Blutspende-Veranstaltung in einer Gesundheitszentrale organisieren

Überlegen Sie zusammen mit Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner, was zu tun ist. Tauschen Sie Ideen aus und diskutieren Sie darüber. Einigen Sie sich zum Schluss. Sie haben sich schon einen Zettel mit Notizen gemacht:

Aufgabe:
In einer Gesundheitszentrale in Ihrer Stadt soll bald eine große Blutspende-Veranstaltung stattfinden. Sie und Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin sollen bei der Organisation helfen. Sie möchten zusammen ein gutes Programm planen, das viele Spender erreicht. Überlegen Sie sich, was alles zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Sie haben sich schon eine kurze Liste gemacht.

Blutspende-Veranstaltung:
1. Datum und Uhrzeit?
2. Ort und Raum?
3. Werbung und Informationsmaterial?
4. Verpflegung?
5. Anmeldung oder ohne Anmeldung?

Beispiel

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TN1: Hast du gehört, dass die Krankenhäuser in unserer Region gerade dringend mehr Blutspender suchen?

TN2: Ja, ich habe das gestern auch in den Nachrichten gehört. Ich finde, wir sollen eine große Blutspende-Veranstaltung in unserer Gesundheitszentrale organisieren. So helfen wir konkret und retten vielleicht sogar Leben. Was meinst du?

TN1: Ja, eine Blutspende-Aktion ist eine perfekte Idee für unsere Stadt. Wir können wirklich etwas Wichtiges für die ganze Region machen. Wann sollen wir denn die Veranstaltung organisieren?

TN2: Ich denke, wir machen die Aktion schon nächste Woche an einem Mittwochmorgen. So überraschen wir alle Spender und haben schnell ein Resultat. Außerdem ist Mittwoch ein ruhiger Tag. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Nächste Woche ist viel zu früh – wir haben keine Zeit für Werbung. Ich schlage vor, wir machen die Aktion in vier Wochen am Samstagvormittag von 9 bis 14 Uhr. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, in vier Wochen am Samstagvormittag ist viel realistischer für die Spender. So haben wir genug Zeit für die Vorbereitung und mehr Personen können kommen. Und wo genau in der Zentrale machen wir denn die Veranstaltung?

TN1: Ich würde sagen, wir machen die Aktion direkt am Empfang im Erdgeschoss. So sehen alle Personen sofort die Veranstaltung. Außerdem ist alles zentral und einfach zu finden. Was meinst du dazu?

TN2: Ich sehe das ein bisschen anders. Der Empfang ist zu klein und nicht hygienisch genug für eine medizinische Aktion. Ich schlage vor, wir nehmen den großen Konferenzsaal im ersten Stock mit dem Aufzug. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, der Konferenzsaal im ersten Stock ist viel professioneller und hygienischer für die Blutspende. So haben wir auch genug Platz für alle Stationen und Spender. Und wie organisieren wir denn die Werbung und das Informationsmaterial?

TN2: Ich denke, wir machen einfach nur ein einziges kleines Plakat an der Tür. Das reicht für alle Personen, die in die Zentrale kommen. Außerdem sparen wir viel Geld für Werbung. Was hältst du davon?

TN1: Hm, ich bin mir da nicht so sicher. Nur ein kleines Plakat erreicht wirklich nicht genug Spender für eine erfolgreiche Aktion. Ich schlage vor, wir machen bunte Plakate in der ganzen Stadt, Online-Werbung und detaillierte Flyer mit Information. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, mit Plakaten, Online-Werbung und Flyern erreichen wir wirklich viele Personen aus der ganzen Region. So wird die Aktion auch professioneller und wichtiger. Und wie organisieren wir denn die Verpflegung?

TN1: Ich würde sagen, wir bieten den Spendern nichts an. Sie kommen ja nur für 30 Minuten und gehen sofort wieder. Außerdem ist das einfacher und billiger. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Spender brauchen nach der Blutspende dringend Energie und Zucker für die Erholung. Ich schlage vor, wir bieten Kekse, Schokolade, Apfelsaft, Wasser und Kaffee an. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, Snacks und Getränke nach der Spende sind medizinisch wirklich notwendig für die Spender. Du übernimmst die Plakate, Online-Werbung und Flyer. Ich kümmere mich um den Saal und die Verpflegung. Und sollen wir denn eine Anmeldung oder keine Anmeldung machen?

TN2: Ich denke, wir machen die Aktion ohne Anmeldung. So können alle spontan vorbeikommen und es ist flexibel. Außerdem haben wir keine extra Bürokratie mit der Liste. Was hältst du davon?

TN1: Ich sehe das ein bisschen anders. Ohne Anmeldung haben wir vielleicht 100 Spender gleichzeitig oder gar keine. Ich schlage vor, wir machen eine offizielle Online-Anmeldung mit konkreten Zeit-Slots für jeden Spender. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, eine Online-Anmeldung mit Zeit-Slots ist viel professioneller und organisierter für unsere Aktion. So gibt es keine Wartezeit und alle Spender sind zufrieden. Gut, ich glaube, wir haben jetzt alles geplant!

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen?

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Datum und Uhrzeit: in vier Wochen am Samstagvormittag von 9 bis 14 Uhr.
Ort und Raum: im großen Konferenzsaal im ersten Stock – professionell und hygienisch.
Werbung und Informationsmaterial: bunte Plakate, Online-Werbung und detaillierte Flyer.
Verpflegung: Kekse, Schokolade, Apfelsaft, Wasser und Kaffee – medizinisch notwendig.
Anmeldung: offizielle Online-Anmeldung mit konkreten Zeit-Slots für jeden Spender.
Aufgaben: du übernimmst Plakate, Online-Werbung und Flyer, ich kümmere mich um Saal und Verpflegung.

TN1: Super, so machen wir das! Die Blutspende-Veranstaltung wird ein wundervoller Tag für unsere Stadt – professionell organisiert, mit vielen Spendern und konkreter Hilfe für die Region. Ich freue mich schon!

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