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Liebe Redaktion,
vor einem Monat habe ich eine Reise erlebt, die ich nicht vergessen werde. Eigentlich sollte alles ganz einfach sein. Ich wollte meine Cousine in der Stadt Sonnenbrück besuchen und hatte meinen Flug schon viele Wochen vorher gebucht. Doch am Flughafen gab es ein Problem, das meinen Reisebeginn deutlich schwieriger machte.
Mein Flug startete an einem Freitag um 9.40 Uhr. Ich war bereits um 7 Uhr am Flughafen und gab meinen großen blauen Koffer auf. Darin waren Kleidung für eine Woche, ein Paar Sportschuhe und einige Geschenke für meine Cousine. Der Flug verlief ohne Probleme, und ich landete pünktlich um 11.15 Uhr.
Nach der Landung ging ich direkt zur Gepäckausgabe. Viele Reisende nahmen ihre Koffer vom Gepäckband und verließen die Halle. Nach zwanzig Minuten war das Band fast leer. Mein Koffer war jedoch nicht dabei. Zuerst dachte ich, dass er vielleicht mit dem nächsten Gepäckwagen kommen würde. Ich wartete weitere zehn Minuten, aber auch dann erschien er nicht.
Langsam wurde ich nervös. Schließlich ging ich zum Schalter für verlorenes Gepäck. Dort erklärte ich einer Mitarbeiterin die Situation. Sie fragte nach meiner Gepäcknummer und überprüfte die Informationen im Computer. Danach teilte sie mir mit, dass mein Koffer wahrscheinlich am Abflughafen geblieben war. Sie nahm meine Adresse und meine Telefonnummer auf und versprach, mich zu informieren.
Meine Cousine Lena holte mich anschließend vom Flughafen ab. Auf dem Weg zu ihrer Wohnung erzählte ich ihr von dem Problem. Zum Glück konnte sie mir einige Kleidungsstücke leihen. Trotzdem war ich enttäuscht, denn die Geschenke für sie waren ebenfalls im Koffer.
Am nächsten Morgen erhielt ich einen Anruf von der Fluggesellschaft. Ein Mitarbeiter erklärte, dass mein Koffer gefunden worden war. Er war versehentlich in ein falsches Gepäckfahrzeug geladen worden. Der Koffer sollte noch am selben Tag zu der Adresse meiner Cousine gebracht werden.
Den ganzen Nachmittag wartete ich gespannt. Gegen 17 Uhr klingelte schließlich ein Fahrer an der Tür. Er brachte meinen blauen Koffer und ließ mich den Empfang unterschreiben. Sofort kontrollierte ich den Inhalt. Zum Glück fehlte nichts.
Am Ende hatte die Geschichte ein gutes Ende. Trotzdem war ich in den ersten Stunden nach der Ankunft sehr besorgt. Seit dieser Reise schreibe ich meine Telefonnummer deutlich sichtbar auf meinen Koffer. So hoffe ich, dass ein ähnliches Problem in Zukunft schneller gelöst werden kann.
Liebe Grüße
Maryam Rahimi

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