Freund im Krankenhaus besuchen — gemeinsam planen

Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner, was zu tun ist. Tauschen Sie Ideen aus und diskutieren Sie darüber. Einigen Sie sich zum Schluss. Sie haben sich schon einen Zettel mit Notizen gemacht:

Aufgabe:
Ihr guter Freund Valentin hat sich das Bein gebrochen und muss eine ganze Woche im Krankenhaus bleiben. Er darf nicht herumlaufen und langweilt sich sehr. Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin möchten ihn aufmuntern und einen guten Plan für die Woche machen. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.

Plan für Valentin:
1. Besuchszeiten – wer wann kommt?
2. Geschenke und Überraschungen?
3. Unterhaltung (Spiele, Bücher, Musik)?
4. Lieblingsessen bringen?
5. Wochenende-Plan?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass unser Freund Valentin sich das Bein gebrochen hat und eine ganze Woche im Krankenhaus bleiben muss?

TN2: Ja, seine Mutter hat es mir gestern beim Telefonieren erzählt. Ich finde, wir sollen für ihn die ganze Woche schöne Aktivitäten organisieren. So langweilt er sich nicht und fühlt sich viel besser. Was meinst du?

TN1: Ja, Valentin in dieser schweren Zeit aufmuntern ist eine perfekte Idee. Er ist ein guter Freund und braucht jetzt unsere Unterstützung. Wann sollen wir denn ihn besuchen?

TN2: Ich denke, wir besuchen Valentin nur einmal pro Woche zusammen am Freitagabend. So sehen wir ihn intensiv und ohne Stress. Außerdem haben wir nicht jeden Tag Zeit. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Nur einmal pro Woche ist viel zu wenig für eine ganze Woche allein im Bett. Ich schlage vor, wir besuchen ihn täglich abwechselnd – du Montag, Mittwoch und Freitag, ich Dienstag und Donnerstag. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, abwechselnd jeden Tag ist viel besser für Valentin. So fühlt er sich nie allein und hat immer eine fröhliche Person bei sich. Und sollen wir denn auch kleine Geschenke oder Überraschungen mitbringen?

TN1: Ich würde sagen, wir kaufen Valentin ein einziges großes Geschenk am ersten Tag. So ist die Aktion beeindruckend und fertig. Außerdem haben wir keine extra Vorbereitung. Was meinst du dazu?

TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Ein einziges Geschenk wird nach einer ganzen Woche schnell langweilig. Ich schlage vor, wir bringen jeden Tag eine kleine Überraschung – Schokolade, ein lustiges Bild, einen Brief oder eine Blume. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, eine kleine tägliche Überraschung ist viel emotionaler und persönlicher für Valentin. So freut er sich jeden Tag auf etwas Neues. Und sollen wir denn auch Unterhaltung wie Spiele oder Musik mitbringen?

TN2: Ich denke, das Krankenhaus-Fernsehen reicht für die ganze Woche. Es gibt dort Filme, Nachrichten und Sport. Außerdem sparen wir Zeit für die Vorbereitung. Was hältst du davon?

TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Krankenhaus-Fernsehen ist sehr begrenzt und schnell langweilig. Ich schlage vor, wir bringen Kreuzwort-Rätsel, Bücher, eine Bluetooth-Box mit Lieblingsmusik und ein Tablet mit Filmen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, mit Rätseln, Büchern, Musik und Tablet hat Valentin wirklich genug Unterhaltung für die ganze Woche. So ist er beschäftigt und glücklich. Und wie organisieren wir denn das mit dem Lieblingsessen?

TN1: Ich würde sagen, Valentin isst nur das Krankenhaus-Essen. Das ist gesund und passt zu seiner medizinischen Situation. Außerdem ist es einfacher für uns. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Krankenhaus-Essen ist sehr langweilig und meistens schlecht. Ich schlage vor, wir bringen jeden Tag ein kleines Lieblingsessen mit – Pizza, Sushi, Kuchen oder Eis – natürlich mit Erlaubnis vom Arzt. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, ein kleines Lieblingsessen pro Tag macht Valentin wirklich glücklich. Du übernimmst die Überraschungen und das Lieblingsessen. Ich kümmere mich um die Unterhaltung und die Bücher. Und sollen wir denn am Wochenende etwas Besonderes organisieren?

TN2: Ich denke, wir besuchen Valentin am Wochenende einfach besonders lange. Mehr brauchen wir nicht. Außerdem ist er schon müde von der ganzen Woche. Was hältst du davon?

TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Nur länger besuchen ist passiv und nicht besonders. Ich schlage vor, am Samstag organisieren wir einen großen Videoanruf mit allen Freunden und am Sonntag eine kleine Überraschungs-Party im Zimmer. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, ein Videoanruf mit allen Freunden und eine Überraschungs-Party sind eine wundervolle Idee für Valentin. So fühlt er sich am Wochenende richtig zentral und geliebt. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Besuchszeiten: täglich abwechselnd – du Montag, Mittwoch, Freitag – ich Dienstag und Donnerstag.
Geschenke: jeden Tag eine kleine Überraschung – Schokolade, Bild, Brief oder Blume.
Unterhaltung: Kreuzwort-Rätsel, Bücher, Bluetooth-Box mit Lieblingsmusik und Tablet mit Filmen.
Lieblingsessen: jeden Tag ein kleines Lieblingsessen mit Erlaubnis vom Arzt.
Wochenende: Videoanruf mit allen Freunden am Samstag, Überraschungs-Party im Zimmer am Sonntag.
Aufgaben: du übernimmst Überraschungen und Lieblingsessen, ich kümmere mich um Unterhaltung und Bücher.

TN1: Super, so machen wir das! Die Woche im Krankenhaus wird für Valentin viel besser – tägliche Besuche, kleine Überraschungen und ein wundervolles Wochenende. Ich freue mich schon!

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