Nachricht an die Kollegin

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Brief 1:

Liebe Frau Kranz,

meine Tochter   bistist leider krank geworden. Sie liegt seit zwei Tagen   inim Bett und braucht meine Hilfe. Ich muss also für   einigeeinigen Tage zu Hause bleiben. Können Sie in dieser Zeit   meinenmeine Aufgaben im Büro übernehmen? Die wichtigen Unterlagen liegen   aufüber meinem Schreibtisch.
Ich danke Ihnen herzlich!

Herzliche Grüße
Petra Huber

 

Antwort:

Liebe Frau Huber,

es tut mir sehr leid, dass   IhrIhre Tochter krank ist. Natürlich kann ich   dendie Aufgaben übernehmen. Sie können mir   amum Montag die Unterlagen per E-Mail schicken. Am Montag werde ich ab 8:00   imin Büro sein. Ich wünsche Ihrer Tochter gute Besserung und   SieIhnen viel Kraft!

Liebe Grüße
Sandra Kranz

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Aufgabe 1 – ist

Im Satz steht: „Meine Tochter (1) leider krank geworden." Das Perfekt von „werden" wird mit dem Hilfsverb „sein" gebildet. Das Subjekt „Meine Tochter" ist dritte Person Singular, deshalb lautet die korrekte Form: „ist". Zusammen mit dem Partizip II „geworden" bildet es das Perfekt: „Meine Tochter ist krank geworden." „bist" ist die zweite Person Singular und passt zu „du", aber nicht zu „Meine Tochter".

Aufgabe 2 – im

Im Satz steht: „Sie liegt seit zwei Tagen (2) Bett." Die feste Redewendung lautet „im Bett liegen" – das bedeutet „wegen Krankheit zu Hause bleiben". „im" ist eine Kontraktion von „in dem" und steht hier für den Dativ Singular Neutrum. „in" allein ohne Artikel wäre grammatikalisch unvollständig.

Aufgabe 3 – einige

Im Satz steht: „Ich muss also für (3) Tage zu Hause bleiben." Das Wort „einige" bedeutet „mehrere" und passt hier, weil die Schreiberin nicht genau weiß, wie viele Tage sie zu Hause bleiben muss. Nach der Präposition „für" steht der Akkusativ – die korrekte Akkusativform im Plural lautet „einige". „einigen" ist die Dativform und passt hier grammatikalisch nicht.

Aufgabe 4 – meine

Im Satz steht: „Können Sie in dieser Zeit (4) Aufgaben im Büro übernehmen?" Das Nomen „Aufgaben" ist Plural. Im Akkusativ Plural lautet das Possessivpronomen „meine". „meinen" ist die Akkusativform für maskuline Nomen im Singular und passt nicht zum Plural „Aufgaben".

Aufgabe 5 – auf

Im Satz steht: „Die wichtigen Unterlagen liegen (5) meinem Schreibtisch." Die feste Redewendung lautet „auf dem Schreibtisch liegen" – Gegenstände liegen auf einer Oberfläche. „über" würde bedeuten, dass die Unterlagen sich oberhalb des Schreibtisches befinden – also in der Luft – das ergibt inhaltlich keinen Sinn.

Aufgabe 6 – Ihre

Im Satz steht: „es tut mir sehr leid, dass (6) Tochter krank ist." Die Kollegin spricht über die Tochter von Frau Huber. Das Possessivpronomen bezieht sich auf Frau Huber – die höfliche Form lautet „Ihre" im Nominativ Singular Feminin. „Ihr" ist die Nominativform für maskuline Nomen – das passt nicht zu „Tochter", die feminin ist.

Aufgabe 7 – die

Im Satz steht: „Natürlich kann ich (7) Aufgaben übernehmen." Das Nomen „Aufgaben" ist Plural. Im Akkusativ Plural lautet der bestimmte Artikel „die". „den" ist der Akkusativ-Artikel für maskuline Nomen im Singular und passt nicht zum Plural „Aufgaben".

Aufgabe 8 – am

Im Satz steht: „Sie können mir (8) Montag die Unterlagen per E-Mail schicken." Bei Wochentagen verwendet man im Deutschen die Präposition „am" – „am Montag". „um" ist eine Präposition für Uhrzeiten – „um 8:00 Uhr" – und passt nicht zu einem Wochentag.

Aufgabe 9 – im

Im Satz steht: „Am Montag werde ich ab 8:00 (9) Büro sein." Die feste Redewendung lautet „im Büro sein" – „im" ist eine Kontraktion von „in dem" und steht für den Dativ Singular Neutrum. „in" allein ohne Artikel wäre grammatikalisch unvollständig – man sagt „im Büro", nicht „in Büro".

Aufgabe 10 – Ihnen

Im Satz steht: „Ich wünsche Ihrer Tochter gute Besserung und (10) viel Kraft!" Die Kollegin wünscht sowohl der Tochter als auch Frau Huber selbst etwas Gutes. Das Verb „wünschen" verlangt den Dativ – die höfliche Dativform der Anrede lautet „Ihnen". „Sie" ist die Nominativform und steht als Subjekt – hier ist aber ein Dativobjekt gemeint: „Ich wünsche jemandem etwas."


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