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Zwischen Kindheit und Erwachsensein – eine Zeit voller Gegensätze
Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel. Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht.
Der Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenleben ist jene Lebensphase, in der besonders viele und tiefgreifende Veränderungen stattfinden. In der Pubertät treten unerwartete Fähigkeiten auf, zugleich entwickeln sich scheinbar völlig neue Eigenschaften. Doch auch ausgeprägte Stimmungsschwankungen gehören fest zu seinem Alltag. In einem Moment versinkt man in tiefes Grübeln und philosophische Überlegungen, kurz darauf ist man voller Tatendrang und möchte unzählige Dinge gleichzeitig beginnen. Die Gefühlswelt eines Teenagers lässt sich kaum kontrollieren.
Generell bestimmen Emotionen das Leben Heranwachsender stärker als in jeder späteren Lebensphase. Unabhängig davon, ob es sich um positive oder negative Gefühle handelt – alles wird intensiv erlebt und als einzigartig empfunden. Denn in dieser Zeit konnte man noch unbeschwert lachen, überdreht sein und Unsinn machen.Seine Freunde hatten damals oberste Priorität.Am liebsten würde er bis zum späten Vormittag schlafen.Das konnten Eltern, Lehrkräfte oder auch ältere Geschwister sein.Deshalb kommt er mit deutlich weniger Schlaf aus.Liebeskummer wirft ihn in tiefe Niedergeschlagenheit.Gleichzeitig hat er Freude daran, andere bewusst herauszufordern.Sowohl aus Sicht der Jugendlichen als auch der Erwachsenen. Einerseits fällt es schwer, sich wieder einzufangen, andererseits besitzt der Jugendliche den starken Wunsch, sich selbst neu zu erfinden und die Welt – oder zumindest einen Teil davon – zu verändern. Dieser ständige emotionale Wechsel kostet viel Kraft. Denn in dieser Zeit konnte man noch unbeschwert lachen, überdreht sein und Unsinn machen.Seine Freunde hatten damals oberste Priorität.Am liebsten würde er bis zum späten Vormittag schlafen.Das konnten Eltern, Lehrkräfte oder auch ältere Geschwister sein.Deshalb kommt er mit deutlich weniger Schlaf aus.Liebeskummer wirft ihn in tiefe Niedergeschlagenheit.Gleichzeitig hat er Freude daran, andere bewusst herauszufordern.Sowohl aus Sicht der Jugendlichen als auch der Erwachsenen. Erst im Erwachsenenalter begegnet man solchen Gefühlen meist erneut, jedoch mit deutlich geringerer Intensität, da dann Vernunft und Selbstkontrolle überwiegen.
Was viele Erwachsene ebenfalls irritiert, ist die Tatsache, dass Heranwachsende plötzlich alles infrage stellen. Während es in der Kindheit klare Bezugspersonen gab, deren Regeln akzeptiert wurden, ändert sich dies grundlegend. Denn in dieser Zeit konnte man noch unbeschwert lachen, überdreht sein und Unsinn machen.Seine Freunde hatten damals oberste Priorität.Am liebsten würde er bis zum späten Vormittag schlafen.Das konnten Eltern, Lehrkräfte oder auch ältere Geschwister sein.Deshalb kommt er mit deutlich weniger Schlaf aus.Liebeskummer wirft ihn in tiefe Niedergeschlagenheit.Gleichzeitig hat er Freude daran, andere bewusst herauszufordern.Sowohl aus Sicht der Jugendlichen als auch der Erwachsenen. Nun wird jede Vorgabe kritisch geprüft, nichts wird einfach hingenommen, alles muss selbst ausprobiert werden.
Die Meinung anderer verliert dabei zunehmend an Bedeutung. Oft geht es weniger darum, dazuzugehören, als vielmehr darum, sich bewusst gegen die Erwachsenenwelt zu stellen. Eine kompromisslose Haltung prägt häufig das neue Lebensgefühl. Denn in dieser Zeit konnte man noch unbeschwert lachen, überdreht sein und Unsinn machen.Seine Freunde hatten damals oberste Priorität.Am liebsten würde er bis zum späten Vormittag schlafen.Das konnten Eltern, Lehrkräfte oder auch ältere Geschwister sein.Deshalb kommt er mit deutlich weniger Schlaf aus.Liebeskummer wirft ihn in tiefe Niedergeschlagenheit.Gleichzeitig hat er Freude daran, andere bewusst herauszufordern.Sowohl aus Sicht der Jugendlichen als auch der Erwachsenen. Er empfindet es als befriedigend, Erwachsene an ihre Grenzen zu bringen, und erwartet zugleich Verständnis für seine Stimmungsschwankungen – unabhängig davon, wie sehr sein Umfeld darunter leidet.
