Mein erstes Jahr als Kassenwart im Volleyballverein

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33% (1 von 3 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)

  1. März 2026

Liebe Redaktion,

seit vier Jahren spiele ich im Volleyballverein Blauhöhe in der kleinen Stadt Eichenfeld. Im vergangenen Frühjahr fragte mich der Vereinsvorsitzende Tobias, ob ich das Amt des Kassenwarts übernehmen möchte. Der bisherige Kassenwart zog in eine andere Stadt und konnte die Aufgabe nicht weiter machen. Zuerst war ich unsicher, weil ich noch nie für das Geld eines Vereins verantwortlich gewesen war. Nach einigen Tagen Bedenkzeit sagte ich aber zu.

Meine neue Aufgabe begann im April. Tobias erklärte mir die wichtigsten Arbeiten. Ich musste die Mitgliedsbeiträge kontrollieren, Rechnungen bezahlen und alle Ausgaben notieren. Anfangs brauchte ich für diese Aufgaben viel Zeit. Oft saß ich abends noch eine Stunde am Küchentisch und prüfte die Unterlagen. Nach einigen Wochen wurde ich sicherer und arbeitete schneller.

Im Juni plante unser Verein ein kleines Sommerturnier. Daran nahmen sechs Mannschaften aus der Region teil. Für das Turnier kauften wir Getränke, Obst und neue Bälle. Ich bezahlte die Rechnungen und notierte alle Beträge in einer Tabelle. Nach dem Turnier brachte mir die Leiterin des Verkaufstands eine Geldkassette mit den Einnahmen. Ich wollte das Geld am nächsten Tag auf das Vereinskonto einzahlen.

Am Abend stellte ich zu meinem Schrecken fest, dass die Kassette sich nicht in meiner Sporttasche befand. Ich suchte zuerst zu Hause, fand sie aber nicht. Danach rief ich Tobias an. Gemeinsam fuhren wir noch einmal zur Sporthalle. Dort war das Licht bereits ausgeschaltet, aber der Hausmeister öffnete uns die Tür.

Wir suchten fast dreißig Minuten. Schließlich entdeckte Tobias die Kassette unter einer Bank in der Umkleidekabine. Wahrscheinlich hatte ich sie dort nach dem Turnier kurz abgestellt und später vergessen. In der Kassette fehlte kein Geld. Ich war sehr erleichtert und bedankte mich mehrmals bei Tobias und dem Hausmeister.

Im Januar dieses Jahres fand die Mitgliederversammlung statt. Dort stellte ich zum ersten Mal den Kassenbericht vor. Ich erklärte die Einnahmen und Ausgaben des Vereins und beantwortete einige Fragen der Mitglieder. Alles war in Ordnung, und die Versammlung war zufrieden mit meiner Arbeit.

Heute bin ich froh, dass ich dieses Amt übernommen habe. Natürlich muss man sorgfältig arbeiten, aber man lernt auch viel dabei. Die Erfahrung mit der verschwundenen Kassette habe ich nicht vergessen. Seitdem kontrolliere ich immer zweimal, ob ich alle wichtigen Dinge dabeihabe.

Liebe Grüße

Markus Lehmann

Markus übernimmt das Amt des Kassenwarts von Tobias, der umzieht.

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✗ Falsch.

Tobias ist der Vereinsvorsitzende, nicht der bisherige Kassenwart. Das Amt übernahm Markus vom bisherigen Kassenwart, der in eine andere Stadt zog – eine andere Person.

💡 Falle: Personen-Falle. Zwei Rollen werden vermischt. Der Umzug betrifft den alten Kassenwart, nicht Tobias.

👉 Schlüsselwörter: der Vereinsvorsitzende Tobias, der bisherige Kassenwart zog in eine andere Stadt.

Grammatik: Achten Sie auf die genauen Funktionsbezeichnungen: Vorsitzender und Kassenwart sind zwei verschiedene Ämter und Personen.

Richtig Falsch

 

Eine wichtige Aufgabe des Kassenwarts besteht in der sorgfältigen Dokumentation aller Ausgaben.

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✓ Richtig.

Markus musste alle Ausgaben notieren, und beim Turnier notierte er alle Beträge in einer Tabelle. Ausgaben notieren ist genau die Dokumentation der Ausgaben.

💡 Falle: Synonym-Falle. Das Wort Dokumentation steht nicht im Text. Man muss erkennen, dass notieren dasselbe bedeutet.

👉 Schlüsselwörter: alle Ausgaben notieren, notierte alle Beträge in einer Tabelle.

Grammatik: Dokumentation (Nomen) entspricht dem Verb notieren – eine Nominalisierung mit gleicher Bedeutung.

Richtig Falsch

 

Der Zeitaufwand für das Amt verringert sich nach und nach.

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✓ Richtig.

Anfangs brauchte Markus viel Zeit und saß abends oft eine Stunde an den Unterlagen. Nach einigen Wochen wurde er sicherer und arbeitete schneller – der Zeitaufwand sank also.

💡 Falle: Man muss zwei Zeitpunkte vergleichen: am Anfang viel Zeit, später schneller. Daraus folgt die Verringerung.

👉 Schlüsselwörter: anfangs brauchte ich … viel Zeit, nach einigen Wochen … arbeitete schneller.

Grammatik: Der Komparativ schneller zeigt die Entwicklung – weniger Zeit als vorher.

Richtig Falsch

 

Während des Sommerturniers gibt es einen Getränkeverkauf.

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✓ Richtig.

Es gab einen Verkaufstand mit einer Leiterin, die nach dem Turnier eine Geldkassette mit den Einnahmen brachte. Außerdem kaufte der Verein Getränke. Es wurde also etwas verkauft, auch Getränke.

💡 Falle: Man muss mehrere Hinweise verbinden: Verkaufstand, Einnahmen und gekaufte Getränke ergeben zusammen einen Getränkeverkauf.

👉 Schlüsselwörter: kauften wir Getränke, die Leiterin des Verkaufstands, eine Geldkassette mit den Einnahmen.

Grammatik: Das Wort Einnahmen setzt einen Verkauf voraus – ein indirekter Beleg für den Getränkeverkauf.

Richtig Falsch

 

Als Markus den Verlust der Geldkassette bemerkt, informierter sofort den Vereinsvorsitzenden.

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✗ Falsch.

Markus rief Tobias nicht sofort an. Zuerst suchte er zu Hause, und erst danach rief er Tobias an. Zwischen dem Bemerken und dem Anruf lag also die Suche.

💡 Falle: Reihenfolge-Falle. Das Wort sofort stimmt nicht. Erst kam die eigene Suche, dann der Anruf.

👉 Schlüsselwörter: ich suchte zuerst zu Hause, danach rief ich Tobias an.

Grammatik: Die Reihenfolge-Wörter zuerst … danach widersprechen dem sofort in der Aussage.

Richtig Falsch

 

Markus stellt nach einem Jahr als Kassenwart der Mitgliederversammlung einen Kassenbericht vor.

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✗ Falsch.

Markus begann das Amt im April, die Versammlung war im Januar des nächsten Jahres. Das sind etwa neun Monate, kein ganzes Jahr.

💡 Falle: Rechen-Falle mit Monaten. Von April bis Januar ist weniger als ein Jahr. Wer nicht nachrechnet, übersieht den Fehler.

👉 Schlüsselwörter: meine neue Aufgabe begann im April, im Januar dieses Jahres fand die Mitgliederversammlung statt.

Grammatik: Rechnen Sie die Monate zwischen den Zeitangaben aus (April bis Januar = rund neun Monate) – das ist kein volles Jahr.

Richtig Falsch

 


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