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September 2025
Hallo zusammen,
ich möchte heute von einem besonderen Erlebnis erzählen. Letzte Woche war ich auf einer Geschäftsreise in der Stadt Grode. Ich musste dort an einer zweitägigen Besprechung teilnehmen. Dafür hatte meine Firma ein Zimmer in einem großen Hotel für mich reserviert. Mein Zimmer lag im achtzehnten Stock. Weil ich meinen Hund Balu nicht allein zu Hause lassen konnte, durfte er mich auf die Reise begleiten.
Am ersten Abend kam ich gegen 19 Uhr von der Besprechung zurück. Ich war müde und wollte nur noch auf mein Zimmer gehen. Balu war auch erschöpft, denn wir hatten nach dem Mittagessen einen langen Spaziergang gemacht. Wir stiegen zusammen in den Fahrstuhl. Außer uns war niemand dort.
Zuerst lief alles normal. Der Fahrstuhl fuhr nach oben. Doch hielt er auf der Höhe des dritten Stocks, ohne dass die Türen aufgegangen wären. Sonst blieb alles wie gewohnt. Zuerst dachte ich, dass wir nur kurz warten müssten. Nach einigen Minuten merkte ich jedoch, dass etwas nicht stimmte.
Ich drückte den Notrufknopf lange, wie auf einer Informationstafel beschrieben. Nach kurzer Zeit meldete sich eine Mitarbeiterin des Hotels. Sie fragte nach meinem Namen und erklärte, sie werde einen Techniker mit meiner Rettung beauftragen. Das beruhigte mich etwas. Balu wurde aber langsam unruhig. Er lief im kleinen Raum hin und her und bellte mehrmals laut. Ich setzte mich auf den Boden und kraulte ihn. Zum Glück hatte ich noch eine kleine Flasche Wasser in meiner Tasche. Ich gab meinem Hund etwas zu trinken und trank selbst auch ein wenig.
Nach ungefähr vierzig Minuten hörten wir Stimmen vor der Tür. Der Techniker und zwei Hotelmitarbeiter hantierten an den Türen. Wenige Minuten später öffneten sie sich endlich. Ich war sehr erleichtert. Die Mitarbeiter entschuldigten sich für die Probleme und begleiteten mich über die Treppe zu meinem Zimmer im achtzehnten Stock.
Später brachte mir das Hotel zur Entschädigung sogar ein kostenloses Abendessen aufs Zimmer. Ich hatte schon gegessen, freute mich aber über die Geste. Die Geschäftsreise war insgesamt erfolgreich, aber an den Abend im Fahrstuhl werde ich mich sicher noch lange erinnern. Zum Glück ist alles gut ausgegangen, und Balu und ich konnten am nächsten Tag entspannt nach Hause fahren.
Liebe Grüße
Nina

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