Stadtrat stimmt gegen Erweiterung des Weinfests auf dem Altmarkt

Lesen Sie den Text und die Aufgaben. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Das Verkehrs- und Sicherheitskonzept gab den Ausschlag

(aus einer Schweizer Regionalzeitung)

Nach einer langen Sitzung des Thurnauer Stadtrats wurde der Antrag auf eine Erweiterung des jährlichen Weinfests auf dem Altmarkt abgelehnt. Ausschlaggebend waren Mängel im Verkehrs- und Sicherheitskonzept.

Das Thurnauer Weinfest blickt auf eine lange lokale Tradition zurück und hat in den letzten Jahren auch überregional an Bekanntheit gewonnen. Der Zuwachs an Besuchern stelle die Organisatoren des Fests vor große Herausforderungen, sagte Rüdiger Krone, der Vorsitzende des Organisationskomitees. Der Altmarkt, auf dem das Fest jedes Jahr in der ersten Juliwoche stattfindet, sei schon letztes Jahr so voll gewesen, dass Zugangsbeschränkungen eingerichtet werden mussten, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Für dieses Jahr plante das Komitee deshalb eine Erweiterung des Weinfests auf die angrenzende Turmgasse und den kleinen Rüstplatz. So wären eine größere Bühne und zwölf zusätzliche Wein- und Essensstände möglich geworden, außerdem eine größere Freifläche mit Stehtischen.

In der öffentlichen Sitzung am Dienstag trugen nun aber mehrere Gutachter ihre Bedenken vor. Sie bewerteten das neue Sicherheits- und Verkehrskonzept als nicht ausreichend. Es fehlten Maßnahmen zur Lenkung großer Besuchermengen; außerdem seien die Zugänge für die Rettungsfahrzeuge zu eng. Die Gutachter schlugen eine Orientierung an dem Sicherheitskonzept vor, das für die Weihnachtsmärkte gilt. Dies habe sich über Jahre bewährt.

Selbstverständlich akzeptiere er die Entscheidung, sagte Rüdiger Krone dieser Zeitung am Mittwoch. Man werde an dem Vorhaben einer Erweiterung des Weinfests aber festhalten und bald ein überarbeitetes Konzept vorlegen. Dieses Jahr werde das Weinfest aber wie bisher üblich stattfinden. Um Zugangskontrollen zu vermeiden, setze man auf die frühzeitige Informierung des Publikums: Sie sollten wenn möglich unter der Woche auf das Weinfest kommen und das Wochenende meiden. Tatsächlich waren die Zugangsbeschränkungen im vergangenen Jahr nur am Wochenende notwendig.

In dem Artikel geht es um

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✓ Richtig ist a.

Im Text steht: wurde der Antrag auf eine Erweiterung des … Weinfests … abgelehnt. Der Stadtrat hat also entschieden – genau das meint Antwort a: eine Entscheidung des Thurnauer Stadtrats.

✗ b ist falsch: Die Mängel betrafen das neue Sicherheits- und Verkehrskonzept für die geplante Erweiterung, nicht das aktuelle. Außerdem sind die Mängel nur der Grund für die Ablehnung, nicht das Thema des Artikels.

✗ c ist falsch: Die Erweiterung im nächsten Jahr wird nur am Ende kurz erwähnt (bald ein überarbeitetes Konzept vorlegen). Der Artikel berichtet über die abgelehnte Entscheidung jetzt, nicht über das nächste Jahr.

💡 Falle: b nennt die Mängel (nur der Grund, dazu falsch aktuell statt neu) und c die Erweiterung im nächsten Jahr (nur ein Nebensatz am Schluss) – beide Wörter stehen im Text, sind aber zu eng oder falsch bezogen. Die richtige Antwort a trifft den Kern: der Stadtrat hat entschieden.

👉 Schlüsselwörter: Nach einer langen Sitzung des Thurnauer Stadtrats wurde der Antrag … abgelehnt.

eine Entscheidung des Thurnauer Stadtrats. Mängel im aktuellen Sicherheitskonzept des Weinfests. die Erweiterung des Weinfests im nächsten Jahr.

 

Die Veranstalter planen eine räumliche Erweiterung des Weinfests hauptsächlich um

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✓ Richtig ist b.

Im Text steht: Das Fest hat überregional an Bekanntheit gewonnen, der Zuwachs an Besuchern stelle die Organisatoren vor große Herausforderungen, und der Altmarkt war so voll …, dass Zugangsbeschränkungen eingerichtet werden mussten. Die Erweiterung soll also den wachsenden Andrang von außerhalb bewältigen – genau das meint Antwort b.

✗ a ist falsch: Die zwölf zusätzlichen Stände stehen zwar im Text, aber sie sind nur das, was die Erweiterung möglich machen würde (So wären … möglich geworden), nicht der Hauptgrund. Die Stände sind Folge, nicht Ziel.

✗ c ist falsch: Die Erweiterung soll nicht das aktuelle Sicherheitskonzept reparieren. Im Gegenteil: Für die Erweiterung gab es ein neues Konzept, das gerade als mangelhaft galt.

💡 Falle: a greift ein echtes Detail heraus (Stände) und macht ein Mittel zum Hauptgrund – das Wort hauptsächlich in der Frage ist hier entscheidend. c verwechselt Ziel und Konzept. Die richtige Antwort b umschreibt Zuwachs an Besuchern … große Herausforderungen als Besucherandrang von außerhalb bewältigen.

👉 Schlüsselwörter: überregional an Bekanntheit gewonnen, Der Zuwachs an Besuchern stelle die Organisatoren … vor große Herausforderungen.

mehr Stände unterzubringen. den Besucherandrang von außerhalb besser bewältigen zu können. Mängel im aktuellen Sicherheitskonzept zu beseitigen.

 

Die Organisatoren des Weinfests wollen

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✓ Richtig ist c.

Im Text steht: setze man auf die frühzeitige Informierung des Publikums: Sie sollten wenn möglich unter der Woche … kommen und das Wochenende meiden, weil die Zugangsbeschränkungen nur am Wochenende nötig waren. Die Besucher frühzeitig zum Meiden des Wochenendes zu bewegen heißt, sie vor dem großen Andrang am Wochenende zu warnen – genau das meint Antwort c.

✗ a ist falsch: Das ist das Gegenteil. Die Organisatoren wollen an der Erweiterung festhalten und bald ein neues Konzept vorlegen – sie verzichten nicht darauf.

✗ b ist falsch: Sie wollen das Fest nicht auf eine ganze Woche strecken. Sie bitten die Gäste nur, unter der Woche zu kommen – das Fest selbst bleibt gleich lang.

💡 Falle: a dreht festhalten in verzichten um (Gegenteil); b spielt mit dem Wort Woche und macht aus unter der Woche kommen fälschlich ein längeres Fest. Die richtige Antwort c umschreibt frühzeitige Informierung … das Wochenende meiden als vor dem großen Andrang am Wochenende warnen.

👉 Schlüsselwörter: setze man auf die frühzeitige Informierung des Publikums, das Wochenende meiden, nur am Wochenende notwendig.

auf eine Erweiterung in nächsten Jahr verzichten. das Weinfest auf eine ganze Woche strecken. die Besucher vor dem großen Andrang am Wochenende warnen.

 


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