Freund mit gebrochenem Bein im Alltag helfen

Situation:

Ihr Freund hat sich das Bein gebrochen und kann sich nicht selbst um seinen Alltag kümmern. Sie möchten ihm zusammen helfen.

Aufgabe:
Planen Sie gemeinsam, was Sie tun wollen. Hier haben Sie einige Notizen:

1. Wie können Sie ihm im Alltag helfen?
2. Wer geht einkaufen und in die Apotheke?
3. Wer bringt ihn zum Arzt?
4. Wer kümmert sich um den Hund?

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TN1: Hast du gehört, dass unser Freund Stefan sich das Bein gebrochen hat? Er ist die Treppe runtergefallen und liegt jetzt zu Hause — er kann kaum laufen und braucht dringend Hilfe! Er hat auch einen Hund der jeden Tag Gassi gehen muss. Ich dachte, wir helfen ihm zusammen. Was meinst du?

TN2: Oh nein, das ist wirklich schlimm! Mit einem gebrochenen Bein kann man gar nichts alleine machen — einkaufen, Arzt, Hund — das ist alles unmöglich ohne Hilfe. Natürlich helfen wir! Wie können wir ihm denn im Alltag am besten helfen?

TN1: Ich denke, wir sollen die Aufgaben unter uns aufteilen — so hat niemand zu viel Arbeit und Stefan bekommt trotzdem alles was er braucht. Wir machen einen kleinen Plan wer was macht und wann. Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Einen festen Plan finde ich zu kompliziert — wir haben beide Jobs und können nicht immer genau zur gleichen Zeit. Ich finde, wir sollen flexibel bleiben und uns jeden Tag kurz schreiben wer gerade Zeit hat. Ich schlage vor, wir erstellen eine WhatsApp-Gruppe mit Stefan — dann sieht er immer wer kommt und wann. Bist du damit einverstanden?

TN1: Ja, WhatsApp-Gruppe ist eine tolle Idee! So kommunizieren wir alle zusammen und Stefan weiß immer was passiert. Aber ein bisschen Struktur brauchen wir trotzdem — zum Beispiel wer jeden Morgen den Hund ausführt. Wer geht denn einkaufen und in die Apotheke?

TN2: Ich würde sagen, wir gehen zusammen einkaufen — dann geht es schneller und wir vergessen nichts. Was hältst du davon?

TN1: Da bin ich anderer Meinung. Zusammen einkaufen ist nett — aber das kostet doppelt so viel Zeit. Ich finde, wir teilen das auf — du gehst einkaufen weil du in der Nähe vom Supermarkt wohnst, und ich gehe in die Apotheke weil die Apotheke bei mir um die Ecke ist. Stefan schreibt uns vorher eine Liste was er braucht. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, aufteilen ist viel effizienter! Jeder macht was für ihn am einfachsten ist — so sparen wir Zeit und Stefan bekommt alles schnell. Wer bringt Stefan denn zum Arzt?

TN1: Ich denke, ich bringe Stefan zum Arzt — ich habe ein Auto und der Arzt ist nicht mit dem Bus erreichbar. Mit einem gebrochenen Bein kann Stefan nicht in den Bus steigen! Was meinst du dazu?

TN2: Da bin ich anderer Meinung. Du hast ein Auto — das stimmt. Aber du arbeitest tagsüber und Arzttermine sind meistens während der Arbeitszeit. Ich arbeite im Homeoffice und bin flexibler. Ich schlage vor, ich bringe Stefan zum Arzt wenn der Termin tagsüber ist — und wenn der Termin abends ist, fährst du. So teilen wir das fair auf. Hast du eine andere Idee?

TN1: Ja, das ist ein sehr fairer Kompromiss! Je nach Uhrzeit entscheiden wir wer fährt — das ist praktisch und flexibel. Stefans Termine schauen wir uns dann gemeinsam an. Und wer kümmert sich um den Hund?

TN2: Ich würde sagen, Stefan soll einen Hundesitter bezahlen — das ist am einfachsten für alle. Was hältst du davon?

TN1: Hmm, Hundesitter kostet Geld und Stefan hat gerade viele Ausgaben wegen des Unfalls — Arzt, Medikamente, alles ist teuer. Ich schlage vor, wir kümmern uns selbst um den Hund — ich gehe morgens Gassi weil ich früh aufstehe, und du gehst abends weil du später nach Hause kommst. So bekommt der Hund zweimal täglich frische Luft und Stefan muss nichts extra bezahlen. Bist du damit einverstanden?

TN2: Ja, das ist eine tolle Idee! Wir kennen den Hund ja — das ist kein Problem. Du morgens und ich abends — das passt perfekt zu unseren Zeitplänen. Stefan wird so froh sein, dass wir ihm helfen! Gut, ich glaube, wir haben alles geplant.

TN1: Ja, stimmt. Dann fassen wir kurz zusammen.

TN2: Also, wir haben uns auf Folgendes geeinigt:
Alltag organisieren: wir erstellen eine WhatsApp-Gruppe mit Stefan — so weiß immer jeder was passiert und wer kommt.
Einkaufen und Apotheke: du gehst einkaufen, ich gehe in die Apotheke — Stefan schreibt uns vorher eine Liste.
Arzt: je nach Uhrzeit des Termins — tagsüber fährst du im Homeoffice, abends fährt der mit dem Auto.
Hund: du gehst morgens Gassi, ich gehe abends — zweimal täglich frische Luft und Stefan muss nichts extra bezahlen.

TN1: Super, so machen wir das! Stefan hat wirklich Glück, solche Freunde zu haben — mit unserem Plan bekommt er alles was er braucht und kann sich in Ruhe erholen!

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