Ein unerwarteter Umzug in eine neue Stadt

Lesen Sie den Text und schließen Sie die Lücken. Welche Lösung ist jeweils richtig?

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Liebe Miriam,

du wirst es kaum glauben, aber ich bin vor zwei Wochen ganz spontan nach Leipzig umgezogen. Alles ging viel schneller,   dasswennals ich es mir vorgestellt hatte. Eigentlich wollte ich erst im nächsten Jahr etwas Neues anfangen, doch dann habe ich ein   interessanteninteressantesinteressanter Jobangebot bekommen, das ich einfach nicht ablehnen konnte.

Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen,   obwohlweildass ich meine alte Wohnung und unsere gemeinsame Zeit sehr vermissen werde. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es der richtige Moment für einen Neuanfang ist.

Die neue Wohnung ist kleiner als meine alte, aber sie liegt zentral und ist gut an   dendasdie öffentlichen Verkehr angebunden. Besonders praktisch ist, dass ich nur zehn Minuten mit der Straßenbahn zur Arbeit brauche. Mein Büro befindet sich in einem modernen Gebäude,   in demin derauf dem viele junge Leute arbeiten und kreative Projekte entwickeln.

Am ersten Arbeitstag war ich   schlechtnieziemlich aufgeregt, weil ich niemanden kannte und nicht wusste, was mich erwartet. Zum Glück waren meine neuen Kollegen sehr offen und haben mir sofort geholfen, damit ich   unsmichsich schnell zurechtfinden konnte.

Nach Feierabend erkunde ich oft die Umgebung. Es gibt hier viele kleine Cafés und Parks,   in denenwobeidamit man sich gut entspannen kann. Letztes Wochenende habe ich sogar an einer Stadtführung teilgenommen,   inbeimit der ich viel über die Geschichte Leipzigs erfahren habe.

Natürlich fehlt mir unser gemeinsamer Sportkurs am Mittwochabend, aber ich hoffe,   dennweildass du mich bald besuchen kommst. Dann zeige ich dir meine neue Lieblingsstadt persönlich.

Ganz liebe Grüße
Sophie

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Erklärungen zur Übung

Lücke 1: „Alles ging viel schneller, als ich es mir vorgestellt hatte.“

  • als – richtig: Nach einem Komparativ („schneller“) verwendet man als für einen Vergleich.
  • dass – falsch: dass leitet einen Nebensatz ein, aber keinen Vergleich.
  • wenn – falsch: wenn drückt eine Bedingung oder Wiederholung aus, keinen Vergleich.

Lücke 2: „… habe ich ein interessantes Jobangebot bekommen …“

  • interessantes – richtig: „Jobangebot“ ist neutral (das Jobangebot), daher lautet die Adjektivendung -es.
  • interessanten – falsch: Diese Form passt im Akkusativ maskulin oder im Dativ/Plural.
  • interessanter – falsch: Diese Endung gehört zu maskulinen Nomen im Nominativ.

Lücke 3: „Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, weil ich meine alte Wohnung … vermissen werde.“

  • weil – richtig: weil leitet einen Nebensatz mit Begründung ein.
  • obwohl – falsch: obwohl drückt einen Gegensatz aus, hier wird aber ein Grund genannt.
  • dass – falsch: dass würde keinen Kausalsatz bilden.

Lücke 4: „… gut an den öffentlichen Verkehr angebunden.“

  • den – richtig: Die feste Verbindung lautet an den öffentlichen Verkehr angebunden sein (Akkusativ).
  • das – falsch: „Verkehr“ ist maskulin, nicht neutral.
  • die – falsch: Diese Form passt grammatisch nicht zum maskulinen Nomen.

Lücke 5: „… in einem modernen Gebäude, in dem viele junge Leute arbeiten …“

  • in dem – richtig: Relativsatz mit Dativ nach der Präposition in.
  • in der – falsch: „Gebäude“ ist neutral, daher nicht feminin.
  • auf dem – falsch: Die Präposition „auf“ passt hier inhaltlich nicht.

Lücke 6: „Am ersten Arbeitstag war ich ziemlich aufgeregt …“

  • ziemlich – richtig: Adverb zur Verstärkung des Adjektivs „aufgeregt“.
  • schlecht – falsch: „schlecht aufgeregt“ ist inhaltlich unlogisch.
  • nie – falsch: „nie“ ist ein Zeitadverb und passt nicht als Verstärkung.

Lücke 7: „… damit ich mich schnell zurechtfinden konnte.“

  • mich – richtig: Das Verb sich zurechtfinden ist reflexiv und verlangt Akkusativ.
  • uns – falsch: Passt nicht zur 1. Person Singular.
  • sich – falsch: Reflexivpronomen muss an die Person angepasst werden („ich → mich“).

Lücke 8: „… Cafés und Parks, in denen man sich gut entspannen kann.“

  • in denen – richtig: Relativsatz im Dativ Plural nach der Präposition in.
  • wobei – falsch: wobei drückt einen Zusammenhang aus, passt hier aber nicht.
  • damit – falsch: damit leitet einen Finalsatz ein, keinen Relativsatz.

Lücke 9: „… an einer Stadtführung teilgenommen, bei der ich viel erfahren habe.“

  • bei – richtig: Die feste Verbindung lautet bei einer Veranstaltung.
  • in – falsch: „in der Stadtführung“ wäre hier nicht idiomatisch.
  • mit – falsch: „mit der“ passt grammatisch und inhaltlich nicht.

Lücke 10: „… aber ich hoffe, dass du mich bald besuchen kommst.“

  • dass – richtig: dass leitet einen Objektsatz nach „hoffen“ ein.
  • denn – falsch: denn verbindet Hauptsätze, nicht Nebensätze.
  • weil – falsch: weil drückt einen Grund aus, nicht eine Hoffnung.

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