Sprachkenntnissen

Sie hören vier Gespräche. Welcher der Sätze a–f passt am besten zu welchem Gespräch? Markieren Sie Ihre Lösungen für die Aufgaben. Lesen Sie jetzt die Sätze a–f. Dazu haben Sie eine Minute Zeit.

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Gespräch 1

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Die richtige Antwort ist b) Eine Mitarbeiterin nutzt einen besonderen Urlaubsanspruch, um ihre Fremdsprachenkenntnisse weiterzuentwickeln.

Die Hauptaussage dieses Dialogs liegt nicht einfach darin, dass Lena einen Sprachkurs macht, sondern darin, auf welcher Grundlage sie diesen Kurs besucht. Zuerst wird bewusst eine falsche Spur gelegt: Der Herr fragt, ob sie nach Paris fährt. Danach hört man von einem Intensivkurs, was sofort Antwort e) aktivieren kann. Erst später kommt der entscheidende Punkt: „Ich habe nämlich Bildungsurlaub beantragt.“ Danach erklärt Lena noch genauer: „Deshalb stehen mir dieses Jahr sogar drei Wochen für eine solche Weiterbildung zu. Ich muss dafür keinen einzigen Urlaubstag opfern.“ Genau darin besteht die eigentliche Kernaussage.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Bildungsurlaub beantragt“, „den haben wir doch alle“, „in den letzten zwei Jahren nie genommen“, „dieses Jahr sogar drei Wochen“, „keinen einzigen Urlaubstag opfern“. Diese Formulierungen zeigen eindeutig, dass hier ein besonderer Urlaubsanspruch für Weiterbildung genutzt wird.

Die wichtigste Falle ist e). Der Intensivkurs wird ausdrücklich erwähnt: „belege drei Wochen lang einen Intensivkurs“. Das ist ein echtes Detail im Dialog, aber nicht die Hauptaussage. Der Schwerpunkt liegt nicht auf der Kursform, sondern auf dem Bildungsurlaub. Es geht also nicht einfach um einen Sprachkurs, sondern um die besondere rechtliche Möglichkeit, diesen Kurs ohne normale Urlaubstage zu besuchen.

Eine zusätzliche Ablenkung ist die Erklärung, warum Lena Französisch braucht: Geschäftspartner in Belgien und in der Westschweiz, Probleme beim Schreiben von Angeboten und Berichten. Das erklärt nur den Grund für die Weiterbildung, aber nicht den eigentlichen Prüfungspunkt. Entscheidend ist der besondere Urlaubsanspruch.

Das Unternehmen möchte, dass alle Mitarbeiter ihre Deutschkenntnisse verbessern. Eine Mitarbeiterin nutzt einen besonderen Urlaubsanspruch, um ihre Fremdsprachenkenntnisse weiterzuentwickeln. Eine Kollegin wird bei einem Kundengespräch in einer anderen Sprache von einem Kollegen unterstützt. Das Unternehmen prüft, ob es die Zusammenarbeit mit externen Sprachdienstleistern aufrechterhalten soll. Eine Mitarbeiterin hat konkrete Pläne, an einem Intensivsprachkurs teilzunehmen. Ein Kollege übernimmt eine Aufgabe vollständig, damit eine Kollegin sich anderen Tätigkeiten widmen kann.

 

Gespräch 2

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Die richtige Antwort ist d) Das Unternehmen prüft, ob es die Zusammenarbeit mit externen Sprachdienstleistern aufrechterhalten soll.

Die Hauptinformation steht direkt am Anfang des Gesprächs: „die Geschäftsführung überlegt, den Vertrag mit unserem Dolmetscherbüro nicht mehr zu verlängern“. Damit ist sofort klar, dass die Firma über die Zukunft eines externen Sprachdienstleisters nachdenkt. Alles, was danach folgt, dient vor allem dazu, zu zeigen, warum die Mitarbeitenden diese Überlegung problematisch finden.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „Geschäftsführung überlegt“, „den Vertrag … nicht mehr zu verlängern“, „Dolmetscherbüro“, „ständig darauf angewiesen“, „auf diesen Dienst können wir schlicht nicht verzichten“, „ich hoffe wirklich, dass der Vertrag verlängert wird“. Diese Hinweise führen klar zu Antwort d).

Die wichtigste Falle ist a). Herr 1 sagt: „Vielleicht geht die Firma davon aus, dass intern genug Sprachkompetenz vorhanden ist“. Das klingt so, als wolle das Unternehmen die Sprachkenntnisse der Mitarbeiter ausbauen oder stärker nutzen. Aber das ist nur eine Vermutung eines Kollegen, keine offizielle Firmenentscheidung. Genau hier liegt die Falle: Man darf nicht jede plausible Erklärung mit der eigentlichen Hauptaussage verwechseln.

Eine weitere Ulovka besteht darin, dass über Polnisch, Auslandskorrespondenz und technische Dokumentation gesprochen wird. Diese Details wirken fachlich wichtig und realistisch, lenken aber vom Kern ab. Der eigentliche Punkt ist nicht, welche Sprache gebraucht wird, sondern dass das Unternehmen prüft, ob der externe Sprachservice weiter beauftragt werden soll.

Das Unternehmen möchte, dass alle Mitarbeiter ihre Deutschkenntnisse verbessern. Eine Mitarbeiterin nutzt einen besonderen Urlaubsanspruch, um ihre Fremdsprachenkenntnisse weiterzuentwickeln. Eine Kollegin wird bei einem Kundengespräch in einer anderen Sprache von einem Kollegen unterstützt. Das Unternehmen prüft, ob es die Zusammenarbeit mit externen Sprachdienstleistern aufrechterhalten soll. Eine Mitarbeiterin hat konkrete Pläne, an einem Intensivsprachkurs teilzunehmen. Ein Kollege übernimmt eine Aufgabe vollständig, damit eine Kollegin sich anderen Tätigkeiten widmen kann.

