Mein verlorener Koffer am Flughafen

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  1. August 2026

Liebe Redaktion,

vor einem Monat habe ich eine Reise erlebt, die ich nicht vergessen werde. Eigentlich sollte alles ganz einfach sein. Ich wollte meine Cousine in der Stadt Sonnenbrück besuchen und hatte meinen Flug schon viele Wochen vorher gebucht. Doch am Flughafen gab es ein Problem, das meinen Reisebeginn deutlich schwieriger machte.

Mein Flug startete an einem Freitag um 9.40 Uhr. Ich war bereits um 7 Uhr am Flughafen und gab meinen großen blauen Koffer auf. Darin waren Kleidung für eine Woche, ein Paar Sportschuhe und einige Geschenke für meine Cousine. Der Flug verlief ohne Probleme, und ich landete pünktlich um 11.15 Uhr.

Nach der Landung ging ich direkt zur Gepäckausgabe. Viele Reisende nahmen ihre Koffer vom Gepäckband und verließen die Halle. Nach zwanzig Minuten war das Band fast leer. Mein Koffer war jedoch nicht dabei. Zuerst dachte ich, dass er vielleicht mit dem nächsten Gepäckwagen kommen würde. Ich wartete weitere zehn Minuten, aber auch dann erschien er nicht.

Langsam wurde ich nervös. Schließlich ging ich zum Schalter für verlorenes Gepäck. Dort erklärte ich einer Mitarbeiterin die Situation. Sie fragte nach meiner Gepäcknummer und überprüfte die Informationen im Computer. Danach teilte sie mir mit, dass mein Koffer wahrscheinlich am Abflughafen geblieben war. Sie nahm meine Adresse und meine Telefonnummer auf und versprach, mich zu informieren.

Meine Cousine Lena holte mich anschließend vom Flughafen ab. Auf dem Weg zu ihrer Wohnung erzählte ich ihr von dem Problem. Zum Glück konnte sie mir einige Kleidungsstücke leihen. Trotzdem war ich enttäuscht, denn die Geschenke für sie waren ebenfalls im Koffer.

Am nächsten Morgen erhielt ich einen Anruf von der Fluggesellschaft. Ein Mitarbeiter erklärte, dass mein Koffer gefunden worden war. Er war versehentlich in ein falsches Gepäckfahrzeug geladen worden. Der Koffer sollte noch am selben Tag zu der Adresse meiner Cousine gebracht werden.

Den ganzen Nachmittag wartete ich gespannt. Gegen 17 Uhr klingelte schließlich ein Fahrer an der Tür. Er brachte meinen blauen Koffer und ließ mich den Empfang unterschreiben. Sofort kontrollierte ich den Inhalt. Zum Glück fehlte nichts.

Am Ende hatte die Geschichte ein gutes Ende. Trotzdem war ich in den ersten Stunden nach der Ankunft sehr besorgt. Seit dieser Reise schreibe ich meine Telefonnummer deutlich sichtbar auf meinen Koffer. So hoffe ich, dass ein ähnliches Problem in Zukunft schneller gelöst werden kann.

Liebe Grüße

Maryam Rahimi

Maryam möchte ihre Cousine Lena an ihrem Geburtstag besuchen.

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✗ Falsch.

Maryam wollte ihre Cousine einfach besuchen. Von einem Geburtstag steht im ganzen Text nichts – das ist ein erfundener Anlass.

???? Falle: Erfundenes Detail. Ein Grund (Geburtstag) wird hinzugedichtet, der nirgends im Text vorkommt. Prüfen Sie, ob ein Detail wirklich dasteht.

???? Schlüsselwörter: Ich wollte meine Cousine … besuchen – ohne Geburtstag.

Grammatik: Achten Sie darauf, was der Text nicht sagt – ein nirgends genannter Grund ist immer ein Warnsignal.

Richtig Falsch

 

Maryam wollte Lena neue Sportschuhe schenken.

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✗ Falsch.

Im Koffer waren ein Paar Sportschuhe und einige Geschenke – das sind zwei verschiedene Dinge. Die Sportschuhe gehörten Maryam, die Geschenke waren etwas anderes. Welche Geschenke es waren, sagt der Text nicht.

???? Falle: Verbindungs-Falle. Zwei Gegenstände aus einer Aufzählung werden falsch zusammengefügt. Die Sportschuhe sind kein Geschenk für Lena.

???? Schlüsselwörter: ein Paar Sportschuhe und einige Geschenke für meine Cousine.

Grammatik: Das Wort und trennt zwei verschiedene Dinge in der Aufzählung – nur die Geschenke sind für Lena bestimmt.

Richtig Falsch

 

Mayram teilt der Mitarbeiterin am Flughafen Lenas Adresse mit.

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✗ Falsch.

Die Mitarbeiterin nahm meine Adresse und meine Telefonnummer auf – also Maryams eigene Angaben. Dass der Koffer später zu Lenas Wohnung kam, ist eine andere Sache; hier ging es um Maryams Daten.

???? Falle: Besitz-Falle. Das Wort meine (Adresse) macht klar: Es waren Maryams Angaben, nicht Lenas.

???? Schlüsselwörter: sie nahm meine Adresse und meine Telefonnummer auf.

Grammatik: Das Possessivpronomen meine zeigt eindeutig den Besitzer der Daten – Maryam, nicht Lena.

Richtig Falsch

 

Am meisten ärgert Maryam der drohende Verlust der Geschenke.

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✓ Richtig.

Kleidung konnte Maryam sich von Lena leihen, trotzdem war sie enttäuscht, denn die Geschenke für sie waren ebenfalls im Koffer. Die Geschenke waren also das, was sie am meisten bedauerte.

???? Falle: Schwerpunkt erkennen. Das Wort trotzdem zeigt: Trotz der geliehenen Kleidung blieb ein Ärger – und zwar wegen der Geschenke.

???? Schlüsselwörter: trotzdem war ich enttäuscht, denn die Geschenke … waren ebenfalls im Koffer.

Grammatik: Die Konjunktion denn nennt den Grund für die Enttäuschung – den drohenden Verlust der Geschenke.

Richtig Falsch

 

Maryam kann ihr Gepäck am Tag nach der Ankunft am Flughafen abholen.

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✗ Falsch.

Maryam holte den Koffer nicht am Flughafen ab. Ein Fahrer brachte ihn am Nachmittag zu Lenas Wohnung. Der Koffer kam also zu ihr, nicht sie zum Flughafen.

???? Falle: Richtungs-Falle. Abholen (selbst hinfahren) ist etwas anderes als gebracht bekommen (Lieferung nach Hause).

???? Schlüsselwörter: ein Fahrer … brachte meinen blauen Koffer (zur Wohnung).

Grammatik: Das Verb bringen bedeutet eine Lieferung zu Maryam – das Gegenteil von abholen.

Richtig Falsch

 

Maryam soll den Erhalt des Koffers quittieren.

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✓ Richtig.

Der Fahrer ließ Maryam den Empfang unterschreiben. Den Empfang unterschreiben bedeutet genau, den Erhalt zu quittieren.

???? Falle: Synonym-Falle. Das Wort quittieren steht nicht im Text. Man muss erkennen, dass den Empfang unterschreiben dasselbe ist.

???? Schlüsselwörter: ließ mich den Empfang unterschreiben = den Erhalt quittieren.

Grammatik: quittieren bedeutet, einen Empfang schriftlich zu bestätigen – genau das tut Maryam mit ihrer Unterschrift.

Richtig Falsch

 


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