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Geschwister oder Einzelkind
Sie hören eine Ansage. Zu dieser Ansage gibt es eine Aufgabe. Welche Lösung (a, b oder c) passt am besten?
53% (105 von 199 Personen konnten beim ersten Mal richtig antworten)
Die Sprecherin wäre lieber ein Einzelkind.
Nummer 1 / Aufgabe 41 – Lösung: falsch In Text 1 sagt die Sprecherin zwar, dass sie sich in einzelnen Momenten mehr Ruhe gewünscht hat und kurz dachte, wie angenehm es vielleicht wäre, allein zu sein. Sie betont aber, dass das nur einzelne Momente waren und dass sie es insgesamt als Vorteil gesehen hat, Geschwister zu haben. Außerdem sagt sie ausdrücklich, dass sie heute froh über diese Erfahrung ist. Aussage: „Die Sprecherin wäre lieber ein Einzelkind.“ Warum falsch? Ein kurzer Wunsch nach Ruhe bedeutet nicht, dass sie lieber Einzelkind gewesen wäre; sie bewertet Geschwister insgesamt positiv. Typische Falle: „… dachte ich kurz, wie angenehm es vielleicht wäre, allein zu sein“ klingt wie ein Wunsch, wird aber direkt relativiert („eher einzelne Momente“).
In Text 1 sagt die Sprecherin zwar, dass sie sich in einzelnen Momenten mehr Ruhe gewünscht hat und kurz dachte, wie angenehm es vielleicht wäre, allein zu sein. Sie betont aber, dass das nur einzelne Momente waren und dass sie es insgesamt als Vorteil gesehen hat, Geschwister zu haben. Außerdem sagt sie ausdrücklich, dass sie heute froh über diese Erfahrung ist.
Der Sprecher hat heute ein gutes Verhältnis zu seinem Bruder.
Nummer 2 / Aufgabe 42 – Lösung: richtig In Text 2 beschreibt der Sprecher, dass das Verhältnis früher schwierig war, sich aber mit den Jahren deutlich verbessert hat. Er sagt, dass sie heute regelmäßig Kontakt haben, sich gegenseitig unterstützen und offen miteinander reden. Das entspricht einem guten Verhältnis in der Gegenwart. Aussage: „Der Sprecher hat heute ein gutes Verhältnis zu seinem Bruder.“ Warum richtig? Der Sprecher nennt mehrere klare Merkmale einer guten Beziehung (Kontakt, Unterstützung, offene Gespräche). Typische Falle: Die vielen negativen Details über „früher“ können überdecken, dass der Text am Ende eindeutig die heutige Situation bewertet.
In Text 2 beschreibt der Sprecher, dass das Verhältnis früher schwierig war, sich aber mit den Jahren deutlich verbessert hat. Er sagt, dass sie heute regelmäßig Kontakt haben, sich gegenseitig unterstützen und offen miteinander reden. Das entspricht einem guten Verhältnis in der Gegenwart.
Die Sprecherin würde heute gern noch eine Schwester haben.
Nummer 3 / Aufgabe 43 – Lösung: falsch In Text 3 sagt die Sprecherin, dass sie als Kind manchmal über eine Schwester nachgedacht hat, aber dass das eher eine theoretische Idee war. Heute denkt sie darüber kaum noch nach und sagt ausdrücklich, dass sie nicht das Gefühl hat, dass ihr etwas fehlt. Sie betont außerdem: Es ist nichts, was sie sich heute wirklich wünscht. Aussage: „Die Sprecherin würde heute gern noch eine Schwester haben.“ Warum falsch? Sie sagt klar, dass sie sich heute keine Schwester wünscht. Typische Falle: „… habe ich mir manchmal vorgestellt“ bezieht sich auf die Kindheit und wird im Text ausdrücklich relativiert.
In Text 3 sagt die Sprecherin, dass sie als Kind manchmal über eine Schwester nachgedacht hat, aber dass das eher eine theoretische Idee war. Heute denkt sie darüber kaum noch nach und sagt ausdrücklich, dass sie nicht das Gefühl hat, dass ihr etwas fehlt. Sie betont außerdem: Es ist nichts, was sie sich heute wirklich wünscht.
Die Sprecherin hat schon früh lernen müssen, dass man im Zusammenleben viel Rücksicht nehmen muss.
Nummer 4 / Aufgabe 44 – Lösung: richtig In Text 4 erklärt die Sprecherin, dass es mehrere Kinder gab und man deshalb früh lernen musste, zu warten, zu teilen und Rücksicht zu nehmen. Sie sagt ausdrücklich: „Diese Erfahrung habe ich sehr früh gemacht.“ Daraus folgt direkt, dass sie schon früh gelernt hat, im Zusammenleben Rücksicht zu nehmen. Aussage: „Die Sprecherin hat schon früh lernen müssen, dass man im Zusammenleben viel Rücksicht nehmen muss.“ Warum richtig? Rücksicht, Teilen und Kompromisse werden als frühe Lernerfahrung genannt. Typische Falle: „nicht immer einfach“ klingt nach Kritik, bestätigt aber gerade, dass diese Lernprozesse notwendig waren.
In Text 4 erklärt die Sprecherin, dass es mehrere Kinder gab und man deshalb früh lernen musste, zu warten, zu teilen und Rücksicht zu nehmen. Sie sagt ausdrücklich: „Diese Erfahrung habe ich sehr früh gemacht.“ Daraus folgt direkt, dass sie schon früh gelernt hat, im Zusammenleben Rücksicht zu nehmen.
Die Sprecherin versteht sich sehr gut mit ihrem Bruder.
Nummer 5 / Aufgabe 45 – Lösung: richtig In Text 5 beschreibt die Sprecherin eine sehr enge Beziehung zum Bruder. Sie sagt, dass sie sich inzwischen wirklich gut verstehen, über persönliche Themen sprechen, sich unterstützen und ein starkes Vertrauen haben. Das ist eindeutig ein sehr gutes Verhältnis. Aussage: „Die Sprecherin versteht sich sehr gut mit ihrem Bruder.“ Warum richtig? „sehr enge Beziehung“, „wirklich gut verstehen“ und „Vertrauen … sehr stark“ bestätigen die Aussage klar. Typische Falle: „Früher hatten wir Konflikte“ könnte zu „falsch“ verleiten, beschreibt aber nur die Vergangenheit und wird deutlich vom Jetzt abgegrenzt.
In Text 5 beschreibt die Sprecherin eine sehr enge Beziehung zum Bruder. Sie sagt, dass sie sich inzwischen wirklich gut verstehen, über persönliche Themen sprechen, sich unterstützen und ein starkes Vertrauen haben. Das ist eindeutig ein sehr gutes Verhältnis.
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