eine Paraphrase dazu.

Antwort A ist frei erfunden: Ferienarbeit wird nicht erwähnt.

Antwort C ist ebenfalls nicht im Text enthalten.

arbeiten Heidelberger Schüler in den Ferien bei großen Krankenhäusern. nehmen Heidelberger Schüler an Informationsveranstaltungen von großen Krankenhäusern teil. sollen Heidelberger Schüler zweimal jährlich ein Praktikum machen.

 

Frau Walter

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Richtige Lösung: B

Im Text steht: „… erklärt Frau Walter die Hauptaufgaben einer Klinik und stellt das Haus vor.“

Die Antwort „stellt die wichtigsten Aufgaben der Klinik vor“ ist eine direkte Paraphrase zu „Hauptaufgaben erklären“.

Antwort A ist falsch: Über den Berufsalltag berichten die Auszubildenden, nicht Frau Walter.

Antwort C ist eine Detailfalle: Eine Führung durch das Haus findet gerade nicht statt (wird sogar vermisst).

erzählt aus ihrem Berufsalltag in der Klinik. stellt die wichtigsten Aufgaben der Klinik vor. zeigt den Jugendlichen das ganze Haus.

 

An dem Informationsnachmittag

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Richtige Lösung: B

Im Text steht: „Die Gruppe war sehr aufmerksam.“

Die Antwort „war die Gruppe interessiert und hat gut zugehört“ ist eine Paraphrase zu „aufmerksam“.

Antwort A ist falsch: Bewerbungstipps werden erwähnt, aber nicht als Liste.

Antwort C ist nicht belegt: Fragen werden nicht ausdrücklich erwähnt.

bekamen die Jugendlichen eine Liste mit Bewerbungstipps. war die Gruppe interessiert und hat gut zugehört. wurden viele Fragen gestellt.

 

Mira Yilmaz

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Richtige Lösung: C

Im Text sagt Mira: „Ich habe viele Dinge erfahren, die ich bisher nicht gewusst habe.“

Die Antwort „hat viele Informationen bekommen“ ist eine Paraphrase dazu.

Antwort A ist falsch: Sie hätte gern mehr gesehen, hat aber nicht gearbeitet.

Antwort B ist eine Umkehrungsfalle: Sie findet es gut, dass schulfrei ist.

fand es gut, dass sie auf der Station arbeiten durfte. fand es schade, dass an diesem Nachmittag die Schule ausgefallen ist. hat viele Informationen bekommen.

 

Tobias Frey

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Richtige Lösung: A

Im Text sagt Tobias: „Die Klinik ist eigentlich mein Traumberuf“ und „… dass ich eine Lehre in diesem Bereich machen will.“

Die Antwort „möchte später gern in einem Krankenhaus arbeiten“ fasst diese Aussagen korrekt zusammen.

Antwort B ist falsch: Er sucht aktiv nach der optimalen Lehrstelle.

Antwort C ist eine Umkehrungsfalle: Er weiß bereits, was er machen möchte.

möchte später gern in einem Krankenhaus arbeiten. möchte viele Dinge besser nicht selbst entscheiden. weiß noch nicht, was er machen will.

 


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