Auch der Schlafrhythmus verändert sich deutlich. Morgens fällt es schwer, das Bett zu verlassen. Denn in dieser Zeit konnte man noch unbeschwert lachen, überdreht sein und Unsinn machen.Seine Freunde hatten damals oberste Priorität.Am liebsten würde er bis zum späten Vormittag schlafen.Das konnten Eltern, Lehrkräfte oder auch ältere Geschwister sein.Deshalb kommt er mit deutlich weniger Schlaf aus.Liebeskummer wirft ihn in tiefe Niedergeschlagenheit.Gleichzeitig hat er Freude daran, andere bewusst herauszufordern.Sowohl aus Sicht der Jugendlichen als auch der Erwachsenen. Dafür bleibt man abends lange wach, hört Musik, ist online unterwegs oder verbringt Zeit mit Freunden – oder verliert sich allein in Gedanken. Kein Wunder also, dass frühes Aufstehen am nächsten Morgen zur Qual wird.
Trotz der Unruhe und Orientierungslosigkeit, die diese Phase kennzeichnen, blickt man später oft mit einem gewissen Schmunzeln darauf zurück. Denn in dieser Zeit konnte man noch unbeschwert lachen, überdreht sein und Unsinn machen.Seine Freunde hatten damals oberste Priorität.Am liebsten würde er bis zum späten Vormittag schlafen.Das konnten Eltern, Lehrkräfte oder auch ältere Geschwister sein.Deshalb kommt er mit deutlich weniger Schlaf aus.Liebeskummer wirft ihn in tiefe Niedergeschlagenheit.Gleichzeitig hat er Freude daran, andere bewusst herauszufordern.Sowohl aus Sicht der Jugendlichen als auch der Erwachsenen. Das Leben wirkte damals unbeschwerter und weniger kompliziert als später.
Richtige Antwort: ✅ „Liebeskummer wirft ihn in tiefe Niedergeschlagenheit.“
Erklärung: Der vorherige Satz beschreibt, dass Gefühle in der Pubertät besonders intensiv erlebt werden – unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ sind. Der eingesetzte Satz liefert dafür ein konkretes, typisches Beispiel für ein stark negatives Gefühl. Dadurch wird die abstrakte Aussage greifbar gemacht, bevor der Text im nächsten Satz die innere Zerrissenheit zwischen Kontrollverlust und Selbstverwirklichung beschreibt.
Richtige Antwort: ✅ „Sowohl aus Sicht der Jugendlichen als auch der Erwachsenen.“
Erklärung: Der vorherige Satz betont, dass der ständige emotionale Wechsel viel Kraft kostet. Der folgende Satz stellt einen Vergleich mit dem Erwachsenenalter her. Der richtige Lückensatz fungiert als verbindende Klammer zwischen diesen Perspektiven: Er macht deutlich, dass diese intensive Phase rückblickend von beiden Seiten – Jugendlichen wie Erwachsenen – wahrgenommen und beurteilt wird.
Richtige Antwort: ✅ „Das konnten Eltern, Lehrkräfte oder auch ältere Geschwister sein.“
Erklärung: Im Text wird erwähnt, dass es in der Kindheit klare Bezugspersonen gab, deren Regeln akzeptiert wurden. Der richtige Lückensatz konkretisiert diese Bezugspersonen und erklärt, wer damit gemeint ist. Der folgende Satz beschreibt anschließend den Bruch mit dieser Autorität, wodurch der Übergang von Orientierung zu Infragestellung logisch vorbereitet wird.
Richtige Antwort: ✅ „Gleichzeitig hat er Freude daran, andere bewusst herauszufordern.“
Erklärung: Der Absatz thematisiert die bewusste Abgrenzung von der Erwachsenenwelt und eine kompromisslose Haltung. Der richtige Satz ergänzt diese Beschreibung um die aktive Komponente: Jugendliche provozieren Erwachsene gezielt. Der folgende Satz greift diesen Gedanken auf und erläutigt, wie sehr es dem Jugendlichen gefällt, Erwachsene an ihre Grenzen zu bringen.
Richtige Antwort: ✅ „Am liebsten würde er bis zum späten Vormittag schlafen.“
Erklärung: Der vorherige Satz beschreibt die morgendliche Müdigkeit. Der eingesetzte Satz verstärkt diesen Gedanken, indem er den Wunsch nach langem Ausschlafen formuliert. Der folgende Satz stellt den Gegensatz dazu dar: abendliche Aktivität und langes Wachbleiben. Dadurch wird der verschobene Schlafrhythmus logisch erklärt.
Richtige Antwort: ✅ „Denn in dieser Zeit konnte man noch unbeschwert lachen, überdreht sein und Unsinn machen.“
Erklärung: Der Satz vor der Lücke beschreibt den späteren, oft milderen Rückblick auf die Pubertät. Der richtige Lückensatz liefert die Begründung für dieses Schmunzeln: Trotz aller Probleme war diese Zeit auch von Leichtigkeit und Ausgelassenheit geprägt. Der folgende Satz greift diesen Gedanken auf und fasst ihn zusammen, indem er das damalige Leben als unbeschwerter darstellt.
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