 

Gespräch 3

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Die richtige Antwort ist c) Eine Kollegin wird bei einem Kundengespräch in einer anderen Sprache von einem Kollegen unterstützt.

Der Dialog zeigt sehr klar eine konkrete Unterstützungssituation. Sonja erklärt: „Ich berate gerade eine Kundin“ und danach das Problem: „Sie spricht Russisch als Muttersprache. Könntest du ihr das auf Russisch erklären?“ Damit ist sofort klar, dass Tamar ihr bei einem Kundengespräch in einer anderen Sprache helfen soll.

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „ich berate gerade eine Kundin“, „konkrete Vertragsbedingungen und Klauseln“, „Sie spricht Russisch als Muttersprache“, „könntest du ihr das auf Russisch erklären?“, „dann gehen wir einfach gemeinsam zu ihr“. Diese Formulierungen zeigen eindeutig, dass es um sprachliche Unterstützung bei einem Kundengespräch geht.

Die größte Falle ist f). Tamar sagt zunächst: „Am besten übernehme ich die Kundin komplett von dir.“ Diese Formulierung passt fast wörtlich zu Antwort f) und ist deshalb eine sehr starke Wortfalle. Aber genau hier muss man aufmerksam weiterhören: Sonja lehnt diesen Vorschlag ab, weil sie den Abschluss selbst begleiten möchte. Daraufhin ändert Tamar die Lösung und sagt: „Na gut, dann gehen wir einfach gemeinsam zu ihr.“

Die entscheidende Logik ist also: Der erste Vorschlag klingt nach vollständiger Übernahme, wird aber nicht umgesetzt. Das tatsächliche Ergebnis ist eine gemeinsame Unterstützung im Gespräch mit der Kundin. Wer nur den mittleren Teil hört, wählt leicht falsch. Wer den Dialog bis zum Ende verfolgt, erkennt klar Antwort c).

Das Unternehmen möchte, dass alle Mitarbeiter ihre Deutschkenntnisse verbessern. Eine Mitarbeiterin nutzt einen besonderen Urlaubsanspruch, um ihre Fremdsprachenkenntnisse weiterzuentwickeln. Eine Kollegin wird bei einem Kundengespräch in einer anderen Sprache von einem Kollegen unterstützt. Das Unternehmen prüft, ob es die Zusammenarbeit mit externen Sprachdienstleistern aufrechterhalten soll. Eine Mitarbeiterin hat konkrete Pläne, an einem Intensivsprachkurs teilzunehmen. Ein Kollege übernimmt eine Aufgabe vollständig, damit eine Kollegin sich anderen Tätigkeiten widmen kann.

 

Gespräch 4

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Die richtige Antwort ist a) Das Unternehmen möchte, dass alle Mitarbeiter ihre Deutschkenntnisse verbessern.

Die Hauptaussage steht gleich am Anfang sehr deutlich in der Firmenmitteilung: „Ab übernächster Woche bietet uns die Firma Deutschkurse an!“ Damit ist klar, dass das Unternehmen ein Angebot für die Mitarbeitenden schafft, damit sie ihre Deutschkenntnisse verbessern. Später wird dieser Punkt noch durch den Kontext verstärkt: „Wir arbeiten zunehmend mit Partnern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen.“

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Schlüsselphrasen sind: „die Firma Deutschkurse“, „bietet uns … an“, „für einen Kurs entschieden“, „das soll sich jetzt endlich ändern“, „deutschsprachigen Partner“, „die Firma diesen Schritt jetzt endlich unternimmt“. Diese Hinweise zeigen klar, dass das Unternehmen die Sprachkompetenz der Mitarbeitenden verbessern möchte.

Die wichtigste Falle ist hier, dass Rolfs Widerstand sehr laut und auffällig formuliert ist. Er beschwert sich über sein Alter, über Tests und darüber, dass früher niemand sein Deutsch kritisiert hat. Das kann leicht davon ablenken, dass die Firmenmaßnahme trotzdem für alle gilt. Seine persönliche Ablehnung verändert die Hauptaussage des Dialogs nicht.

Eine weitere Falle ist e). Frau 2 spricht von Beratung und einem möglichen Einstufungstest. Das kann kurz den Eindruck erwecken, es gehe um besondere oder intensive Einzelkurse. Aber ein Intensivsprachkurs wird nirgends erwähnt. Es geht allgemein um von der Firma angebotene Deutschkurse für die Mitarbeitenden. Deshalb ist a) richtig und e) nur eine Ablenkung.

Das Unternehmen möchte, dass alle Mitarbeiter ihre Deutschkenntnisse verbessern. Eine Mitarbeiterin nutzt einen besonderen Urlaubsanspruch, um ihre Fremdsprachenkenntnisse weiterzuentwickeln. Eine Kollegin wird bei einem Kundengespräch in einer anderen Sprache von einem Kollegen unterstützt. Das Unternehmen prüft, ob es die Zusammenarbeit mit externen Sprachdienstleistern aufrechterhalten soll. Eine Mitarbeiterin hat konkrete Pläne, an einem Intensivsprachkurs teilzunehmen. Ein Kollege übernimmt eine Aufgabe vollständig, damit eine Kollegin sich anderen Tätigkeiten widmen kann.

 

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