Wilhelm Roth, Anpassungsstörung nach Heimeinzug

Schreiben Sie einen ausführlichen Aufnahmebericht als zusammenhängenden Text. Benutzen Sie alle Informationen aus dem Anamnesebogen. Ergänzen Sie bei Bedarf weitere Details.
Schreiben Sie ca. 120–170 Wörter.

Aufnahmebericht · Wilhelm Roth · Anpassungsstörung nach Heimeinzug
Einrichtung: Seniorenheim Sonnenau
Bewohnername Wilhelm Roth geboren am 19.06.1941
Diagnose Anpassungsstörung nach Heimeinzug
Aufnahme zur Langzeitpflege
Gewohnheiten · Wünsche · Ressourcen Hilfebedarf Hilfeform
1. Ruhen und Schlafen hat Einschlaf-   Durchschlafstörungen
hat psychische   krankheitsbedingte Schlafstörungen
hat gestörten Tag-Nacht-Rhythmus
sehr früher Schlaf-Wach-Rhythmus (frühere Bäckertätigkeit) berücksichtigen
Von wann bis wann schlafen Sie üblicherweise nachts?
von 20 bis 4 Uhr
Halten Sie einen Mittagsschlaf? etwa 20 Minuten ja    nein
Möchten Sie, dass nachts jemand nach Ihnen schaut? ja    nein
Gibt es Besonderheiten (Unruhe, Tag-Nacht-Umkehr, Geräuschempfindlichkeit)? wacht sehr früh auf ja    nein
Nehmen Sie Medikamente zum Schlafen? ja    nein
Weitere Gewohnheiten (Belüftung, Beleuchtung)?
Fenster gekippt, dunkles Zimmer
2. Sich beschäftigen Strukturierung des Tagesablaufs nach früheren Gewohnheiten:
Zeitpunkt für Aufstehen   Zubettgehen abstimmen Integration in tägliche Abläufe (Hauswirtschaft, Garten, Singgruppe): möchte im Garten und beim Backen mithelfen
Anleitung
In welchem Beruf haben Sie gearbeitet?
Bäckermeister
Womit haben Sie sich gerne beschäftigt?
Backen, Gartenarbeit, Skatspielen
Wie sah Ihr Tagesablauf aus?
3 Uhr aufstehen, ab 3:30 in der Backstube, mittags Feierabend, nachmittags Garten, 20 Uhr Nachtruhe
Wünschen Sie Hilfe bei der Gestaltung des Tagesablaufs?
ja, möchte seinen frühen Rhythmus beibehalten

Beispiel

Herr Wilhelm Roth, geboren am 19.06.1941, wurde heute zur Langzeitpflege in unser Pflegeheim aufgenommen. Bei ihm besteht eine Anpassungsstörung nach dem Heimeinzug. Die Angaben machte Herr Roth selbst; das Aufnahmegespräch führte die zuständige Pflegefachkraft.

Was den Schlaf betrifft, ruht Herr Roth üblicherweise von 20 bis 4 Uhr und hält nach dem Mittagessen ein kurzes Schläfchen von etwa 20 Minuten. Eine nächtliche Kontrolle wünscht er nicht, und Schlafmittel nimmt er ebenfalls keine ein. Auffällig ist, dass er sehr früh erwacht, was auf seinen langjährigen Bäckerrhythmus zurückgeht; dieser frühe Schlaf-Wach-Rhythmus sollte daher berücksichtigt werden. Nachts bevorzugt er ein gekipptes Fenster und ein abgedunkeltes Zimmer.

Beruflich war Herr Roth Bäckermeister. In seiner Freizeit beschäftigte er sich gern mit Backen, Gartenarbeit und Skatspielen. Sein Tagesablauf war stets sehr geregelt: Er stand um drei Uhr auf, begann um halb vier in der Backstube, machte mittags Feierabend, arbeitete nachmittags im Garten und ging um 20 Uhr zur Ruhe. Er wünscht Hilfe bei der Tagesgestaltung, möchte seinen frühen Rhythmus aber beibehalten und gern im Garten und beim Backen mithelfen.

Abschließend ist festzuhalten, dass Herr Roth sein Zimmer bereits bezogen hat und sich allmählich einlebt.

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